Das Vermächtnis des geheimen Buches (2007)

Originaltitel: National Treasure: Book of Secrets
Das Vermächtnis des geheimen Buches Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Vermächtnis des geheimen Buches: Im zweiten Teil des "National Treasure"-Franchise begibt sich Nicolas Cage erneut auf eine geheimnisvolle Jagd rund um den Globus.

Nachdem Dr. Ben Gates (Nicolas Cage) das Geheimnis der Unabhängigkeitserklärung entschlüsselt hat, wartet schon das nächste Abenteuer auf ihn und seine Mitstreiter Abigail Chase (Diane Kruger) und Riley Poole (Justin Bartha). Als man eine Seite eines verlorenen Buches findet, taucht darin der Name Thomas Gates (Joel Gretsch) als Verschwörer auf, der mitverantwortlich für das Attentat auf Präsident Abraham Lincoln sein soll. Sein Großvater ein Mörder? Ben muss die Wahrheit suchen.

Schon einmal durchforstete Nicolas Cage als moderner “Indiana Jones” seine Heimat Amerika nach versteckten Schätzen – mit sensationellem Erfolg. Ein noch verzwickteres Rätsel wartet auf ihn und Produzentenmagnat Jerry Bruckheimer (“Fluch der Karibik”), der für Action und Fun bürgt.

Eigentlich will Benjamin Franklin Gates die Zeit mit Abigail Chase genießen. Da taucht eine Seite des Tagebuchs von John Wilkes, dem Mörder von Abraham Lincoln auf, auf der Gates’ Ur-Ur-Großvater der Beteiligung an dem Anschlag bezichtigt wird. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, deren Spur ihn um die halbe Welt führt.

Als eine verschollene Seite aus dem Tagebuch von John Wilkes Booth, dem legendären Mörder von US-Präsident Abraham Lincoln, auftaucht, weckt diese den Verdacht, dass Benjamin Gates’ Ururgroßvater ein Mitverschwörer des Attentats gewesen sein könnte. Dessen Ururenkel setzt folglich zusammen mit seinem Vater Patrick alles daran, um diesen Vorwurf zu widerlegen. Dabei wird aus der Suche nach in Freiheitsstatuen und Präsidentenschreibtischen versteckten Dokumenten nach und nach eine klassische Schatzsuche. Vater und Sohn Gates werden dabei vom treuen Gefährten Riley Poole sowie Benjamins Ex Abigail Chase unterstützt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ ist ein Fortsetzungsfilm, der noch spannender, witziger und temporeicher ist als der Erstling von 2004, „Das Vermächtnis der Tempelritter“. Filmmannschaft und Handlungsmuster sind weitgehend übernommen worden, doch ist die Schatzsuche auf den Spuren der amerikanischen Geschichte diesmal noch verwegener: Stahl Ben Gates einst noch die Unabhängigkeitserklärung, so darf er jetzt den Präsidenten persönlich entführen – natürlich nur vorübergehend, und für einen guten Zweck.

    Die Schatzsuche geizt auch sonst nicht mit prominenten Stationen und mit abenteuerlichen historischen Details, von denen erstaunlicherweise viele sogar stimmen: Das Drehbuchteam fand zum Beispiel heraus, dass aus einem britischen Schiff namens Resolute zwei Schreibtische gebaut wurden – einer für Queen Viktoria und einer, den sie dem amerikanischen Präsidenten schenkte. Seither wird dieser Schreibtisch von den meisten US-Präsidenten genutzt und ist das Möbelstück auf dem berühmten Foto, das den kleinen John-John beim Spielen unter dem Schreibtisch seines Vaters John F. Kennedy zeigt.

    Auf diese Weise funktioniert das besondere Erfolgsrezept der beiden „Vermächtnis“-Filme: Sie wecken das Interesse für amerikanische Geschichte, füllen historische Schauplätze mit neuem Leben und bereichern mit dem Stolz, ein faszinierendes Erbe zu besitzen. Glücklicherweise hat das Sequel einige Schwächen des ersten Films ausgebügelt: Nicolas Cage als Ben Gates verzichtet diesmal auf verklärte Blicke an geschichtsträchtigen Orten und spielt erwachsener, nüchterner. Die manchmal etwas behäbige Schatzsuche des ersten Films ist diesmal durch perfektes Timing aufgepeppt.

    In London liefern sich Ben, Abigail und Riley mit Wilkinson eine rasante Verfolgungsjagd im Auto – wobei Fußgänger, ein Doppeldeckerbus und ein Laster, der seine Fässer verliert, den Weg versperren. Auf der Geburtstagsparty des US-Präsidenten spricht Ben den Mann einfach an und macht ihn neugierig auf das Tunnelsystem unter dem Anwesen – das früher George Washington gehörte. Die beiden verschwinden eben mal in den Geheimgängen – die kumpelhafte Fantasie, dass der Präsident für jeden amerikanischen Patrioten persönlich erreichbar sein muss, auf die Spitze treibend.

    Die kühnen Höhenflüge des Drehbuchs schaden dem Film nicht, sondern erhöhen das Vergnügen. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt – und man ist froh, wenn man mit Ben in einem alten Stück Holz ein verschlüsseltes Rätsel entdeckt, dessen Lösung bestechend logisch erscheint. Das ist doch die hohe Kunst des Abenteuerfilms: den Zuschauer auf einem dünnen Seil balancieren zu lassen, ohne dass er abstürzt, während der Film noch läuft. Bei solch einem Unterfangen mitzuwirken, hat den beiden Neuzugängen auch sichtlich Spaß gemacht: Ed Harris, der den smarten Gegner Wilkinson spielt, und Helen Mirren, die sich als Bens Mutter auf einer Luftwurzel durch die Höhle unter Mount Rushmore schwingt.

    Der Titel des Films bezieht sich nicht nur auf Booths Tagebuch, sondern in erster Linie auf ein angebliches Buch, das jeder US-Präsident seinem Nachfolger weitervererbt. Was drinsteht, wird ein Außenstehender nie erfahren – außer Ben Gates. Und was den Goldschatz angeht, hinter dem alle her sind: Getreu dem Gedanken des Films dient er nicht der Bereicherung, sondern er muss, wie Ben es dem Präsidenten erklärt, gefunden werden, damit den Ureinwohnern Amerikas ihr kulturelles Erbe zurückgegeben wird. Dieser Film hat es wirklich drauf!

    Fazit: Die zweite Schatzsuche von Ben Gates ist frecher, temporeicher, spannender: ein rundum gelungener Spaß.
  • Regisseur Jon Turteltaub und Schauspieler Nicolas Cage auf die große Leinwand zurück.

    Wie schon im letzten Abenteuer (knapp 1,7 Mio. Zuschauer in Deutschland) schickt Turteltaub, der seit dem ersten Teil des “National Treasure”-Franchise keinen Film mehr für das Kino inszenierte, seinen Helden Cage alias Benjamin Franklin Gates auf eine rasante Schnitzeljagd mit zahlreichen Sprüngen zwischen den verschiedenen Handlungsorten und den Regeln der Logik. Doch was ein echter Abenteurer ist, lässt sich davon nicht unterkriegen, zumal dieses Mal nicht nur persönliches Prestige bei erfolgreichem Abschluss der zahlreichen Proben für Körper und Geist als Motivation winkt, sondern nicht weniger als die Familienehre auf dem Spiel steht.

    Denn als eine verschollene Seite aus dem Tagebuch von John Wilkes Booth, dem legendären Mörder von US-Präsident Abraham Lincoln, auftaucht, weckt diese den Verdacht, dass Gates’ Ururgroßvater ein Mitverschwörer des Attentats gewesen sein könnte. Dessen Ururenkel setzt folglich zusammen mit seinem Vater Patrick Gates (Jon Voight) alles daran, um diesen Vorwurf zu widerlegen. Dabei wird aus der Suche nach in Freiheitsstatuen und Präsidentenschreibtischen versteckten Dokumenten nach und nach eine klassische Schatzsuche. Vater und Sohn Gates werden dabei vom treuen Gefährten Riley Poole (Justin Bartha) sowie Benjamins Ex Abigail Chase (Diane Kruger) unterstützt. Und endlich darf auch Mutter Gates, die honorierte Professorin Emily Appleton (Helen Mirren), ihren Teil zur Rätsels Lösung beitragen. Abgerundet wird das hochkarätige Ensemble vom zurzeit wieder viel beschäftigten Ed Harris, der als geheimnisvoller Mitch Wilkinson besagte verlorene Tagebuchseite nicht ganz uneigennützig ins Spiel bringt.

    In klassischer Sequel-Tradition stehend, setzt der Film vor allem auf das Credo “höher, schneller, weiter” und versucht, mithilfe erschlagender Actionszenen, überdimensionierter Sets und schneller Szenenabfolge den Vorgänger zu übertreffen. Um auch die letzten Unvoreingenommenen auf das Kommende vorzubereiten, drückt Jerry Bruckheimer von Anfang an dem Film unmissverständlich seinen Stempel auf, wenn die erste Szene nahtlos aus dem Logo seines Produktionsstudios hervorgeht. Auch der hochwertige Cast kann dabei nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Charakterentwicklung nicht im Fokus der Inszenierung stand, was leider auch auf Kosten des gewohnten Charmes und Wortwitzes geht. Vor allem Helen Mirren und Harvey Keitel wirken ziemlich unterfordert. Fans des ersten Teils und Filmfreunde, die ihr Logikverständnis mit der Kinokarte abgeben, dürften aber wieder bestens unterhalten werden, womit einem Erfolg für Nicolas Cages erstes Sequel nichts im Weg steht. mahe.

Darsteller und Crew

News und Stories

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