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Das Schwiegermonster (2005)

Originaltitel: Monster-in-Law
Das Schwiegermonster Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 1

Filmhandlung und Hintergrund

Das Schwiegermonster: Liebeskomödie, in der Jane Fonda zum titelgebenden Schwiegermonster von Jennifer Lopez mutiert.

Nach zahlreichen vergeblichen Dating-Versuchen mit einer ganzen Reihe übler Typen hat es endlich gefunkt bei Charlotte ‘Charlie’ Cantilini (Jennifer Lopez): Der junge Dr. Kevin Fields (Michael Vartan) ist ganz genau ihr Traumtyp. Pech bloß, dass es den Supermann nur in Kombination mit einer kontrollsüchtigen Schwiegermutter (Jane Fonda) gibt. Die hat gerade erst ihren Job als Nachrichtensprecherin verloren, sorgt sich um den Familienzusammenhalt und gedenkt, die vielversprechende Romanze im Keime zu ersticken. In Charlie findet sie jedoch eine ebenbürtige Gegnerin.

Nach fünfzehn Jahren Abwesenheit meldet sich Jane Fonda zurück auf der Leinwand als Schwiegermutter aller Horrorträume in dieser romantischen Komödie von Fachmann Robert Luketic (“Natürlich blond!”).

Charlottes Liebesleben ist ein einziges Chaos, eine lose Abfolge unbefriedigender Blind-Dates mit seltsamen Gestalten. Als sie endlich in dem Arzt Kevin den Mann ihrer Träume gefunden zu haben glaubt, ist dessen Mutter wenig begeistert von der Wahl und setzt alles daran, die beginnende Beziehung zu zerstören.

Nach Jahren vergeblicher Partnersuche lernt die quirlige Charlie den smarten Kevin, einen veritablen Traummann, kennen. Der Himmel hinge jetzt eigentlich voller Geigen, wäre da nicht Kevins Mutter Viola. Die hat soeben ihren Job als Nachrichtensprecherin verloren und kann sich nun weder mit ihrem fortgeschrittenen Alter noch einer jungen, schönen Frau an der Seite des Sohnemanns abfinden. Also herrscht Zicken-Krieg unter Einsatz härtester Bandagen – und Kevin droht darüber als Göttergatte auf der Strecke zu bleiben.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Angekündigt als sommerlich leichte Beziehungskomödie mit Witz und Charme entpuppt sich „Das Schwiegermonster“ von „Natürlich Blond!“-Regisseur Robert Luketic als alberne Klamotte, die man gerne versäumen darf.

    Der Film beginnt im scheinbaren Paradies. Sonne und Meer, Palmen und Strand, nur schöne und reiche Menschen. Charlie, ein einfaches Waisenkind aus der Mittelschicht, muss sich mit Nebenjobs ihre Traumwohnung finanzieren. Doch das hektische Hin und Her zwischen Catering-Service, Hundesitter-Job und Telefondame scheint sie nicht daran zu hindern, sich hauptsächlich ihrem Outfit zu widmen, ganz nach dem Motto: „Wer ich bin, sagt mir mein Schminktäschchen.“ In einer solchen Welt gibt es für sie scheinbar keine weiteren Probleme, als dass sie reiche Partygäste in ihren FlipFlops begrüßen soll.

    Die Konzeption der Charaktere ist ebenso oberflächlich ausgearbeitet wie die Motivation ihrer Handlungen. Viola und Charlie widmen sich mit chronischer Zickenhaftigkeit dem Kampf um einen Mann, der zum reinen Stichwortgeber degradiert wird. Ebenso steht es um Ruby (Wanda Sykes), die Assistentin Violas. Sie hat darüber hinaus allerdings die Aufgabe, mit Grimassen und abgestandenen Sprüchen auch noch den letzten unaufmerksamen Zuschauer vom Lauf der Dinge in Kenntnis zu setzen.

    Es dauert nicht allzu lange, bis der Film nahezu unerträglich wird. Das liegt in erster Linie wohl an der schlecht ausgearbeiteten Geschichte. Schlampige Dramaturgie, dämliche Dialoge, eine aufgesetzte Bildsprache und ein bunter Mix aus Klischees zerstören die Illusion eines sommerlich-unterhaltsamen Kino-Cocktails. Die Schauspieler mogeln sich dabei mehr oder weniger eifrig giggelnd durch die Handlung.

    Jane Fonda, nunmehr 68jährig, versucht nach 14jähriger Kinoabstinenz ein Comeback. Wirklich schade, dass ältere Schauspielerinnen – ganz im Gegensatz zu männlichen Kollegen – dazu gezwungen sind, solche Rollen anzunehmen. Da bleibt nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und sich mit einem hysterischen Ausraster nach dem anderen der Lächerlichkeit preiszugeben.

    Lustig ist das in der Tat nur wenig. Auch diejenigen unter den Zuschauern, die zwar keinen intelligenten Film aber zumindest schöne, schnulzige Romantik erwarten, dürften enttäuscht werden. Die Liebe zwischen Charlie und Kevin kommt ohne große Emotionen aus. Und die sollen anscheinend auch beim Zuschauer nicht geweckt werden. Wie die beiden ‚perfekten Liebenden’ ein Paar werden oder gar, wie sie zusammenleben oder heiraten, war dem Regisseur wohl unwichtig und wird dementsprechend einfach nicht gezeigt. Dass es trotzdem nicht ohne ein kitschiges Happy End geht, dürfte klar sein.

    Fazit: Eine kitschig-alberne Beziehungskomödie. Klischeelastig und ohne Witz.
  • “Mein Bräutigam, seine Mutter und ich” könnte als alternativer Titel für die mit gepfeffertem Slapstick gewürzte Familienkomödie dienen. So liegen Leinwandlegende Jane Fonda (die zuletzt 1990 in “Stanley & Iris” auftrat) und Jennifer Lopez (“Maid in Manhattan”) als Schwiegerleute-in-spe, wie zuvor Ben Stiller und Robert De Niro in ihrem ähnlich konzipierten Komödienhit, im cartoonhaft übersteigerten Clinch. Männliche Mitspieler werden bei diesem manchmal etwas bissigen Frauenfight fast gänzlich beiseite geschoben, so dass sich der Spaß sehr östro-orientiert ausnimmt.

    Als Spezialist für heiter-romantische Frauenunterhaltung wies sich Regisseur Robert Luketic bereits mit “Legally Blonde” und “Win A Date With Tad Hamilton” aus. Nach einem klischeeverliebten Drehbuch von Skriptnovizin Anya Kochoff wird zunächst mit der Liebesgeschichte zwischen der sympathischen Charlie und dem gutaussehenden Arzt Kevin (“Alias”-Star Michael Vartan gewohnt nett und farblos) losgelegt. Parallel wird Kevins Mutter Viola als toperfolgreiche TV-Moderatorin eingeführt, die einen hysterischen Nervenzusammenbruch erleidet, als sie von einer wesentlich jüngeren Konkurrentin ersetzt wird. Einige Zeit darauf steht ihr ein weiterer Schock bevor, als Violas angehimmelter Sohnemann seine neue Freundin vorstellt und ihr in ihrer Anwesenheit einen Heiratsantrag macht. Viola zwingt sich zunächst, eine gute Miene aufzusetzen, beschließt jedoch umgehend, ihren Sohn aus den Krallen der unkonventionellen Charlie (sie hält sich mit einer Handvoll Jobs über Wasser) zu “retten”. Dafür probiert sie zunächst harmlosere Methoden wie gesellschaftliche Demütigung oder das Zurückholen von Kevins versnobter Ex-Freundin. Als all dies nichts hilft, täuscht die zukünftige Frau Schwiegermonster Gesundheitsprobleme vor, um beim glücklichen Paar einziehen und so zu drastischeren Mitteln greifen zu können. Ab diesem Zeitpunkt wird Kevin zu einer Konferenz verbannt, so dass der Ring frei ist für das slapstickreiche mano-a-mano der beiden.

    Ihr komödiantischer Kleinkrieg umfasst teils etwas hämische Highlights wie eine Allergie-Vergiftung, ein drogeninduziertes Nickerchen mit dem Gesicht in einem Teller voller Schweinekutteln und gipfelt schließlich in einem ausgedehnten Ohrfeigen-Match.

    Die für ihr Alter großartig aussehende zweifache Oscargewinnerin Fonda wirft sich voller Elan und Esprit in die Titelrolle, hat mit der etwas eintönig wirkenden Lopez jedoch keine so recht adäquate Gegenspielerin. Viele der besten Lacher ergeben sich bei ihrem Zusammenspiel mit der souveränen Komikerin Wanda Sykes, die als Violas afroamerikanische Assistentin die cholerische Chefin mit sarkastischen Einzeilern im Zaum hält. Leider gerät Sykes Rolle kaum größer als die der anderen wenigen Randfiguren (Adam Scott als schwuler Nachbar, Elaine Stritch als Grande Dame). Nicht gespart wurde beim chicen Produktionsdesign, das ebenso wie die Außenaufnahmen von Los Angeles durch die trefflich ausgeleuchtete Kameraarbeit von Russell Carpenter einen tiefsatten Farbanstrich erhält. So liegt das willkommene Comeback von Fonda zumindest optisch richtig und man darf sich auf ihr (hoffentlich ihr angemesseneres) Mitwirken in “Elizabethtown” freuen. ara.

Darsteller und Crew

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