Coraline (2009)

Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 1.5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Coraline: Skurriler Stop-Motion-Animationsfilm vom innovativen "Nightmare Before Christmas"-Regisseur nach einer Vorlage von Neil Gaiman.

Die elfjährige Coraline zieht mit ihren Eltern in eine neue Wohnung in einer viktorianischen Villa in Oregon mit seltsamer Nachbarschaft. Dort wohnen etwa ein russischer Akrobat und sein Mäusezirkus sowie zwei ehemalige Erotikdarstellerinnen. Eines Tages entdeckt Coraline eine Geheimtür und gelangt in eine fantastischen Parallelwelt, in der sich ihre anderen Eltern liebevoll um sie kümmern. Anstelle der Augen haben sie schwarze Knöpfe. Der Traum wandelt sich zum Albtraum, als ihre andere Mutter ihr ebenfalls Knopfaugen verpassen will.

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Grandios animiertes, fantasievolles Märchen vom „Nightmare Before Christmas“-Regisseur, das spannend und einfühlsam eine Geschichte über Kinderurängste erzählt. Geheimtipp.
  • Skurriler Stop-Motion-Animationsfilm vom innovativen “Nightmare Before Christmas”-Regisseur Henry Selick nach einer modernen Märchengeschichte von Neil Gaiman (“Der Sternwanderer”).

    Die Fantasysaga erzählt von der elfjährigen Coraline (im Original von Dakota Fanning gesprochen), die mit ihren zumeist desinteressiert wirkenden Eltern in eine neue Wohnung in einer viktorianischen Villa in Oregon zieht. Weitere Bewohner sind ein russischer Akrobat und sein Mäusezirkus sowie zwei ehemalige Erotikdarstellerinnen, die ihre ausgestopften Terrierhunde auf Regalen zur Schau stellen. Eines Tages entdeckt Coraline eine Geheimtür, und sie kann nicht widerstehen, durch den langen Tunnel zu krabbeln. Am anderen Ende landet sie à la “Being John Malkovich” in einer fantastischen Parallelwelt, wo ihre “anderen Eltern” sich liebevoll um sie kümmern. Überhaupt scheint dort alles besser zu sein: Der Garten ist malerisch schön, der nervige Nachbarsjunge ist erträglich, und das Leben ist rundum angenehmer. Seltsam erscheint lediglich, dass alle anstelle ihrer Augen schwarze angenähte Knöpfe im Gesicht haben. Zunächst pendelt Coraline jede Nacht zwischen den Welten, doch der Traum wandelt sich zum Albtraum, als ihre andere Mutter (“Desperate Housewife” Teri Hatcher) ihr ebenfalls Knopfaugen verpassen will. Die Illusion wird nun offenbar, dass es sich um eine böse Hexe handelt, aus deren Klauen Coraline schließlich auch ihre Eltern retten muss.

    Gruselgestalten und drollige Geschöpfe aller Art geistern durch verquere Visionen und fieberhafte Traumgespinste und erzeugen einen kuriosen Kosmos, der “Alice im Wunderland” evoziert. Putzige Mäuse, die sich in gefräßige Ratten verwandeln, eine riesige Gottesanbeterin, die als Gartentraktor fungiert, bissige Blumen und ein riesiges Spinnennetz, in dem die kleine Heldin gefangen wird, sowie ein Piano, das den Spieler spielt, sind nur wenige der vielfältigen Elemente, die den Einfallsreichtum der Filmemacher demonstrieren. Dabei kombiniert der 3-D-Puppentrickfilm meisterhaft Stop-Motion-Technik mit CGI-Aufnahmen, womit eine exzentrische Fantasiewelt erschaffen wird, die an Tim-Burton-Filme erinnert. Allerdings ist Burton diesmal nicht für Selick als Produzent zur Stelle. Dem Schrägheitsfaktor tut dies allerdings keinen Abbruch. Den unterstreicht noch der eklektische Score des Franzosen Bruno Coulais. Insgesamt ist “Coraline” ein eigenwilliger Spaß mit schwarzem Humor und der universellen Botschaft, das zu schätzen, was man hat. ara.

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