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Deine, meine, unsere (1968) Film merken

Originaltitel: Yours, Mine and Ours
Deine, meine, unsere Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Deine, meine, unsere: Familienkomödie um einen verwitweten Marineoffizer mit zehn Kindern, der eine Witwe mit acht Kindern heiratet.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vater mit Großfamilie trifft Mutter mit Großfamilie, und das Chaos wird gemeinsam perfekt: Auch wer sich nicht konkret an „Deine, meine, unsere“ mit Henry Fonda und Lucille Ball aus dem Jahr 1968 erinnern kann, ahnt als Zuschauer der Geschichte von Frank und Helen, dass sie ein Aufguss einer alten Idee ist. Vater, Mutter und die nette Kinderschar hechten wie Statisten über die Bühne eines Theaterstücks, als suchten sie Vorbilder für ihre Rollen.

    Der schneidige Admiral Frank, der, obwohl erstaunlich selten im Dienst, meistens in Uniform auftritt, wird gespielt von Dennis Quaid, und der sieht so aus, wie sich amerikanische Männer um die 40 auf Werbeplakaten gerne sehen. Eben so, als hätten sie eine Marines-Karriere hinter sich, oder zumindest genug Muskeln und Ordnungssinn, um eine Ranch zu führen. Rene Russo hingegen verkörpert eine Helen, die es gerne kreativ-flippig mag. Kommen in Amerika solche gegensätzlichen Charaktere wirklich zusammen, und dann auch noch so schnell, wie hier?

    Regisseur Raja Gosnell inszenierte „Deine, Meine und Unsere“ als harmlose, unwahrscheinliche Familienkomödie, in der Kinder vielleicht ihren Spaß und ihre Lacher haben: Helens Hausschwein wird in der Spüle gebadet und schleckt Frank auch schon mal das Gesicht ab. Und das gemeinsame Projekt der Hausrenovierung endet in einer wüsten Farbspritz-Orgie. Der Erziehungs-Gegensatz in den beiden Familienhälften macht durchaus neugierig auf lustige Auflösungen.

    Doch dann werden ausgerechnet der Haushälterin Mrs. Munion, gespielt von der erfahrenen und ausdrucksstarken Linda Hunt, die lächerlichsten Übertreibungen aufgebürdet: Sie soll plötzlich Punkerstiefel und einen rosa Slip tragen. Und die Standardsituationen, wenn die Eltern zum Beispiel nach Hause kommen und eine wilde Party in ihrem Haus vorfinden, münden in mickriges Kokettieren des Admirals mit seiner Autorität.

    Ganz deutlich wird die Absicht der Bilderbuch-Verfilmer, die Großfamilie unter der Fuchtel „Seid nett zueinander“ zu halten. Überall drohen Versöhnung und Kitsch, und das bei einer Oberflächlichkeit, dass man um den Verstand der Charaktere bangt. Schade, ein bisschen mehr Freiheit und Originalität hätte den Figuren bei dieser Fülle von Möglichkeiten, die der Stoff ja bietet, gut getan.

    Fazit: Kinderreicher Vater und kinderreiche Mutter mit verschiedenen Erziehungsstilen ziehen zusammen: Niedlicher Aufguss eines alten Themas, der Möglichkeiten verspielt.

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