Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße (2006)

Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße: Fortsetzung des erfolgreichen Zeichentrick-Spasses.

Bei der Beerdigung von Frau Mövenpick kommt der Großvater des Kleinen Arschlochs (Stimme von Ilona Christina Schulz), allerorts der Alte Sack (Helge Schneider) genannt, auf kuriose Weise scheinbar zu Tode. Während das Kleine Arschloch und sein leidgeprüfter Hund Peppi allerhand wüste Register zieht, um den Sensenmann um seine Beute zu prellen, findet der Alte Sack Gefallen am Dasein in der Hölle und freundet sich gar mit dem Satan persönlich an.

Einmal mehr nimmt sich Trickfilmspezialist Michael Schaack des extraordinären Helden der Kultcomics von Walter Moers an. Badesalz und Dirk Bach sind stimmlich mit von der teuflischen Partie.

Der Großvater des Kleinen Arschlochs, der Alte Sack, ist bei der Beerdigung von Frau Mövenpick in einen Sarg gefallen und bei lebendigem Leib begraben worden. Statt in den Himmel kommt der Alte Sack in die Hölle. Sein Enkel und dessen Hund Peppi versuchen mit allen Mitteln, ihn den Fängen des Teufels zu entreißen. Dabei hat es der Alte Sack gar nicht eilig, der Hölle zu entkommen. Nymphomanische Krankenschwestern, bewusstseinserweiternde Substanzen und angenehme Temperaturen lassen die Hölle wie das Paradies wirken.

Weil der Alte Sack, der Opa vom Kleinen Arschloch, versehentlich lebendig begraben worden ist, muss dieser nun in der Hölle schmoren. Während der eifrige Enkel unorthodoxe Versuche unternimmt, den Alten wieder ins Leben zurückzuholen, macht es sich der Sack beim Teufel gemütlich – nicht süchtig machende Drogen und 1.000 nymphomanische Krankenschwestern inklusive. Doch das Kleine Arschloch gibt nicht auf. Mit bahnbrechenden Klontechniken versucht es, den ollen Großpapa wieder ins Diesseits zurückzuholen.

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Kritikerrezensionen

  • Knapp zehn Jahre nach der zum Drei-Millionen-Besucher-Blockbuster avancierten ersten Arschloch-Adaption kehrt Walter Moers’ respektlose Comicfigur auf die Leinwand zurück.

    @0: Walter Moers, seines Zeichens Comic-Zeichner, Illustrator und Autor, hat dem deutschen Kinde eine der schönsten Figuren geschenkt, den Käpt’n Blaubär. Und der ist nicht nur fester Bestandteil des allwöchentlichen, öffentlich-rechtlichen Sonntag-Vormittag-Programms “Die Sendung mit der Maus”, 1999 schaffte er es sogar ins Kino und lockte immerhin rund 1,3 Millionen Besucher vor die Leinwand. Doch Moers macht’s auch für Erwachsene, und da liebt er es deftig, despektierlich und so politisch inkorrekt wie nur irgend möglich. Beste Beispiele: seine großartige Hitler-Persiflage “Adolf, die Nazisau” und natürlich “Das kleine Arschloch”, 1997 unter der Regie des Animations-Ausnahmekönners Michael Schaack und seiner TFC Trickompany (die beiden Werners “Beinhart” und “Das muss kesseln!”) zu Kinoehren zu gekommen.

    Jetzt also endlich die Fortsetzung des Animations-Blockbusters, der vor knapp zehn Jahren sogar die Drei-Millionen-Zuschauer-Marke knacken konnte. Frei nach dem Untertitel “Sterben ist scheiße” erzählen Schaack und sein Co-Regisseur Konrad Weise folgende Story: Weil der Alte Sack, der Opa vom Kleinen Arschloch, versehentlich lebendig begraben worden ist, muss dieser nun in der Hölle schmoren. Und während der eifrige Enkel diverse unorthodoxe Versuche unternimmt, den Alten wieder ins Leben zurückzuholen, macht es sich der Sack beim Teufel so richtig gemütlich – nicht süchtig machende Drogen und 1.000 nymphomanische Krankenschwestern inklusive. Doch das Kleine Arschloch gibt nicht auf. Mit bahnbrechenden Klontechniken, gegen die jede “Jugend forscht”-Erfindung abstinken würde, versucht es, den ollen Opa wieder ins Diesseits zurückzuholen.

    Dieser rote Faden wird immer wieder durch diverse Exkurse unterbrochen. Zum Beispiel, wenn der kleine Anarchist mit dem übergroßen Riechorgan – fast fragt man sich, warum Tom Tykwer ihn nicht für “Das Parfum” berücksichtigte… – den bedauernswerten Nachbarshund Peppi für abscheuliche Tierversuche missbraucht, oder wenn zwei vom Badesalz-Duo synchronisierte Flugenten in luftiger Höhe über das Leben eines Federviehs an sich und über fürchterliche Flugangst im Besonderen philosophieren. Das alles befindet sich auf technisch hohem Niveau, die Gags variieren von gotteslästerlich über fäkal-ordinär bis frauenfeindlich und erreichen generell nur Gegenden, die sich eindeutig unter der Gürtellinie befinden. Damit werden sie gerade dem männlichen Publikum ein Höchstmaß an Amüsement bieten. Wozu auch die anderen Sprecher ihr Scherflein beitragen, darunter der unvermeidliche, auch (Jazz-)musikalisch in Erscheinung tretende Helge Schneider als nuschelnder Alter Sack und Newcomerin Ilona Christina Schulz, die dem kleinen Arschloch genau die richtige Mischung aus Kindlichkeit, Verdorbenheit und Subversivität verleiht. lasso.

Darsteller und Crew

News und Stories

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