Concussion (2012)

Concussion Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Concussion: Independent-Drama um die Midlife-Crisis einer lesbischen New Yorker Hausfrau, die sexuelle Erfüllung als Call Girl findet.

Als die zweifache Mutter Abby von ihrem jungen Sohn einen Schlag auf den Kopf bekommt, geht ein Riss durch ihre oberflächlich gesehen perfekte Vorstadt-Existenz. Die lesbische Hausfrau sucht ein Ventil – ihre Welt ist ihr zu klein geworden und ihre Ehe mit Scheidungsanwältin Kate bietet keine Sinnlichkeit mehr. Über einen Handwerker, mit dem sie ein Loft in Manhattan renoviert, lässt sie sich als Edel-Call-Girl Kundinnen vermitteln. In ihrem Doppelleben findet die unsichere Abby Lust und Selbstverwirklichung.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Independent-Drama um die Midlife-Crisis einer lesbischen New Yorker Hausfrau, die sexuelle Erfüllung als Call Girl findet.

    In der Queer-Version von “Belle de Jour” sucht die herausragend nuanciert aufspielende Robin Weigert, die Calamity Jane aus “Deadwood“, nicht die Gefahr, sondern das Glück in fremden Betten. Als 42-jährige Hausfrau und zweifache Mutter Abby wird ihr die Welt, oberflächlich betrachtet eine rundum perfekte Vorstadt-Existenz, zu klein und trivial. In ihrer Ehe mit der frigiden Scheidungsanwältin Kate (Julie Fain Lawrence) kämpft sie auf verlorenem Posten gegen den Verlust der Lust, holt sich in einem Ausbruch aus den Entfremdungen der Wechseljahre die Gestaltungs-Hoheit über ihr Leben in handfesten Bettabenteuern zurück.

    Diese haben zwar einen Touch “Intimacy“, verzichten aber auf explizite Nacktheit, sind zugleich so unverklemmt-behände wie das ganze Drama, ein erstaunliches Debüt von Stacie Passon, deren Sundance-Entdeckung in Berlin den Teddy-Award erhielt. Als Teil einer neuen Generation von selbstbewusst-natürlichen Queer Movies schlägt sie damit, wie die gefühlvoll porträtierte Protagonistin, eigene Töne an und neue Wege ein. Frisch und flott montiert, etabliert Passon ein pikantes Doppelleben, schildert herrlich absurde Begegnungen und würzt sie mit boshaft-komischen Dialogen, die mit Schamgrenzen spielen und alles, was (in den USA) verpönt ist, formulieren.

    Wie Abby bei der Neuausstattung eines Lofts in Manhattan durch den Handwerker Justin (Johnathan Tchaikovsky), der als Teilzeit-Zuhälter jobbt, in das Gewerbe gelangt, entwickelt sich mit seinem Next-Door-Business auch zu einer Ökonomie-Satire, in der eine junge Jurastudentin (Emily Kinney aus “The Walking Dead”) den exklusiven Service betreibt. Leichtigkeit und Tiefsinn koalieren frech und erzählen erwachsen wie sinnlich von einer Desperate Housewife, die sich zur emanzipierten Frau wandelt. Sinnsuche und die Identitätsfrage stehen im Zentrum des doppelbödigen Blicks hinter bürgerliche Vorhänge.

    tk.

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