Casper (1995)

Casper Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das niedliche Gespenst Casper lebt mit seinen drei unausstehlichen, bösen Geister-Onkeln in einem Spukschloß. Um die unliebsamen “Mitbewohner” zu vertreiben heuert die Besitzerin den selbstproklamierten Geistertherapeuten Dr. Harvey an. Dessen Tochter Kat freundet sich bald mit Casper an.

Casper fristet mit seinen drei fiesen Gespensteronkeln in der Spukvilla Whipstaff ein eher tristes Dasein. Die Situation ändert sich schlagartig, als eines Tages der Geistertherapeut Dr. Harvey nebst Teenager-Tochter Kat auftaucht. Der etwas verschrobene Exorzist soll im Auftrag von Frau Carrigan, der geldgierigen Erbin des Anwesens, die Spukgestalten loswerden. Doch das Unterfangen erweist sich mehr als schwierig. Nach anfänglichen Berührungsängsten freunden sich Casper, Kat und der Papa an und gehen gemeinsam gegen die Eindringlinge vor.

Der freundliche Geist Casper freundet sich mit Exorzisten-Tochter Kat an, um schon bald die wirklichen Eindringlinge aus Schloß Whipstaff zu vertreiben. Unglaubliche Computeranimationen und hervorragende Akteure garantieren 1-A-Familienunterhaltung.

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Kritikerrezensionen

  • Seit 1949 spukt das “freundliche Gespenst” Casper als Comicfigur und kurz darauf auch als Held einer höchst erfolgreichen TV-Serie durch die amerikanischen Haushalte. Jetzt schickt sich das sympathische Gespenst als Hauptfigur eines kinderfreundlichen Special-Effect- Grusicals an, den Platz der “Flintstones” an der diesjährigen US-Sommer-Blockbuster-Front einzunehmen. In der 50 Millionen Dollar teuren Amblin/Industrial Light & Magic Produktion “Casper” wird der niedliche Geist mit nachträglich eingefügter Animation und Computergrafik zu verblüffendem, neuem “Leben” erweckt. Das Ergebnis ist eine hervorragend produzierte Geisterkomödie mit Anleihen an “Ghost – Nachricht von Sam”, dem “Frankenstein”-Mythos, “Ghostbusters” und gar “La Boum – Die Fete”. Regieneuling Brad Silberling fiel die schwierige Aufgabe zu, seine Besetzung mit dem “Nichts” agieren zu lassen, da die Animation erst nachträglich hinzugefügt wurde. Er hat sie perfekt gelöst: Seine Protagonisten Bill Pullman (“Während Du schliefst”) als Dr. Harvey und “Addams Family”-Göre Christina Ricci als dessen Tochter Kat liefern glänzende Leistungen. “Casper” lebt einsam mit seinen drei unausstehlichen Gespensteronkeln in dem Spukschloß Whipstaff. (Produktionsdesignerin Leslie Dilley entwarf ein verschachtelt-morbides Juwel). Um die unliebsamen Geister loszuwerden, heuert die geldgierige Erbin Carrigan (Cathy Moriarty) mit ihrem duckmäuserischen Anwalt (köstlich: Ex-Monty-Python Eric Idle) den selbstproklamierten Geistertherapeuten Dr. Harvey an. Nach anfänglichen Zusammenstößen mit den übernatürlichen Hausbewohnern, freundet sich Casper mit Kat an. Gemeinsam planen sie die Reanimierung des transparenten Knuffels. Höhepunkt ist eine Halloween-Party im Schloß, in deren Verlauf Kats Vater vorübergehend das Zeitliche segnet, Casper für kurze Zeit einen Körper erhält, um mit Kat zu schwofen, und selbst Kats verstorbene Mutter als Engel auf den Plan tritt. Für die ausgezeichneten Spezialeffekte wurde das “Jurassic Park”-Team Dennis Muren und Michael Lantieri herangezogen. Wie sie leistet auch Kameramann Dean Cundey (“Falsches Spiel mit Roger Rabbit”) Beachtliches. Daß “Casper” nicht nur im technischen Bereich makellose Unterhaltung bietet, dafür steht Steven Spielberg mit seinem guten Namen als ausführender Produzent: Der zuckersüße Grundton des Films trägt deutlich die Amblin-Family- Entertainment-Handschrift, auch wenn mit der Thematik von Tod und Wiederauferstehung teilweise etwas zu leichtfertig umgegangen wird. Etliche Verulkungen anderer Filme sorgen für zusätzlichen Spaß in diesem sympathischen Komödienleichtgewicht, das auch die Cameos von Hollywood-Größen wie Clint Eastwood, Rodney Dangerfield und Dan Aykroyd auf seiner Habenseite verbuchen kann. Die ausgewogene Mischung aus Komik und Sentimentalität des perfekt realisierten Spukspaßes wird einem umfangreichem Publikum eine wohlige Gänsehaut bescheren. ara.

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