Chucky's Baby (2004)

Originaltitel: Seed of Chucky
Chucky's Baby Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Chucky's Baby: Fünfter Teil der Horrorkomödien-Franchise um die bösartige Mörderpuppe, die diesmal ein Kind mit Jennifer Tilly zeugen will.

Killerpuppe Chucky und seine beste Freundin, das ebenfalls verpuppte Serienkillergroupie Tiffany, haben das Leben als Puppen redlich satt und planen ihre Umsiedlung in menschliche Körper. Dafür haben sie sich die Schauspielerin Jennifer Tilly und den Rapper Redman ausgesucht. Bei der beschwerlichen Beförderung vom Stoffballen zum zeugungsfähigen Humanioden soll der nach langer Zeit der Abwesenheit frisch wieder zugelaufene Puppensohnemann Glen helfen. Dem sind jedoch die mörderischen Ambitionen von Papa fremd.

Don Mancini

In der Plastikpuppe Chucky hat sich immer noch die Seele eines Serienkillers eingenistet, die jetzt partout ein menschliches Baby zeugen will. Jennifer Tilly soll dessen Mutter sein. Tilly ist aber von ihren Karriereproblemen abgelenkt und hofft darauf, den Rapper Redman überzeugen zu können, sie als heilige Jungfrau Maria in seinem geplanten Jesus-Film zu besetzen.

Eben erst von seinem einst verschollenen, geschlechtslosen und deshalb Identitäts-mäßig verwirrten Sprössling Glen/Glenda von den Toten erweckt, gibt es auch schon Ärger zwischen Psycho-Gnom Chucky und dem Nachwuchs. Der will nämlich so gar nicht in die Psychopathen-Fußstapfen seines Vaters treten. Zur Ablenkung begibt sich die mordlüsterne Puppe zusammen mit Ehefrau Tiffany nach Hollywood. Dort gedenkt er, die aspirierende Schauspielerin Jennifer Tilly zu schwängern, die in einer Bibelverfilmung glänzen will.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mörderpuppe Chucky killt wieder munter weiter im mittlerweile fünften Teil der traditionell drastischen Horrorkomödien-Reihe. Von Anfang an (1988) mit dabei war Schöpfer und Drehbuchautor Don Mancini, der nun erstmals Regie führt. Aus dem letzten Eintrag “Chuckys Braut” gibt es ein Wiedersehen mit Jennifer Tilly, die sich mit vielen selbstironischen Seitenhieben selbst spielt. Die etwas angestrengte Mischung aus Hollywood-Satire und Slasherfilm wird allerdings – allerdings als Ronny Yus gelungener Vorgänger – lediglich treue Franchise-Fans ausgiebig amüsieren.

    Schon die Anfangssequenz, in der eine symbolisch unmissverständliche Körperflüssigkeit über die Credits trieft, verrät, dass der Originaltitel durchaus wörtlich zu verstehen ist. So will die rüde-rabiate Plastikpuppe im Latzhosen-Look, in der sich die Seele eines Serienkillers festgesetzt hat, diesmal ein menschliches Baby zeugen. Doch zuerst gilt es für ihn und seine Angetraute Tiffany, die beide zunächst als animatronische Puppen in dem Film-im-Film “Chucky Goes Psycho” agieren, zu neuem Leben erweckt zu werden. Dies wird von ihrem lange verschollenen Sprössling Glen/Glenda (da er ohne Genitalien geboren ist, ergeben sich an “Ed Wood” angelehnte Probleme mit seiner Geschlechtsidentität) erreicht. Zur Enttäuschung seines Vaters zeigt der sensible Sohnemann zunächst kein Interesse am blutigen Familienhandwerk. Alle gemeinsam nisten sich schließlich in der Villa von ihrem “Chucky Goes Psycho”-Ko-Star Jennifer Tilly ein, die sich Chucky als Mutter seines nächsten Kindes auserkoren hat. Tilly ist derweil von ihren Karriereproblemen abgelenkt und macht sich mit Mut zur Selbstparodie über ihren gesunkenen Hollywood-Status, ihre wohlgerundete Figur und ihre lesbischen Eskapaden mit Gina Gershon in “Bound” lustig. Sie hofft, den Rapper Redman (ebenfalls als er selbst) überzeugen zu können, sie als heilige Jungfrau Maria in seinem geplanten Jesus-Film zu besetzen. Leider verliert er bei ihrem gemeinsamen Dinner dank Chucky regelrecht seine Eingeweide unter dem gläsernen Esstisch. Dies ist einer von mehreren bluttriefenden Gore-Momenten, die unter anderem das Verätzen vom Gesicht eines Reporters (Bad-Taste-Mogul John Waters höchstpersönlich), die Enthauptung eines Spezialeffekte-Künstlers und den Mord an einem Chauffeur umfassen. Allzu inspiriert sind diese Slashereffekte nicht geraten. Es ist nicht zu vermuten, dass sie den Besuchern heutzutage noch eine Gänsehaut einjagen. Die aufgefahrenen Gags hingegen gehören hingegen alle zur Sorte Einzeiler und sind mit ihrem Gewicht auf Sexpointen vor allem auf pubertierende Teenager zugeschnitten. ara.

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