Das Schwergewicht (2012)

Originaltitel: Here Comes the Boom
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Schwergewicht: Komödie mit "King of Queens" Kevin James als Ex-Wrestler und Bio-Lehrer, der das Schul-Budget als Karate-Show-Kämpfer auffrischt.

Scott Voss, ein ehemaliger Wrestler, fristet ein ödes Dasein als Biologielehrer an einer verwahrlosten High School. Als sein Kollege, ein allseits beliebter Musiklehrer, aus Budgetgründen entlassen werden soll, kann Scott nicht einfach tatenlos zusehen. Um Geld einzutreiben, nimmt er einen Nebenjob als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer an und wird schon bald zur örtlichen Sensation. Das bringt ihm allmählich auch Unterstützung für seine Sache ein. Und nicht nur das: Plötzlich hat Voss auch die Aufmerksamkeit seiner hübschen Kollegin.

Ein korpulenter Biologielehrer nimmt einen Nebenjob als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer an, um einem Kollegen zu helfen. Turbulente Slapstick-Comedy, die ganz auf die Talente des “King of Queens” Kevin James zugeschnitten ist.

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Actiongeladen, lustig und intelligent erzählt ‚Das Schwergewicht‘ eine herzliche Geschichte über Mut, Kampfgeist, verrückte Ideen, MMA und Musik.
  • Comedy-Schwergewicht Kevin James wärmt als Kämpfer für Schüler Lachmuskeln und Herzen.

    Unter Anleitung von Adam-Sandler-Regisseur Paul Coraci (“Klick”) lässt sich Kevin James als vormals faule Lehrkraft Scott für einen guten Zweck im MMA-Ring verprügeln und landet damit bei Schulkrankenschwester Bella (Salma Hayek). Die Wandlung vom desinteressierten “Bad Teacher” zum Mixed-Martial-Arts-Sandsack ist nach besten Comedy-Rezepten und dem Muster uramerikanischer Success Storys à la “Rocky” gestrickt – James selbst, sein “King of Queens”-Autor Reuben sowie “Rock of Ages”-Scripter Allan Loeb verfassten das Drehbuch, das ein schlechtes Vorbild zum Held der ganzen Schule reifen lässt und die charmant-verrückte Komödie mit dem herzlichen Pathos der guten Tat sowie mitreißenden Kampfszenen ausstattet.

    Dabei veranlagt Coraci seinen wie immer auf Slapstick mit vollem Körpereinsatz abonnierten Pfundskerl als arbeitsscheuen Slacker mit Desinteresse an der verwahrlosten High School, der die Mittel gestrichen werden. Als der von den Schülern innig geliebte Musiklehrer Marty (Henry Winkler als schräger Meisterdirigent) entlassen werden soll, prescht Scott vor und will 50.000 Dollar zum Erhalt der Orchesterklasse durch Spenden in wenigen Wochen sammeln. Wie so oft redet sich James’ Charakter ahnungslos in absurde Situationen hinein, durch den Immigranten Niko (MMA-Legende Bas Rutten) kommt er auf die Schnapsidee, mit Verlieren Geld zu verdienen: Er lässt sich im Ring vermöbeln und spendet die Prämie dafür.

    Wie die Komödie über Zivilcourage in der Wirtschaftskrise diesen verrückten Einfall als Feuertaufe realisiert – James geht nach einer Sekunde k.o. – vereint juvenile Anarchie mit James’ Talent, Peinlichkeiten und Erniedrigungen mit Würde zu ertragen. Bis der hoffnungslose Underdog mit Nehmer-Qualitäten seine Offensive entdeckt und nach dem einzigen Anfall von Ekelhumor plötzlich der Youtube-Star an seiner Schule ist. Unabsichtlich verdient er sich Respekt, was ungeahnte Energien und den Glauben an das Pathos der Leidenschaft entfesselt. Das Erwachen aus der Lethargie, der wortwörtliche Kampf für seine Schüler, lässt den sympathisch aufspielenden Comedian schließlich selbst an jene Werte glauben, die er längst verloren hatte.

    Das alle dramaturgischen Wendungen beherrschende Erfolgsmärchen nimmt großen Anteil an seiner Karriere als Phänomen im Ring, was ihn schließlich in die Ultimate-Fighting-Championship-Liga führt und mit wuchtigen Duellen, einem die gesamte Bandbreite abdeckenden Humor und mitreißender Herzlichkeit für sich einnimmt. Ein begeisternder Werbefilm – sowohl für die UFC als auch amerikanische Werte -, der folgerichtig mit einer Einbürgerungsfeier endet. tk.

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