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Das brandneue Testament (2015)

Originaltitel: Le tout nouveau testament
Das brandneue Testament Poster
Userwertung (164)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.8

Filmhandlung und Hintergrund

Das brandneue Testament: Skurrile Tragikomödie um Gott, seine kleine Tochter und Menschen, die, als sie ihr Sterbedatum erfahren, wieder Lust am Leben haben.

Gott (Benoît Poelvoorde) existiert und lebt in Belgien. Diese Tatsache behält er jedoch für sich und erfreut sich stattdessen vor allem am Unglück seiner Schützlinge. Seine Frau (Yolande Moreau) und seine junge Tochter Ea (Pili Groyne) ertragen seine gehässigen Launen meist nur schwer. Ea entschließt sich nach einem Streit mit ihrem Vater dazu, sich in den allmächtigen Computer ihres Vaters einzuloggen und allen Bewohner der Erde eine entscheidende Information zu geben: Der Tag an dem sie sterben werden. Sie ist davon überzeugt, dass die Menschen, anstatt sich von ihrem tristen Alltagsleben beherrschen zu lassen, lieber den spontanen Freuden in ihrer noch verbliebenen Zeit auf Erden hingeben sollen. Fortan regiert natürlich das Chaos. Während die einen ihr Leben nun in vollen Zügen auskosten und sich von einem Hochhaus oder einer Brücke stürzen, gehen die nächsten ihren persönlichen Trieben nach und haben Sex mit einem Gorilla. Gott hat natürlich alle Hände voll zu tun, wieder für Ordnung auf Erden zu sorgen und nebenbei seine launische Tochter unter Kontrolle zu bringen. Die möchte aus Unmut über ihren Vater, lieber ein brandneues Testament veröffentlichen und so eine neue Weltordnung schaffen. Der belgische Regisseur Jaco Van Dormael konnte mit seinem neuesten Werk auf dem Cannes Filmfestspielen 2015 seine Weltpremiere feiern. Sein bislang fünfter Spielfilm steht seinen bisherigen Werken wie „Mr. Nobody“ oder „Toto der Held“ in nichts nach, was seine fantastische Bildsprache und skurrilen Charakteren anbelangt. Neben dem Gott-Darsteller Poelvoorde und seiner Frau Moreau sind europäische Größen wie Catherine Deneuve und François Damiens zu sehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Videokritik anzeigen
  • Französisch-belgische Komödie, in der die Menschheit ihre verbliebene Zeit auf Erden erfährt und nun alles tut, was sie möchte.
  • Gott lebt und er ist ein Belgier. Er wohnt in einer kleinen miefigen Wohnung in Brüssel, in einem Hochhaus. Gott trinkt Bier, beschimpft seine Frau und schlägt die Tochter. Im Bademantel verbringt er den Tag vor einer Art Computer, dem Instrument seiner Macht. Von hier aus kann Gott den Menschen ihr Leben verderben. Jaco van Dormael hatte ich schon fast vergessen. Seinen letzten grossen Film - hat er den nicht vor 20 Jahren gedreht? Das ändert sich nun, denn der belgische Regisseur hat soeben die Bibel neu erfunden. Der Hauptdarsteller, ein Prolet wie es ihn in Belgien an jeder Strassenecke gibt. Der Film lässt keinen Zweifel daran, dass er genügend Witz und Mut aufbringt für die grossen Fragen des Lebens. Gott wird gespielt von Benoît Poelvoorde, seine Tochter Éa von Pili Groyne. Sie hinterfragt die Schöpfung und beklagt sich über die Niveaulosigkeit Gottes. Deshalb spielt sie selbst Gott und smst den Menschen den Tag ihres Todes. Schliesslich will sie sechs weitere Apostel benennen und beauftragt einen Clochard (Marco Lorenzini), ein brandneues Testament zu verfassen. Über all dem schwebt die Frage nach dem Sinn des Lebens. Le tout nouveau testament schliesst mit einer Aufforderung: Bitte verliert keine Zeit! mehr auf cinegeek.de
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