Circle of Friends - Im Kreis der Freunde (1995)

Originaltitel: Circle of Friends
Circle of Friends - Im Kreis der Freunde Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Von Kindesbeinen an sind Benny, Eve und Nan beste Freundinnen. Obwohl sie nicht die hübscheste ist, kann sich die kluge Benny Jack angeln, den Schwarm der Schule. Das Glück wird bald getrübt, als ausgerechnet Nan behauptet, sie sei von Jack schwanger. Auf den gesellschaftlichen Druck hin willigt der entgeisterte Jack in eine Ehe ein.

Seit ihrer frühesten Jugend sind Benny, Eve und Nan, beheimatet in dem irischen Provinznest Knockglen, beste Freundinnen. Im Herbst des Jahres 1957 ziehen Benny und Eve nach Dublin, um dort das College zu besuchen. Dort treffen sie auch Nan wieder, die schon länger in Studentenkreisen verkehrt. Der klugen Benny gelingt es, Jack, den Star des Uni-Rugbyteams und Schwarm aller Mädchen, zu angeln – und das obwohl sie nicht die Hübscheste ist. Ihr Glück wird jedoch bald getrübt, als Nan behauptet, von Jack schwanger zu sein.

Benny, Eve und Nan sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Das ändert sich, als sich Benny Jack angeln kann. Einfühlsames Drama mit Augenzwinckern nach dem Roman von Maeve Blinchy.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Das nostalgische, leise Melodram “Circle of Friends” ist im Irland des Jahres 1957 angesiedelt und konzentriert sich auf das Freundschaftsdreieck junger Studentinnen, die sich bereits von Kindesbeinen an kennen und nun zusammen die Universität von Dublin besuchen. Den Schwerpunkt ihrer Geschichte legen Regisseur Pat O’Connor und sein Drehbuchautor Andrew Davies auf die Herzensangelegenheiten des koketten Trios und beobachten, wie sich ihre ersten sowohl theoretischen als auch praktischen Auseinandersetzungen mit dem Tabuthema Sex in der erzkonservativen Ära auf ihre Beziehungen untereinander und zu ihren Eltern auswirken. An der Spitze des Dreiecks steht zweifellos das rundgesichtige Pummelchen Benny (die angesehene britische TV-Aktrice Minnie Driver in einem hervorragenden Leinwanddebüt), die ihre äußere Unscheinbarkeit mit entwaffnendem Charme und unverklemmter Direktheit vergessen macht. Sie angelt sich Jack (Chris O’Donnell aus “Der Duft der Frauen” und demnächst als Robin in “Batman Forever”), den gutaussehenden Rugby-Star der Uni, der von ihrer reifen, unkomplizierten Persönlichkeit hingerissen ist. Die Waise Eve, von Nonnen aufgezogen und daher sehr dem katholischen Moralkodex verhaftet, bandelt mit Aidan an, während sich die attraktive Nan folgenschwer mit dem älteren Snob Simon (Colin Firth) einläßt. Als dieser eine Heirat kategorisch ablehnt, macht Nan sich in Bennys Abwesenheit – nach dem Tod ihres Vaters hilft sie ihrer Mutter vorübergehend im Laden – an Jack heran und behauptet schließlich, er sei für ihre Schwangerschaft verantwortlich. Unter dem gesellschaftlichen Druck verpflichtet sich der entgeisterte Jack, Nan zu ehelichen. Doch die Wahrheit kommt unvermutet rechtzeitig ans Tageslicht. Benny wächst im Verlauf der Krise vom häßlichen Entlein zum selbstbewußten Schwan heran. Ihre Figur ist es, die den etwas kalkulierbaren und angenehm unspektakulären “Circle of Friends” zum Filmerlebnis werden läßt. Das auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Maeve Blinchy basierende Drama setzte O’Connor einfühlsam in Szene. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, die auslaufenden 50er Jahre mittels rustikalem Produktionsdesign, schlichten Kostümen und zeitgenössischem Soundtrack stilgerecht aufleben zu lassen. Passend dazu fing Kameramann Ken MacMillan die ländliche Umgebung in satten Farben ein, die den angenehm gesetz-ten Grundton komplementieren. Vor allem junge Mädchen sollten sich von dem klugen Blick aufs Erwachsenwerden angesprochen fühlen. Das US-Boxoffice beweist jedoch, daß auch ein breites Publikum empfangsbereit sein kann für die subtilen Qualitäten dieses Freundeskreises. ara.

Darsteller und Crew

Kommentare