Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1 (2011)

Originaltitel: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1 Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 1: Auftakt zum zweiteiligen Finale der Twilight-Saga: Edward und Bella kommen in jeder Hinsicht zur Sache und der Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen spitzt sich zu.

Nach ihrer Traumhochzeit scheint das Glück von Bella und Edward vollkommen. Doch die Hochzeitsreise hat über Edwards Angst hinaus, seiner Frau mit unkontrollierter Leidenschaft schaden zu können, unerwartete Folgen. Obwohl es für eine Bindung zwischen Mensch und Vampir unmöglich schien, wird Bella schwanger. Und niemand weiß, ob sie die Geburt überleben und was sie dann zur Welt bringen wird. Ein Umstand, der die Werwölfe in Unruhe versetzt und schließlich zu ihrer Spaltung und zur Isolierung von Jacob führt.

Kurz nach der Hochzeit wird Bella schwanger, was sich aber nicht als einzige Lebensbedrohung erweist. Erster Teil der letzten “Twilight”-Geschichte, die zwischen Liebesdrama und blutigem Horror schwankt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Viel wurde gesagt und geschrieben über die Twilight Saga, die sich nun mit der Verfilmung des letzten Buches allmählich und unwiderstehlich dem Ende zuneigt. Man kann es dem Buch und den Filmen eigentlich nur zur Gute halten, dass sie bei den meisten Menschen zwar äußerst ambivalente, aber dennoch relativ starke Reaktionen hervor gerufen haben.

    Kaum eines der Bücher hat jedoch so eklatante Diskussionen ausgelöst, wie Breaking Dawn. Was denkt ein zwölfjähriges Mädchen, wenn Bella die blauen Flecken nach dem Sex mit Edwards Liebe zu ihr entschuldigt? Inwieweit wirft es die Frauenbewegung um Jahre zurück, dass Bella konstant als passives kleines Mädchen dargestellt wird, die nun zudem noch als zähneknirschendes Muttertier entlarvt wird? Und beißt Edward die Gebärmutter tatsächlich mit seinen Zähnen durch?

    Fragen über Fragen, auf die der Film nur unzureichend Antworten geben kann. Wie sollte er auch. Als Filmemacher darf man viel - die Geschichte eines Bestsellerromans sollte man aber lieber nicht komplett umschreiben, um daraus eine einigermaßen tragbare Story zu machen. Auch wenn das Original vor dramaturgischen Schwächen nur so strotzt.

    Fragwürdig ist hingegen die Entscheidung aus dem zugegebenermaßen umfangreichen letzten Band zwei Teile zu machen. Denn der erste Teil wird der Erwartungshaltung nicht gerecht. Während er sich in der ersten Stunde quälend langsam durch die romantischen Ergüße der Liebenden hangelt, kommt erst so etwas wie Spannung auf, als die Wolfssippschaft den Vampiren den Kampf ansagt. Es ist wie auch schon im letzten Teil, Taylor Lautner, der als Sympathieträger fungiert. Seien wir doch mal ehrlich - die gequälten Gesichter von Robert Pattinson und Kristen Stewart will man doch nicht mehr sehen.

    Ausgerechnet hier - wo die größste Liebesgeschichte seit Romeo & Julia suggeriert wird - sieht jeder so aus, als ob er großen Schmerzen leidet. Liebe scheint einherzugehen mit Qual, das ist das, was Stephenie Meyer uns lehrt. Das fängt mit den vielen gebrochenen Herzen an, die den Weg der Geschichte pflastern und endet in einer äußerst ungesunden Schwangerschaft und der blutdrünstigsten Geburt seit Inside.

    Glücklicherweise hatten die Filmemacher den Mut Kristen Stewart während ihrer Schwangerschaft tatsächlich optisch an die Grenzen der Hässlichkeit zu treiben - die Schauspielerin wächst sichtlich an der Herausforderung. Robert Pattinson hingegen interpretiert die Rolle von Edward mit gewohnter Zitronenmiene.

    Während die Zweiteilung bei Harry Potter noch Sinn machte, weil die Handlung genug für einen fünfstündigen Kinofilm hergab, darf man hier getrost von finanziellen Gründen ausgehen. Man darf hoffen, dass der zweite Teil mehr hergibt, denn hier herrscht die meiste Zeit gähnende Langeweile.

    Fazit: Die Zweiteilung wäre nicht nötig gewesen, der Geschichte fehlt es an Fahrt und so etwas wie Spannung kommt erst nach einer Stunde auf.
  • Mit dem ersten Teil des großen Finales wird “Twilight” erwachsen, gibt es Traumhochzeit, Schockschwangerschaft und eine untote Familie, die leidenschaftlich für das Leben kämpft.

    Natürlich steckt der Franchise-Eintritt von Bill Condon (“Chicago”) mit seinem magischen Liebesdreieck im Potter-Dilemma, muss Appetizer für den großen, Ende 2012 folgenden Finalgang sein. Natürlich gibt es auch hier Kitsch-Stolperfallen, in die auch ein Oscarpreisträger hineintritt. Doch im Gesamteindruck ist dies der bisher reifste Film der Saga, der nicht nur den endgültigen Abschied von der Kindheit, sondern auch vom menschlichen Leben gefühlvoll markiert.

    In Kontrast zu den Vorgängern gibt sich der Film gut 45 Minuten entspannt, ja sogar humorvoll, fokussiert sich auf die Illusion von Normalität, der sich Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) nach ihrer Traumhochzeit ergeben. Nach dem ausgedehnten Vorspiel der ersten drei Teile sabotiert dann Sex die Perfektion der Liebe, wie sie “Twilight”-Autorin Stephenie Meyer sieht. Nervosität und Verunsicherung vor dieser Zäsur, das typisch Menschliche, zeichnet Condon behutsam, wenn auch mit einer Überdosis begleitender Sensitivsongs. Das dann Folgende, Animalische, das in dieser Konstellation eine wirklich dramaturgische Bedeutung hat, muss Condon mit Rücksicht auf die Altersfreigabe an die Fantasie des Zuschauers überstellen, der nur den Kollateralschaden an der Schlafzimmereinrichtung sieht. Edwards Kontrollverlust hat aber noch drastischere Konsequenzen. In einer schönen Sequenz spürt man die Veränderung Bellas, die Frauwerdung des Mädchens, bis der Schock von ihrer Schwangerschaft, ein Novum in der Welt der Vampire, dem Film einen anderen Ton gibt.

    Ein starkes Element von Bedrohung dominiert nun den recht einfachen Plot. Von außen durch die Werwölfe, die in Bellas Kind einen völlig unberechenbaren Faktor und den Bruch ihres Toleranzabkommens mit den Vampiren erfüllt sehen. Von innen durch das Kind selbst, weil es eine monströse Kreatur sein könnte, ganz sicher aber durch sein übernatürliches Wachstum seine Mutter töten wird. Nach der relaxt-romantischen ersten Hälfte ist die zweite ungleich intensiver. Vor dem Hintergrund der Utopie, Leben könnte aus Tod entstehen, konzentriert sich “Breaking Dawn 1″ jetzt auf den Zusammenhalt der Cullen-Familie, auf Bellas Überlebenskampf und auf den Bruch von Jacob (Taylor Lautner) mit den Werwölfen, die im Showdown attackieren. Ein rares Actionhighlight in diesem Sequel zu “Twilight”, das seine spektakulärste Szene aber in einer Rückführung durch Bellas Biografie mit einem finalen Augenaufschlag hat. Dieser ist ein Versprechen – wie auch ein Cut zu den italienischen Königsvampiren im Nachspann, der die Brücke zum Nachfolger schlägt. Blut wird fließen – und wie dieses Jahr wird es auch 2012 einen heißen November geben.

    kob.

Darsteller und Crew

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