Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi (2013)

Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi: Bayerischer, schwarzhumoriger Krimi nach dem gleichnamigen Roman von Rita Falk.

Franz Eberhofer plagt der Blues. In der Beziehung des in die tiefe Provinz strafversetzten Polizisten mit Freundin Susi kriselt’s heftig, der Arbeitsalltag in Niederkaltenkirchen verlangt ihm wenig ab. Da verschwindet der allseits unbeliebte Schuldirektor Höpfl – “Stirb du Sau” hat jemand ein paar Tage zuvor an die Hauswand von dessen Eigenheim gesprayt. Kurz darauf wird er tot aufgefunden. Vom Zug überrollt. Mord oder Selbstmord? Anders als sein grantig-kauziger Vorgesetzter glaubt Eberhofer an ein Verbrechen – und stößt bald auf jede Menge Verdächtiger.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mord in der bayerischen Provinz. Eberhofer alias Sebastian Bezzel ermittelt. Ein lässiger, schwarzhumoriger Heimatkrimi – mehr Rock’n’Roll als Musikantenstadl.

    Der Eberhofer Franz hat den Blues. In der Beziehung mit der feschen Freundin kriselt’s, der Arbeitsalltag in Niederkaltenkirchen – nomen est omen – verlangt dem Polizisten wenig ab: viele Leberkäs-Semmeln, noch mehr Routine. Aus München strafversetzt wurde er, nachdem sein Kollege einem Kinderschänder “die Eier weggeschossen hat”.

    Lakonisch, frech, schwarzhumorig ist “Dampfnudelblues”, ein “Eberhoferkrimi” nach dem gleichnamigen Bestseller von Rita Falk, den “Polizeiruf 110″-Routinier Ed Herzog nach einem Drehbuch von Christian Zübert (“Lammbock”) mit viel Gespür für Land und Leute adaptiert hat. Zunächst verschwindet der allseits unbeliebte Schuldirektor Höpfl – “Stirb du Sau” hat jemand ein paar Tage zuvor an die Hauswand seines Eigenheims gesprayt -, dann wird er tot aufgefunden. Vom Zug überrollt. Mord oder Selbstmord?

    Eberhofer, gut besetzt mit dem sympathischen Sebastian Bezzel, beginnt zu ermitteln. Zum Ärger seines Vorgesetzten Moratschek, grantig-kauzig gespielt vom Ausnahme-Kabarettisten Sigi Zimmerschied, dem gern der Schnupftabak – “Alpen-Koks” weiß der Franz – an der Nase klebt. Nur einer von vielen eigenwilligen, abgründigen Typen. Der Papa (Eisi Gulp) baut Gras an, die (bei Bedarf) schwerhörige Oma (Ilse Neubauer) glänzt als Köchin, der verblichene Pädagoge hat im Keller ein S/M-Studio eingerichtet…

    Rock’n’Roll – unter anderem “Breaking the Law” von Judas Priest – tönt vom Soundtrack, im Wirtshaus wird bei Jack Daniels und AC/DC der Liebesschmerz weggedröhnt. Kameramann Sebastian Edschmids (“Ein russischer Sommer”) idyllische Bilder stehen im harten Gegensatz zum Provinzalltag: häusliche Gewalt, neugierige Nachbarn, zerbrochene Familien, harte Drogen. Ton und Tonalität stimmen, das Tempo ist der Mentalität entsprechend bedächtig, das Ende von logisch-bitterer Konsequenz. Dazu Schauspieler der Extraklasse: Simon Schwarz, Nina Proll, Lisa Maria Potthoff, Ernst Hannawald, Maria Hofstätter… Bayerische Provinz jenseits von Lederhosen und Dirndl. geh.

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