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"Star Wars", "Harry Potter" & Co.: 10 Fortsetzungen, die besser als das Original sind

Fortsetzungen haftet im Allgemeinen ein schlechter Ruf an. Häufig gelten sie lediglich als schlechter Abklatsch einer einst originellen Idee und haben dem Zuschauer außer mehr vom Gleichen nichts zu bieten. Wie bei jeder Regel – sofern dies überhaupt eine ist – gibt es aber auch hier Ausnahmen. Deswegen haben wir einmal zehn Sequels herausgepickt, die ihren Vorgängern tatsächlich überlegen sind. 

Die Kinogeschichte ist voller Fortsetzungen, die dem Original nicht einmal im Ansatz das Wasser reichen können. Aber wir wollen hier nicht Zeit damit verschwenden, die negative Seite zu beleuchten, mit all ihrem Streben nach Profit zu Lasten von… worauf wollte ich hinaus? Stimmt, die positiven Beispiele! Denn es gibt sie tatsächlich, die Fälle, in denen der zweite Teil den ersten überragt hat.

10 Fortsetzungen, die besser als das Original sind

Mad Max 2 – Der Vollstrecker (1981)

Während “Mad Max” von 1979 noch unter seinem geringen Budget zu leiden hatte, konnte Regisseur George Miller in der Fortsetzung die Karosserien so richtig aufeinander krachen lassen. “Mad Max 2 – Der Vollstrecker” beinhaltete endlich die Komponenten, die Fans an der Reihe lieben: Eine endlose Wüste, brutale Banden, kompromisslose Verfolgungsjagden und Mel Gibson in Höchstform.

 

Star Wars: Episode 5 – Das Imperium schlägt zurück (1980)

Für viele “Star Wars”-Fans der beste Teil der Reihe und deswegen darf er nicht in dieser Liste fehlen. George Lucas übergab die Regie an Irvin Kershner, der das erste wirklich packende Lichtschwertduell der Geschichte inszenieren durfte. Zusätzlich enthält der zweite “Star Wars”-Film die vielleicht größte Wendung überhaupt, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen schockiert hat und in der Folge vielfach kopiert wurde.

 

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004)

Nachdem “Harry Potter und der Stein der Weisen” und “Harry Potter und die Kammer des Schreckens” noch kinderfreundliche Vorstellungen der magische Welt waren, inszenierte Alfonso Cuarón mit dem dritten Teil eine wesentlich düstere Variante. Die beklemmende Bedrohung durch die Dementoren, eine Handlung voller Wendungen und endlich drei Hauptdarsteller, die anständig schauspielern können, sichern dem Film einen Platz in unserer Liste. Ach ja: Gary Oldman ist auch noch dabei.

 

The Dark Knight (2008)

Batman Begins” stellte bereits einen gelungenen Neustart für den dunklen Ritter da, aber im zweiten Teil übertraf sich Christopher Nolan und lieferte den für viele besten Superhelden-Film. Ein packender Blockbuster mit handgemachter Action, der sich mit der Frage beschäftigt, wie man Terror bekämpfen kann und vor allem darf. Darüber hinaus besticht “The Dark Knight” mit einem grandiosen Cast, aus dem Heath Legder als Joker sogar herausragen kann.

 

Star Trek 2: Der Zorn des Khan (1982)

Nachdem der erste “Star Trek”-Film drei Jahre zuvor noch mehr auf Effekthascherei gesetzt hat, konzentrierte sich der zweite Teil auf das, was die Serie erst groß gemacht hat: Die Handlung. Der Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegenspieler ist keine sonderlich neue Geschichte, aber sie wurde dennoch fesselnd genug inszeniert, um auch heute noch zu gefallen. Vor allem weil sei eine emotionale Wendung bot, die nicht ohne Grund von “Star Trek Into Darkness” kopiert wurde – wenn auch weniger konsequent.

 

Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)

Ähnlich wie “Mad Max” litt auch “Terminator” unter seinem geringen Budget. Das B-Movie von James Cameron konnte durch seine Geschichte dennoch ein Publikum finden und so war bei der Fortsetzung genug Geld vorhanden, um einen Meilenstein des Action-Genres zu schaffen. Darüber hinaus punktet der zweite Teil mit der Beziehung zwischen dem Terminator (Arnold Schwarzenegger) und John Connor (Edward Furlong), sowie dem T-1000 (Robert Patrick) als Gegenspieler und schenkte uns mit Linda Hamilton eine der ersten starken Frauen des Actionkinos.

 

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989)

Auch hier werden sich die Geister scheiden, da die eine Gruppe “Jäger des verlorenen Schatzes” und die andere “Indiana Jones und der letze Kreuzzug” bevorzugt. Wir ergreifen Partei für den dritten Teil, da er einen großen Vorteil hat: Sean Connery. Die Bond-Legende brilliert hier als etwas verschobener Professor, der zu seinem Sohn (Harrison Ford) keine echte Beziehung aufbauen kann und liefert damit die nötige emotionale Komponente in der Suche nach dem Heiligen Gral.

 

Captain America 2: The Winter Soldier (2014)

Nachdem “Captain America” lediglich eine etwas blasse Vorstellung für Captain America (Chris Evans) war, zeigten uns die Brüder Joe und Anthony Russo in der Fortsetzung, wie es besser geht. Ihnen gelang ein actionreicher Blockbuster, der auch um ein politisches Statement nicht verlegen war. Einziges Manko ist das Fehlen von Konsequenzen, aber in dieser Hinsicht könnte ja “Captain America 3: Civil War” nachhelfen.

 

Mission: Impossible - Phantom Protokoll (2011)

Die Agentenreihe hat es stets geschafft, sich weiterzuentwickeln und in Sachen Action eine Schippe draufzulegen – mit Ausnahme des zweiten Teils. Der vierte Auftritt von Tom Cruise als Ethan Hunt lieferte erneut spektakuläre Stunts, konnte als erster Teil der Reihe aber auch ein wirkliches Team darstellen, bei dem jeder seine Aufgabe und seine Bedeutung hat.

 

X-Men 2 (2003)

Der erste Teil war schon einer der wenigen Superhelden-Filme seiner Zeit, den man ernst nehmen konnte. Mit “X-Men 2″ zeigte Bryan Singer aber auf, dass er die Entwicklung der Charaktere weiter voran treiben kann, ohne auf Action verzichten zu müssen. Der Film funktioniert auf einer emotionalen Ebene, zum einen was Wolverines (Hugh Jackman) Aufdeckung seiner Vergangenheit angeht oder seine komplizierte Beziehung zu Jean (Famke Janssen), die glücklicherweise ohne großen Kitsch funktioniert.

 

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