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Das Haus der Dämonen (2008) Film merken

Originaltitel: The Haunting in Connecticut
Das Haus der Dämonen Poster
 

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Filmhandlung und Hintergrund

Das Haus der Dämonen: Bedächtiger Geisterhausthriller nach klassischem Muster mit starken Darstellerleistungen.

Die Campbells haben Sorgen. Ihr Sohn Matt leidet an Krebs, und die kostspielige Behandlung treibt sie an den Rand des Ruins. Um näher am Krankenhaus zu sein, mietet sich Mutter Sara in einem alten Haus ein, das früher als Bestattungsinstitut diente und in dem schwarze Magie praktiziert wurde. Zunächst nimmt nur Matt unheimliche Dinge wahr. Doch bald wird auch der Rest der Familie von schauerlichen Visionen heimgesucht. Ein trauriges Geheimnis liegt dem Spuk zu Grunde. Ein Priester hilft, dem auf den Grund zu kommen und ein Ende zu setzen.

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Kritikerrezensionen

  • Das Horrorkino spiegelt uns die Ängste wider, die unsere Gesellschaft täglich heimsuchen. Peter Cornwell wurde bei seinem emotionsgeladenen Horrorfilm durch die schicksalhafte Erkrankung Krebs inspiriert. Jeder von uns kennt die Angst vor dieser heimtückischen Krankheit.

    Cornwell versucht in seinem Film die beinahe unerträglichen Ängste einer Mutter und eines Vaters um ihren Sohn mit den Altlasten eines verlassenen Hauses zu verbinden. Die grausame Vergangenheit des Hauses birgt auch ein gnadenloses Schicksal eines, in etwa gleich alten, Jungen in sich. Auch er hatte keine Chance, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, auch für ihn entschied eine Art „höhere Macht“. Matt muss sein Schicksal ähnlich ertragen, bewegt sich in einer Zwischenwelt, dem Leben und dem Tod ähnlich nah.

    Cornwells Horror manifestiert sich anfangs in zurückhaltenden visuellen Schockmomenten, die sich, zur Mitte und zum Ende des Films hin, extrem steigern, bis hin zu den grausamen Rückblenden, die die ganze erbarmungslose Geschichte des Hauses und deren ehemaligen Bewohnern widerspiegeln.

    Absolut lobenswert ist der recht sparsame Einsatz von Blut, Toten und übersinnlichen Monstern. Fernab von Massentötungen, Abgemetzel und blutrünstigen Perversen gelingt es Peter Cornwell die Balance zwischen Horror, Grusel und wieder Durchatmen zu halten, um den nächsten Schockmoment zu ertragen.

    Ebenso ein Pluspunkt ist die Charakterentwicklung der Protagonisten. Hervorzuheben sind insbesondere die Mutter Sara, der krebskranke Matt, wie auch Matts leidender Vater. Diese glänzen durch brillante Darstellerleistungen auf der Leinwand und überzeugen in ihren schicksalsträchtigen Rollen.

    Fazit: „Das Haus der Dämonen“: ein unterhaltsames Gemisch aus Spukhausfilm, Horrorgenre und Drama. Ergreifend, tragisch und gruselig zugleich, versteht es Peter Cornwell seinem Publikum 103 packende Filmminuten zu präsentieren.
  • Relativ bedächtiger Geisterhausthriller, der durch die überdurchschnittlichen schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller aufgewertet wird.

    Eröffnet wird das Horrordrama mit der mutig Authentizität versprechenden Einblendung, die Story basiere auf Tatsachen. Das Drehbuch um paranormale Vorkommnisse in einem alten viktorianischen Haus anno 1987 schrieben Adam Simon und Tim Metcalfe (“Rache der Eierköpfe”, “Kalifornia”), mit Augenmerk vorrangig auf Plotaufbau und Atmosphäre. Übermäßig verstörende Schockmomente (abgesehen vom Augenlid-Abschneiden) finden sich dabei weniger, Referenzen an Genreklassiker wie “Shining” und “Der Exorzist” (beides erklärte Lieblingsfilme von Regisseur Peter Cornwell) hingegen sehr wohl.

    Wie gehabt, sind dunkle Mächte am Werk, um das Leben einer rechtschaffenen, wenn auch krisengebeutelten Familie zu zerstören. Die Campbells haben Sorgen, da ihr Sohn Matt (Kyle Gallner, bekannt aus TV-Serien wie “The Shield” und “Big Love”) Krebs hat und die kostspielige Behandlung sie an den Rand des Ruins treibt. Um näher am Krankenhaus zu sein, mietet Mutter Sara (lässt den Zuschauer mitfühlen: Virginia Madsen) günstig ein altes Haus. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich um ein früheres Bestattungsinstitut handelt, in dem Seancen abgehalten und schwarze Magie praktiziert wurde. Zunächst ist es jedoch nur Matt, der unheimliche Dinge und die Geister verstorbener Hausbewohner wahrnimmt. Was auf von Medikamenten hervorgerufenen Halluzinationen beruhen könnte. So sieht er beispielsweise, wie seine Mutter den Boden statt mit Wasser mit Blut aufwischt und Wände voller ekelhaftem Ungeziefer. Schließlich wird auch der Rest der Familie von schauerlichen Visionen und erschreckenden Angriffen heimgesucht. Ein trauriges Geheimnis liegt dem Spuk zu Grunde, das mit Hilfe eines hilfsbereiten Priesters (Elias Koteas) aufgeklärt und nach allerlei übernatürlichem Chaos und Brimborium bereinigt werden kann.

    Junge Horrorfans, die gewohnten beinharten Folterterror erwarten, werden bei dieser eher altmodischen Geistergeschichte mit Traditionsstorystützen, wie Ektoplasma und Geistersitzungen, weniger auf Nervenkitzel-Killer-Kosten kommen. Wer jedoch eine bewegende Performance (Gallner ist hervorragend als krebskranker Teenager, der zwischen Verzweiflung, Wut und Resignation schwankt), exzellent Spannung voranstreibende Soundeffekte und düsteres Ambiente zu schätzen weiß, dem wird dieses Geisterdrama zusagen (wie Platz eins der US-Charts am Startwochenende belegt). ara.

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