Das Leben des David Gale (2002)

Originaltitel: The Life of David Gale
Das Leben des David Gale Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Leben des David Gale: Spannender Thriller über einen genialen Universitätsprofessor, der als Vergewaltiger und Mörder hingerichtet werden soll.

Dr. David Gale (Kevin Spacey), einst ein geachteter Universitätsdozent und weithin populärer Kämpfer wider die Todesstrafe, ist selbst in der Todeszelle gelandet. Eine Kollegin wurde vergewaltigt und ermordet, Gales Samenspuren fand man in der Leiche. Journalistin Bitsy Bloom (Kate Winslet), zunächst überzeugt von Gales Schuld, wird auf den Fall angesetzt und führt mehrere Interviews mit dem Todeskandidaten. Danach ist sie sich der Sache nicht mehr so sicher…

Regisseur Alan Parker (“Midnight Express”) und Produzent Nicolas Cage sind die ausführenden Kreativköpfe dieses in Rückblenden verschachtelten Justizthrillers mit unaufdringlich vorgetragener Message.

Als Mörder und Vergewaltiger verurteilt, soll David Gale in vier Tagen hingerichtet werden. Erstmals ist der gefallene Starakademiker zu einem Interview bereit. Als Reporterin Bitsey Bloom den Auftrag annimmt, entdeckt sie den Menschen hinter dem Monster und einen unglaublichen Plan, der im fanatischen Positionskampf um Gerechtigkeit auch den Tod in Kauf nimmt.

Dr. David Gale ist als renommierter Philosophie-Professor und engagierter Kämpfer gegen die Todesstrafe bekannt. Jetzt aber wartet er selbst in einer texanischen Todeszelle auf seine Hinrichtung. Denn er wird beschuldigt, Constance Hallaway, seine Mitstreiterin bei der Anti-Todesstrafenorganisation Death Watch, brutal vergewaltigt und anschließend bestialisch ermordet zu haben. In seinen letzten Lebenstagen gibt Gale der Reporterin Bitsey Bloom gegen ein Honorar von 500.000 Dollar sein erstes, mit Überraschungen gespicktes Interview.

Der renommierte Philosophie-Professor und Todesstrafengegner David Gale wird für schuldig befunden, eine Kollegin vergewaltigt und ermordet zu haben. Während er auf seine Hinrichtung wartet, gibt er der Journalistin Bitsey ein überraschendes Interview. Wendungsreicher Thriller von Alan Parker mit Starbesetzung.

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Kritikerrezensionen

  • Brillanter Akademiker und engagierter Kämpfer gegen die Todesstrafe landet als verurteilter Vergewaltiger und Mörder selbst in der Todeszelle. Plots, die Vertrautes originell variieren und sich in transparenten Singlesätzen komprimieren lassen, sind die Pitching-Träume rastloser Studiobosse. Doch zwischen begreif- und realisierbar liegen Welten. Das erfuhr auch Charles Randolph, dessen cleveres erstes Drehbuch zwar schnell verkauft, aber erst durch das Interesse von Regieveteran Alan Parker (“Die Asche meiner Mutter”) vor der Endlagerung in Hollywoods Ideenfriedhof gerettet werden konnte. Eine Konstellation, die zufällig entstand, aber einen Film produzierte, der bis in die letzten Minuten hinein fesselnd unterhält.

    Wie zuletzt Clint Eastwoods “Ein wahres Verbrechen” ist “Das Leben des David Gale” ein Thriller ohne Scheu vor Genrekonventionen. Es gibt einen Hinrichtungstermin, eine tickende Uhr, einen Verurteilten, der behauptet unschuldig zu sein, Autos, die im unpassendsten Moment den Dienst versagen, Züge, die Verfolgungsjagden behindern, mysteriöse Beobachter im Dunkeln oder auch Duschvorhänge, die Bedrohung verbergen. Alan Parker bindet das Vertraute routiniert in Randolphs provokante Story ein, die trotz aller Überraschungen in sich geschlossen und glaubwürdig wirkt. Schauplatz der Handlung ist Texas, bibelfestes Hinrichtungszentrum der USA, das über die Hälfte aller Todesstrafen des Landes auch in die Tat umsetzt. Vier Tage vor seinem letzten Termin will der überführte Mörder und Vergewaltiger David Gale (Kevin Spacey in einer ursprünglich von George Clooney besetzten Rolle) gegen ein Honorar von 500.000 Dollar sein erstes Interview geben. Den Exklusivjob bekommt Reporterin Bitsey Bloom (Kate Winslet), die mit einem unerfahrenen Kollegen nach Austin fährt, um Gale innerhalb von drei Tagen dreimal zu befragen. Das ungleiche Reporterteam sorgt mit verbalem Sparring für amüsante Pausen in der dramatischen Lebensgeschichte, die der gefallene Starakademiker in mehreren Rückblenden erzählt. Vor der misstrauischen Journalistin entfaltet sich die Kurzbiografie eines Philosophieprofessors, der Job, Frau und Kind verlor, als ihn eine Studentin zu einem Quickie verführte und ihn danach mit einem Vergewaltigungsvorwurf für immer diskreditierte. Als sich sogar die Anti-Todesstrafenorganisation “Death Watch”, für die sich Gale und Kollegin Constance (Laura Linney) aufopfernd einsetzten, von ihm abwendet, folgt der Totalabsturz des Akademikers, der unwiderlegbaren Indizien zufolge mit der Vergewaltigung und sadistischen Ermordung seiner Mitstreiterin tragisch endet. Schneller als Winslet, die mit einer vitalen Darstellung überzeugt, befreit der Zuschauer den souverän agierenden Spacey von den Vorwürfen. Spannung bleibt trotzdem bis zum Finale erhalten, in dem nicht nur das Wer, Wie und Warum geklärt, sondern auch extremstes Engagement und eine unausgesprochene Liebe berührend enthüllt werden. kob.

Darsteller und Crew

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