Crank (2006)

Crank Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Crank: Actioner mit Jason Statham als Profikiller unter Zeit-Druck.

Bis gestern tötete Chev Chelios (Jason Statham) für ein mächtiges Gangstersyndikat, jetzt möchte er nur noch die Beine hoch legen und mit Freundin Eve (Amy Smart) den Ruhestand genießen. Doch daraus wird nichts: Ein fieser Feind verpasst ihm einen Giftcocktail, der ihn binnen Stundenfrist töten wird. Es sei denn, er findet seinen Mörder und das Gegengift. Und weil Adrenalinstöße die Wirkung des Giftes bremsen, wird Chelios bei dieser Suche keinen Exzess auslassen.

Transporter”-Star Jason Statham zieht mal wieder alle martialischen Register in der atemlosen Hochglanz-Action-Variante des bereits mehrfach verfilmten Thrillerklassikers “D.O.A.”.

Chev Chelios will seinen Job als Auftragskiller an den Nagel zu hängen, um in Ruhe mit seiner Freundin Eve zu leben. Doch sein Arbeitgeber macht nicht mit, verpasst ihm Gift, das binnen einer Stunde tödlich wirkt. Nur noch andauernde Adrenalinstöße können ihn retten. So verursacht er auf der Suche nach dem Gegenmittel ein Riesen-Chaos.

Eigentlich wollte Chev Chelios den Job als Auftragskiller an den Nagel hängen, sein letztes Opfer, ein prominenter Mafiaboss, wurde bereits verschont. Aber dann injiziert ihm sein Widersacher Ricky Verona einen Giftcocktail, der Chev innerhalb weniger Stunden töten wird – wenn sein Adrenalinpegel unter eine bestimmte Grenze fällt. Damit beginnt eine wilde Jagd, nach einem Gegengift, Mr. Verona, Aufputschmitteln und Freundin Eve, die nicht ahnt, womit Chev bisher sein Geld so verdient hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Manisch überdrehtes B-Actionmovie mit “Transporter”-Star Jason Statham, der sich als vergifteter Profikiller auf der Suche nach einem Gegenmittel verausgabt.

    Ein High-Concept-No-Brainer, gab’s das schon mal? Das Regiedebütantenduo Mark Neveldine und Brian Taylor veranstalten nonstop Action mit Anleihen bei “Speed” und “DOA”, gekleidet im hippen und rasanten MTV-Clip-Gewand, zugleich aber mit dem Charme von echter Stuntarbeit, die der britische Haudrauf Jason Statham meist ungedoubelt erledigt.

    Als Auftragskiller Chev Chelios wird er von einem Anruf unsanft aus dem Schlaf gerissen – der Gangster Ricky Verona hat ihm den “Peking Cocktail” injiziert, der ihn binnen kürzester Zeit töten wird, sobald sich sein Puls verlangsamt. Damit ist das Konzept vorgegeben: Hält er inne, stirbt er. Also hetzt Chev los, unterlegt von einem schnellen, rotzigen Metal-Score, und fragt sich mit vorgehaltener Waffe durch die Nachtclubs, auf der erfolglosen Suche nach einen Gegengift. Um nicht zu sterben, braucht er laufend Adrenalinschübe: er zieht sich Koks rein, bunkert literweise Red Bull, kippt einen haitianischen Trip nach, ist stets per Handy mit einem halbseidenen Doktor (Dwight Yoakam) verbunden, der fragwürdige Behandlungsmethoden empfiehlt, und gerät bei seinen brutalen Versuchen, Hilfe zu bekommen, immer mehr außer Kontrolle, bis er höchst unzurechnungsfähig einen Quasi-Amoklauf verübt.

    Jason Statham verfolgt weiterhin seine Karriere als Actionstar und interpretiert einmal mehr den wortkargen Professional. Wie ein Turbo-Junkie kippt er alles an (il)legalen Aufputschmitteln in sich rein, was L.A. hergibt. Er sitzt headbangend im Taxi, läuft mit nacktem Hintern durch die Stadt, lässt sich elektroschocken, grillt seine Pfote im Waffeleisen, besteigt seine Freundin (Amy Smart) auf offener Straße vor jubelnden Zuschauern. Und alles nur für den Adrenalinkick – nicht die einzige metaphernreiche Anspielung auf das Prinzip des Actionfilms.

    Ohne die Miene zu verziehen begibt er sich auf Rachetour wie Steven Seagal in seinen besten Zeiten, aber mindestens so aufgedreht und hyperaktiv wie Hammy aus “Ab durch die Hecke”. Das liegt vor allem an dem frenetischen, bildbeschleunigten Videogamestil, dessen Droge das Tempo ist, der so ausgeflippt und verrückt ausgeführt wird, dass ein astreines guilty pleasure dabei herauskommt. Schauplatzwechsel finden via Google-Earth-Zooms statt, Split Screens zerren die Beteiligten auf die Leinwand, zwischen “fuck”-reichen Dialogen, T&A und rüpeliger Attitüde setzt es während der Schießorgien Spaß-Splattereinlagen.

    Die Etüde in schierem Wahnsinn überfährt mit Verve jedes Geschmacksstopschild – eine groteske Actionkomödie für alle, die sich für solch groben Humor begeistern können. Kein Zufall, dass es am Ende der geballten Ladung Fun “Game Over” heißt. Das filmische Aufputschmittel riecht weitaus mehr nach Kult als die meisten anderen Versuche dieser Saison. Als pures Fantasie-Produkt gehört es einer neuen Klasse selbstbewusster B-Pics an, zu denen die Statham-Vehikel “Transporter 1 & 2″ und “Final Call” von David Ellis zählen, der mit “Snakes on a Plane” einen weiteren Höhepunkt setzt.

    tk.

Darsteller und Crew

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