Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme (2007)

Originaltitel: I Now Pronounce You Chuck and Larry
Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme: Ausgelassene Komödie über zwei New Yorker Feuerwehrmänner, die sich ihre Rente sichern wollen, indem sie den heiligen Bund der Ehe miteinander eingehen.

Feuerwehrmann Larry (Kevin James), alleinerziehender Vater zweier Kinder, hat es nach dem Tod seiner Frau verpasst, finanziell für seinen Nachwuchs vorzusorgen. In seiner Verzweiflung überredet er seinen besten Kumpel und Kollegen Chuck (Adam Sandler), der als Playboy sein Leben genießt, sich mit ihm als schwules Ehe-Pärchen auszugeben. So könnte im Sterbefall Chuck seine Rente bekommen. Doch die beiden Heteros erregen schnell den Verdacht der Behörden in Person von Clinton Fitzer (Steve Buscemi). Sie müssen zusammenziehen …

Herzliche Gender-Komödie, die trotz vieler Pointen darauf abzielt, keine Minderheiten zu beleidigen. “King of Queens”-Star Kevin James im Duett mit Topstar Adam Sandler sorgen schon allein für erstklassiges Vergnügen, von der High-Concept-Prämisse ganz zu schweigen.

Larry ist ein alleinerziehender Vater zweier Kinder, Chuck lebt sein Leben als Playboy. Die beiden sind beste Freunde und arbeiten seit Jahren bei der New Yorker Feuerwehr. Als Larry seine Rente in Gefahr sieht, überredet er Chuck, ihn zu ehelichen. Der willigt gutmütig ein – ahnt jedoch nicht, dass eine Unterschrift alleine nicht reicht. Weil ihre Beziehung unter Verdacht steht, zieht Chuck zu Larry, wo sie der Welt vorspielen, tatsächlich ein Paar zu sein.

Larry ist ein alleinerziehender Vater zweier Kinder, Chuck lebt sein Leben als Playboy. Die besten Freunde arbeiten seit Jahren bei der New Yorker Feuerwehr. Als Larry seine Rente in Gefahr sieht, überredet er Chuck, ihn zu ehelichen. Der willigt gutmütig ein – ahnt jedoch nicht, dass eine Unterschrift alleine nicht reicht. Weil ihre Beziehung unter Verdacht steht, zieht Chuck zu Larry, wo sie der Welt vorspielen, tatsächlich ein Paar zu sein. Das ist allein deshalb nicht einfach, weil sich Chuck in ihre attraktive Anwältin verliebt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Adam Sandler und Kevin James als homosexuelles Paar wider willen: Diese Komödie klingt nach Klamauk, und sie scheut diesen keineswegs. Und trotzdem ist "Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme" von Regisseur Dennis Dugan unterhaltsam, witzig und gut gemacht. Dazu trägt schon das Drehbuch von Barry Fanaro bei, das von den "Sideways"-Autoren Alexander Payne und Jim Taylor bearbeitet wurde. Hier zeigen sie, dass sie Komödien unter Arthouse-Niveau nicht verachten, sondern deren Humor mögen. Adam Sandler und Kevin James als unterschiedliche Typen, die aber unzertrennliche Freunde sind, harmonieren bestens vor der Kamera.

    Adam Sandler, der in seinen Rollen meistens ein bisschen markanter spielt, als es ein anderer Darsteller tun würde, hat hier im wesentlichen drei Spielwiesen für seinen speziellen Charme: Er äfft die Sprechweise seiner Kontrahenten nach oder wahlweise auch die tote Ehefrau von Larry, nur so zum Spaß. Er mimt den sexuell etwas übermotivierten Schürzenjäger, der als verheirateter Schwuler natürlich schwerstens mit sich zu kämpfen hat. Und er zerbricht sich schließlich den Kopf darüber, warum ihn alle immer für den weiblichen Part des Schwulenpaares halten - sollte er wirklich etwas Weibliches an sich haben?

    Und damit ist man schon mitten in dem eigenen, aber meistens nicht überdrehten Humor des Films, der gerne und ausgiebig mit den Schwulenklischees spielt. Da gibt es die witzigsten Szenen etwa bei der Feuerwehr, wenn sich die Hetero-Machos unter der Dusche am liebsten vor den geouteten Kollegen verstecken würden. Oder wenn sich im Zuge der Liebeserklärung von Chuck und Larry einige andere Männer outen, von denen das niemand erwartet hätte. Zu den gelungenen Einfällen zählen auch die Kuschelszene Chucks mit der von Jessica Biel gespielten hübschen Anwältin, die wirklich glaubt, dass ihr ein sexuell uninteressierter Freund das Ohr krault. Oder der Einfall, den kleinen Sohn von Larry mit einem auffälligen Interesse für Tanz, Gesang und Kochen auszustatten.

    Chuck und Larry hingegen sind alles andere als schrill, weil sie ja ihrer wahren Neigung entsprechend immer ein wenig auf die Euphoriebremse treten müssen. Zum Beispiel bei der schwulen Hochzeitszeremonie in Kanada, als sie die Runder-Ring-Rede des Zeremonienmeisters so höflich wie möglich abwürgen. Bei der Anhörung wegen des Verdachts des versuchten Betrugs tun Chuck und Larry natürlich alles, wovon sie glauben, dass es von einem schwulen Liebespaar erwartet wird. Als Chuck also aus dem Raum gehen soll, während Larry befragt wird, erhebt er sich mit einem eleganten, ironischen: "Ich werde dich vermissen!"

    Fazit: Aus finanziellen Gründen erklären sich die Hetero-Kumpel Chuck und Larry zum schwulen Liebespaar: Gelungene Komödie dank des Drehbuchs und der Spiellaune von Adam Sandler und Kevin James.
  • Adam Sandler und “Hitch”-Protegé Kevin James, besser bekannt als “King of Queens”, spielen in diesem Buddyschwank mit Toleranzbotschaft zwei vermeintlich schwule Feuerwehrmänner.

    Homoerotischer Humor ähnlicher Natur wurde zuletzt in der Will-Ferrell-Komödie “Die Eisprinzen” unters geneigte (pubertierende) Publikum gebracht. Während um die sexuelle Orientierung der Eisprinzen mit anzüglichen Zweideutigkeiten herumgetanzt wurde, bekennt sich dieses Protagonisten-Pärchen offen zu seiner (angeblichen) Homosexualität. Der springende Plotpunkt ist dabei, dass die beiden New Yorker Feuerwehrmänner, Playboy Chuck Levine (Sandler) und Witwer Larry Valentine, tatsächlich eine schwule Ehe nur deshalb eingehen, um Larrys Kindern im Fall seines Ablebens seine Rente zu sichern. Dies bringt einen Versicherungsbetrug-Ermittler (Steve Buscemi) auf den Plan, was die beiden besten Freunde zwingt, fortan tatsächlich Bett und Tisch zu teilen, um so nach außen hin überzeugend ihre Beziehung vorzuleben. Dafür bemüht Regisseur Dennis Dugan (nach “Happy Gilmore” und “Big Daddy” bereits seine dritte Sandler-Arbeit) zufolge eines Drehbuchs von Sitcom-Veteran Barry Fanaro (“Golden Girls”) und dem “Sideways”-Team Alexander Payne und Jim Taylor die üblichen Schwulenstereotype. Wham!- und Barry-Manilow-CDs sind nur der akustische Anfang, darüber hinaus sind kompromittierende Stellungen wie eine Duschszene mit fallen gelassener Seife und die obligatorischen Oneliner zum Thema Programm. Überkandidelte Tunten (David Spade) und imposante Muskelmänner (Ving Rhames in einer der lustigeren Rollen) sorgen für das angestrebte Kolorit der Schwulenszene, welche die beiden alsbald von Kollegen und Umwelt angepöbelten Partner als Helden stilisiert. Zusätzliche Komplikationen treten auf, als Chuck sich in ihre Bürgerrechtsanwältin Alex (Jessica Biel bringt ihre phänomenale Figur zu vollstem Einsatz) verliebt und sich als ihre schwule “Freundin” an sie heranwieselt. Dies leistet einer ausgedehnten Busengrapsch-Einlage (“Tootsie” auf Steroide) Vorschub, die allerdings wie die Figur des bebrillten und lispelnden Asiaten mit Topfschnitt (Sandler-Spezi Rob Schneider in seinem traditionellen Cameo) eher platt anmutet. Beim Gerichtssaalfinale zeigt die Komödie nochmals besonders deutlich ihre Inkonsequenz. So schwingt sich Chuck zwar einerseits zu einer engagierten Rede für Toleranz und Mitgefühl auf, gleich im Anschluss verziehen er und Larry jedoch ihre Gesichter in angewiderter Grimasse, als sie sich zum Beweis küssen sollen. Details wie diese schert Sandlers Fangemeinde ohnehin nicht. Sie wird Feuer und Flamme für den schrägen Slapstickspaß mit Sentimenalspritze sein. ara.

Darsteller und Crew

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