Bloch: Silbergraue Augen (2003)

Filmhandlung und Hintergrund

Mit dem vierten Film aus der Reihe um den Psychotherapeuten Bloch (überwältigend verkörpert von Dieter Pfaff) haben WDR und SWR gemeinsam mit den Autoren Märthesheimer/Fröhlich eine Figur etabliert, die man in der hiesigen Fernsehlandschaft auf keinen Fall mehr missen möchte. Dass – wie zum Leidwesen der Macher immer wieder anklingt – Reminiszenzen an Robbie Coltranes “Fitz” geweckt werden, liegt an der wunderbar ausbalancierten Vermengung von packenden Fällen und turbulentem Privatleben. “Silbergraue Augen”, inszeniert von Marcus O. Rosenmüller, besticht durch eine von Anbeginn in der Luft liegende Spannung, die zu keinem Zeitpunkt abbricht, auch und gerade weil sich der Film viel Zeit nimmt, an den Fall des gepeinigten, vermeintlichen Muttermörders (hervorragend Sebastian Bezzel) heranzuführen.

Arrogant und fordernd erkämpft sich der stadtbekannte, steinreiche Unternehmerssohn Daniel Claussen eine Therapie bei Maximilian Bloch. Er ist von der Angst getrieben, alle Frauen, die er liebt, töten zu müssen, angefangen mit seiner Mutter. Seit deren Tod hat er sich gerade zum ersten mal wirklich verliebt, ausgerechnet in die junge Verlobte seines Vaters. Bloch lässt sich in den Bann dieses Falls ziehen. Bei seinen Erkundungen stößt er auf einen hartherzigen Vater, der mit seinem Sohn nichts zu schaffen haben will, aber auch auf eine Großmutter, die in großer Sorge um ihren Enkel ist. Von ihr erfährt Bloch, dass Daniels Mutter sich das Leben genommen hat, als er fünf Jahre alt war. Warum also hält sich der junge Mann für ihren Mörder?

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