Das ewige Leben (2015)

Das ewige Leben Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 4
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Das ewige Leben: Schwarzhumoriger Krimi, in dem der schrullige Detektiv Brenner seinen eigenen "Mord" aufklären will. Von und mit dem Gespann von "Silentium!" und "Der Knochenmann".

Simon Brenner kehrt nach Graz, die Stadt seiner Jugend, zurück. In der Konfrontation mit seinen Jugendfreunden, seiner Jugendliebe und einer großen Jugendsünde, kommt es zu Morden und einem verhängnisvollen Kopfschuss. Als der Ex-Polizist aus dem Koma erwacht, macht er sich auf die Suche nach seinem Mörder – obwohl alle behaupten, er sei es selbst gewesen. Dabei gibt es zahlreiche Verdächtige, darunter sein alter Kumpel Aschenbrenner, inzwischen Polizeichef der Stadt, oder auch seine Therapeutin Dr. Irrsiegler.

Besonderer Auftrag für Brenner: Er muss den Mord an sich selbst aufklären. Schwarzhumoriger Krimi nach Vorlage von Wolf Haas, für das sich das Gespann von “Silentium!” und “Der Knochenmann” wieder zusammenfindet.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Gibt es einen österreichischen Film Noir? Womöglich mit dem ehemaligen Polizisten Brenner in Puntigam? Gut ging es dem Brenner noch nie, aber in diesem vierten Teil der Serie ist er restlos abgebrannt. Schliesslich erinnert er sich, dass sein Vater ihm ein Haus vererbt hat - in Puntigam. Puntigam, dort wo Brenner seine Kindheit verbrachte, ist aber nicht mehr das, was es einmal war und in das Haus regnet es hinein. Immerhin läuft noch das alte Moped und so kann Brenner zu seinem Freund Köck, dem Koch, fahren, um sich Geld zu leihen. Schnell holt Brenner seine dunkle Vergangenheit ein und dazu läuft Eric Burdons When I Was Young. Brenner war immer ein Nihilist, so schreiben es die Romane von Wolf Haas vor. Er ist aber keiner, der so am Ende ist, sich eine Kugel in den Kopf zu schiessen. Nach einem angeblichen Selbstmord Versuch landet er im Krankenhaus. Als er erwacht, weiss er, dass er sich gegen seine Vergangenheit zur Wehr setzen muss... Der vierte Teil stellt so etwas wie einen Ausgangs- und Endpunkt dar. Josef Hader als Brenner wirkt wie ein Melancholiker, der nicht glauben kann, was er sieht. Das ist auch die Stimmungslage des vierten Brenner Films. Man stelle sich Hader nun mit Hutkrempe und Whiskyglas in einer Bar vor. Wäre das nicht auch ein passendes Bild? mehr auf cinegeek.de
  • In der vierten Verfilmung der Wolf-Haas-Krimireihe wird Kult-Kieberer Simon Brenner alias Kabarettist Josef Hader mit seiner Vergangenheit konfrontiert.

    700.000 verkaufte Kinokarten sprechen für sich – beachtlich für ein kleines Land wie Österreich mit seinen achteinhalb Millionen Einwohnern. So viele Zuschauer lockten die drei Simon-Brenner-Krimis seit dem Start mit “Komm, süßer Tod” (2001) in der Alpenrepublik in die Lichtspielhäuser, nun steht mit “Das ewige Leben” die vierte Verfilmung einer der populären Wolf-Haas-Vorlagen an – mit veränderter Erzählweise, aber dargeboten mit gewohnt bewährtem schwarzhumorigen Ösi-Schmäh.

    “Brenner privat” ist diesmal angesagt, Eric Burdons Ohrwurm “When I was young” ist leitmotivisch zu hören, in farbverfremdeten Flashbacks geht’s immer wieder zurück in die Zeit. Wie das Gestern das Heute beeinflusst davon erzählt der aktuelle Fall, der den Kult-Kieberer in seine Heimatstadt Graz, genauer gesagt in den 17. Bezirk Puntigam – benannt nach der dort ansässigen Brauerei – zurückführt. “Lustig samma – Puntigamer” lautet deren bierseliger Werbespruch, auf Brenner trifft dies nicht zu.

    Er ist aus- und abgebrannt. Kein Job, kein Geld, nicht einmal einen Personalausweis besitzt er – nur ein vollkommen herunter gewohntes Haus, das er von seinem Großvater geerbt hat und ein altes Moped Marke Puch. Den Strom “leiht” er sich per Verlängerungskabel vom neugierigen Nachbarn (Johannes Silberschneider), sein Dosenfrühstücksfleisch teilt er sich mit einer streunenden Katze. Ein desolates Leben – und so wundert sich im Krankenhaus niemand, dass er sich eine Kugel in den Kopf gejagt hat. Nur er war’s nicht, darauf pocht er, und macht sich auf Tätersuche.

    Regisseur Wolfgang Murnberger, Autor Haas und Hauptdarsteller Josef Hader haben gemeinsam das grandiose Drehbuch verfasst, die verquere Kunstsprache des Romans perfekt in lakonische Alltagsdialoge umformuliert. In Person zweier alter Kumpel, vielschichtig gespielt von Roland Düringer und Tobias Moretti, holt Brenner die Vergangenheit ein, Nora von Waldstätten als undurchschaubare Psychiaterin zählt zum Kreis der Verdächtigen, Margarethe Tiesel hat als unwirsche Wirtin etwas zu verbergen.

    Berufs- und Privatleben sind hier untrennbar miteinander verknüpft, die Liebe ist wieder einmal an allem Schuld und auch der “fliegende Finne” Jarno Saarinen, 1972 Motorrad-Weltmeister in der 250er-Klasse, hat indirekt mit der Geschichte zu tun. Peter von Haller findet stets die richtigen Bilder für die Vorstadt-Tristesse, SK Sturm Graz-Fans schwenken grölend die Fahnen, Arnold Schwarzenegger grüßt “stark steirisch” von der Plakatwand und auf dem pittoresken Grazer Schlossberg kommt’s zum Showdown. “Jetzt ist schon wieder was passiert…” gewohnt gut. Oder besser – “sakrisch guad”. geh.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Das ewige Leben": Erster Trailer mit Josef Hader als Privatdetektiv Brenner

    Jetzt ist schon wieder was passiert… Josef Hader meldet sich als Privatdetektiv Simon Brenner mit einem neuen Fall zurück: Im Frühjahr kommt die Krimikomödie "Das ewige Leben" nach den populären Romanen von Wolf Haas in unsere Kinos. Wir zeigen euch schon jetzt den ersten kurzen Trailer.

  • "Das ewige Leben": Neuer Fall für Josef Hader als Privatdetektiv Brenner

    Die beliebte schwarz-humorige Krimireihe um den Privatdetektiv Simon Brenner wird fortgesetzt: Nach "Komm, süßer Tod" (2000), "Silentium!" (2004) und "Der Knochenmann" (2009) steht nun Hauptdarsteller Josef Hader für den vierten Teil "Das ewige Leben" vor der Kamera. Kinostart ist im Frühjahr 2015.

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