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Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten (1996) Film merken

Originaltitel: Brassed Off
Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten Poster
 

Videos und Bilder

Filmhandlung und Hintergrund

Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten: Berührende Menschenportraits in Musikergeschichte verpackt. Mit Inselcharme und Witz.

Zur besten Blaskapelle Englands möchte Kapellmeister Danny seine “Grimley Colliery Band” machen. Existenzangst – die Grimley-Kohlegrube, Arbeitsplatz der meisten Mitglieder, soll geschlossen werden – bedroht sein ehrgeiziges Unternehmen. Der Bläser-Nachwuchs Andy, Phil und Gloria schlägt sich überdies noch mit ungeklärten Liebesverhältnissen herum.

Der ganze Stolz der Gemeinde Grimley in der Grafschaft Yorkshire ist die traditionsreiche Blaskapelle. Dank ihres engagierten Dirigenten Danny haben die Hobby-Musiker sogar Chancen, das Finale des diesjährigen Blasmusik-Wettbewerbs zu erreichen. Als die Londoner Regierung ihre Arbeitsstätte, die Zeche von Grimley, schließen will, beginnen die von Existenzangst geplagten Kumpel, das Interesse an der Blaskapelle zu verlieren. Doch da wird die äußerst hübsche Flügelhornistin Gloria als erstes weibliches Mitglied aufgenommen.

Als die Zeche von Grimley geschlossen werden soll, beginnen die von Existenzangst geplagten Kumpel, das Interesse an ihrer Blaskapelle zu verlieren, doch dann wird das erste weibliche Mitglied aufgenommen. Berührende Menschenportraits in Musikergeschichte verpackt. Mit Inselcharme und Witz.

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Kritikerrezensionen

  • Sundance-Eröffnungsfilm “Brassed Off”, auf der Berlinale im Panorama-Programm zu entdecken, handelt von “music that matters” und ist ein “film that matters”: Wie seinerzeit der australische Arthouse-Überflieger “Strictly Ballroom” führt dieses erstklassige Stück rührender britischer Erzählkunst den Zuschauer in eine andere Welt, die im Laufe des Films die Vertrautheit eines Heimatortes bekommt.

    Es gab neben “Local Hero” und “Hear My Song” viele britische Filme, die diesen besonderen Insel-Charme entwickelten, der aus Filmfiguren Freunde fürs Leben macht, aber “Brassed Off” webt ein besonders charmantes Netz, das an diese Highlights erinnert. Man möchte nach Mark Hermans einfühlsamen Film in genau die Kneipe in Yorkshire gehen können, in der sich die “Grimley Colliery Band” trifft und mit Bandleader Danny (Pete Postlethwaite) und seinen Mannen einige Pints kippen. Indem wir ihre kleinen und großen Sorgen und Nöte angesichts der bevorstehenden Schließung ihrer Kohle-Grube, der “Colliery” in Grimley, mitleben, werden Andy (Ewan McGregor), Phil (Stephen Tompkinson), Gloria (Tara Fitzgerald) und der Rest der Band zu “Film-Menschen”, wie sie “echter” und dreidimensionaler kaum sein können. Für Danny, eine klassische Mischung aus Strenge, Güte, Stolz und Sentimentalität, ist der Blasverein Lebensinhalt und Lebensretter zugleich. Unbeirrt von der grauen Realität und der noch schwärzeren Zukunft seiner Bläser hält er an seinem Plan fest, die Jahresentausscheidung der besten Blaskapellen Englands in der Londoner Royal Albert Hall zu erreichen. Der Weg dorthin wird überschattet von Krankheit, Geldknappheit, Depression, Existanzangst, Schwermut und totaler Verzweiflung – aber auch von vielen Lachern! Auch Intrigen, Liebschaften und Eifersüchteleien läßt Mark Herman (selbst aus Yorkshire) nicht aus in seinem von einem Zeitungsartikel über den Überlebenskampf einer Blaskapelle in Nordengland inspirierten Drehbuch. Herman ist ein Geschichtenerzähler der alten Schule: Beim Verweben der diversen Handlungsstränge, die leichtfüßig, aber zielstrebig vom Zentrum der Geschichte (der Band) aus in die Leben ihrer Mitglieder mäandert, um diese dann immer wieder dort zusammenzuführen, wo sie hingehören (die Band), zieht der Autor und Regisseur alle Register, um den Zuschauer so nah wie nur möglich an diese humorvolle Mischung aus Verzweiflung und Mut, aus Traurigkeit und Freude, aus Heulen und Lachen zu bringen. Die Liebeserklärung in “Brassed Off” an eine schrullige Musikart (die, ähnlich wie in “Shine”, auch hier ganz zwangsläufig auf den Zuschauer überspringt) und die, die sie machen, ist vor allem eine gelungene Liebeserklärung an die Menschen und an das Leben allgemein. Und an Kino, das nicht oft so lebendig, lebensfroh und lebensbejahend daherkommt. dd.

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