Brick Mansions (2014)

Brick Mansions Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Brick Mansions: Letzter Film des verstorbenen Action-Stars Paul Walker, der mit Parkour-Profi David Belle in einem Ghetto von Detroit gegen gefährliche Gangster und perfide Zerstörungspläne kämpft.

Ein gemeinsamer Feind führt Cop Collier, der im Auftrag des Bürgermeisters eine gefährliche Waffe entschärfen soll, und Ex-Häftling Lino, der seine entführte Freundin befreien will, zusammen. In Brick Mansions, einem verfallenen, von Gewalt beherrschten Viertel von Detroit, den eine mächtige Mauer vom Rest der Stadt trennt, wollen die furchtlosen Männer den skrupellosen Gangster Tremaine ausschalten und dann ihre Missionen erfüllen. Doch beide ahnen nicht, dass sie von mächtigen Männern im Hintergrund manipuliert werden.

In einem isolierten Ghetto von Detroit kämpfen ein Cop und ein Ex-Sträfling gegen gefährliche Gangster und perfide Zerstörungspläne. Actionthriller mit dem verstorbenen US-Star Paul Walker, Remake des französischen “Ghettogangz”.

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Kritikerrezensionen

  • Luc Besson präsentiert mit „Brick Mansions“ einen zwar klischeebeladenen und recht platten, aber spaßigen und temporeichen Popkornkino-Actionfilm.
  • Luc Besson, Europas Impresario für authentische Action, verpasst einem seiner größten französischen Erfolge ein internationales Update.

    2004 lancierte “Ghettogangz – Die Hölle von Paris” die Karriere von Regisseur Pierre Morel und gab Parkour-Profi David Belle ein Forum für seine halsbrecherischen Qualitäten. Das Remake folgt dem etablierten Bauplan mit einer grob skizzierten Story, die sich den Actionsequenzen völlig unterordnet.

    Belle spielt erneut einen Ex-Häftling mit sozialem Gewissen, der in seiner Nachbarschaft den Cleaner gibt und damit die Kreise eines Drogenbosses (RZA) empfindlich stört. Dessen Revier ist ein verfallener, von Gewalt beherrschter Stadtteil von Detroit, den eine mächtige Mauer vom Rest der Stadt isoliert. Jenseits davon regieren korrupte Funktionäre von Stadtverwaltung und Polizei, die für ihre Immobilienpläne Brick Mansions samt Bewohner am liebsten planieren würden. Dafür schmieden sie einen perfiden Plan, in dem ein ehrgeiziger und ehrlicher Cop (Paul Walker in seinem letzten vollendeten Film) ahnungslos eine Schlüsselrolle spielt. Er soll ins Hauptquartier des Drogenfürsten vordringen und dort eine Waffe entschärfen, die Detroit in Schutt und Asche legen könnte.

    Luc Besson, wie im Original Drehbuchautor und Produzent, nahm nur wenige Änderungen an der Dramaturgie vor, die nur Klebstoff für die vielen Actioneinlagen ist. Im Unterschied zum Vorgänger, in dem Belle mit Stuntexperte Cyril Raffaelli ein akrobatisches Team bildete, kann Walker trotz Draufgängerattitüde mit Belles Parkourmobilität nicht mithalten, ist dann der komische Sidekick, der improvisieren muss. Obwohl es eiskalte Morde und Horden von auszuschaltenden Waffenträgern gibt, bleibt der Ton vorwiegend heiter und entspannt. Entschärft wurde die Rolle des zu befreienden Entführungsopfers Lola, die nicht mehr von Drogen, sondern einer durchgeknallten Amazone gequält wird. Genrefans zuliebe prügeln sich die Damen die Seele aus den leicht bekleideten Leibern, folgen damit dem Beispiel der Männer, die sich darüber hinaus auch reichlich die Kugel geben und zu Fuß oder motorisiert durch die Stadtlandschaft jagen. Star des Films bleibt Parkourist Belle, dem man auch mit 40 Jahren fließende, in einer Einstellung gezeigte physische Virtuosität zutrauen würde, wenn es der Schnitt nur öfter zuließe. kob.
  • Wie zuvor in der "Fast & Furious"-Reihe verkörpert der verunglückte Paul Walker in seinem letzten vollendeten Film "Brick Mansions" einen Undercover-Cop, der in einem apokalyptischen, gesetzlosen Ghetto eine Bombe entschärfen soll. Gleich dem offensichtlichen Vorbild "Die Klapperschlange" spielen Politik und Behörden mit verdeckten Karten, da Menschleben für sie wenig zählen. Nach dem "Buddy Movie"-Prinzip müssen sich die beiden ungleichen Partner, der Cop und der Kriminelle, erst zusammen raufen, um ihre riskante Aufgabe erfüllen zu können. Das sozialkritische Element einer Zweiklassen-Gesellschaft liefert nur den Hintergrund für zahlreiche Stunts, Verfolgungsjagden und Zweikämpfe.

    Ungewöhnlich erscheinen eigentlich nur die Parkour-Actioneinlagen, in denen die Umgebung zur Fortbewegung an einen bestimmten Ort oder zum Kampf benutzt wird. Vor zehn Jahren produzierte Luc Besson mehrere dieser Stoffe, von denen einige wie "Yamakasi" ("Die Samurai der Moderne") oder "Banlieu 13" ("Ghettogangz – Die Hölle von Paris") so populär wurden, dass sich Fortsetzungen anboten. Mit "Brick Mansions" schuf nun Bessons Ex-Cutter Camille Delamarre ("Columbiana") ein US-Remake des Actionhits "Banlieu 13". Das Original schrieb sein Auftraggeber einst gemeinsam mit Schauspieler Larbi Naceri.

    Als der relativ preisgünstig in Rumänien gedrehte "Banlieu 13" in die französischen Kinos kam, hagelte es negative Kritik, was angesichts steter Gewalt und eines zynischen Untertons wenig verwunderte (die deutsche DVD erhielt eine 18er Freigabe, das Remake dürfen nun schon Zwölfjährige besuchen). Trotzdem konnten die schnell geschnittenen, akrobatischen Einlagen ebenso überzeugen wie die Chemie zwischen den Hauptdarstellern David Belle und Cyril Raffaelli. Obwohl die Neuauflage kaum zehn Minuten länger ausfiel als das relativ kurze Original, fehlt es diesem doch über weite Strecken an Tempo und Timing. Die besten Szenen wurden 1:1 aus dem Vorläufer übernommen, während die Charakterzüge gleichzeitig abgeschwächt wurden.

    Im Hinblick auf die schwarzen Zuschauer erhielt Drogenboss Tremaine, verkörpert vom auch auf dem Soundtrack vertretenen Rapper RZA, sympathischere Züge. Im Vorläufer verkörperte Co-Autor Larbi Naceri den psychopathischen Egomanen Taha weitaus übergeschnappter. Die entführte Schwester des handgreiflichen Lino erweis sich selbstbewusster als die entführte Freundin im Remake. Nach dem gradlinigen Undercover-Cop der ersten Fassung darf sein US-Nachfolger jetzt mehr Herz und Sentiment an den Tag legen. Immerhin übernahm Stunt-Choreograf David Belle erneut den Part des eigensinnigen "Robin Hoods" Lino, weshalb zumindest die rasanten Kampfeinlagen zu überzeugen wissen. Letztlich reicht das aber nicht aus, um "Brick Mansions" über den Durchschnitt zu heben. Actionstar Paul Walker hätte man einen besseren Abschied gegönnt.

    Fazit: In der "Klapperschlange"-Variante "Brick Mansions" können nur die atemlosen Parkour-Einlagen überzeugen, während der Drive des härtern Originals bei der Übertragung auf US-Verhältnisse auf der Strecke blieb.
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