Chuzpe - Klops braucht der Mensch! (2015)

Chuzpe - Klops braucht der Mensch! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Chuzpe - Klops braucht der Mensch!: Fernsehfilm mit Dieter Hallervorden frei nach Motiven aus dem Roman "Chuzpe" der australisch-amerikanischen Autorin Lily Brett.

Grundlage für die Verfilmung ist das gleichnamige Buch der australischen Autorin Lily Brett. Als großen Unterschied zum Buch wurde die Handlung von New York nach Berlin verlagert.

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Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die ARD macht Dieter Hallervorden mit dieser Komödie über einen alten Mann, der nicht einfach auf den Tod warten will, ein wunderbares Geburtstagsgeschenk.

    Der Titelzusatz “Klops braucht der Mensch” klingt nach Klamotte, aber “Chuzpe” ist eine sanfte melancholische Komödie: Edek Rotwachs (Hallervorden) hat einst Auschwitz überlebt und ist nach dem Krieg nach Australien ausgewandert. Seit fünf Jahren ist er Witwer, seine Freunde leben nicht mehr, und deshalb überredet Ruth (Anja Kling) ihren Vater, zu ihr nach Berlin nach zu ziehen. Dort geht er ihr allerdings bald auf den Wecker, denn der betagte Herr fühlt sich noch quicklebendig und hat keine Lust, still in der Ecke zu sitzen. Deshalb ist er nur allzu gern bereit, sich auf ein finanzielles Abenteuer einzulassen: Gemeinsam mit Urlaubsbekanntschaft Zofia (Franziska Troegner) will er ein Fleischklops-Restaurant aufmachen, allerdings jwd, wie der Berliner sagt: janz weit draußen. Das kann nicht funktionieren, denkt sich die stets besorgte Ruth, doch der Ruf der Klopse verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

    “Chuzpe” ist vorzüglich ausgedacht, wunderbar umgesetzt, auch in den Nebenrollen bestens besetzt und großartig gespielt. Vor allem Anja Kling ist als pessimistischer Gegenentwurf zum lebensbejahenden Edek eine vortreffliche Ergänzung, zumal sie ihre Figur nicht komödiantisch anlegt; komisch wird die Geschichte erst durch die Konfrontation mit den Umständen. Großartig sind schon allein Ruths indignierte Blicke angesichts der überbordenden Herz- und Weiblichkeit von Zofia, die sich nicht nur als Edeks Geschäftspartnerin entpuppt. Darüber hinaus ist es den Verantwortlichen hoch anzurechnen, dass das Holocaust-Thema keineswegs versteckt wird. Gerade der Kontrast zwischen Edek, der allen Grund dazu hätte, überall nur halbleere Gläser zu sehen, und seiner ständig schwarz sehenden (und entsprechend gekleideten) Tochter macht den großen Reiz dieser sympathischen Komödie aus. tpg.

Darsteller und Crew

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