Biker Boyz (2003)

Biker Boyz Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Biker Boyz: Adrenalinhaltiges Action-Biker-Drama à la "The Fast and The Furious" um illegale Motorrad-Straßenrennen in Südkalifornien.

Sein Vater, ein großartiger Mechaniker in Diensten des legendären Motorradchampions Smoke (“Matrix”-Morpheus Laurence Fishburne), kam bei einem tragischen Rennunfall ums Leben: Seither ist der junge Kid (Derek Luke) besessen von dem Gedanken, Smoke seinen Titel streitig zu machen. Aber zuvor muss er sich erst als Anführer einer multikulturellen Bikerbande auf den Highways Südkaliforniens beweisen.

The Fast and the Furious” lässt schön grüßen, wenn sich schwarze Männer auf schweren Maschinen illegale Straßenrennen der höchsten Risikostufe liefern. Regisseur Reggie Rock Bythewood hat bei klassischen Western gut aufgepasst. In Nebenrollen sind Kid Rock, Orlando Jones und Lisa Bonet zu sehen.

Der Vater des 18-jährigen, draufgängerischen Kid arbeitet für Smoke, Chef des afro-amerikanischen Bikerclubs “Black Knights” und unangefochtener Drag Racing Champion. Als der Vater bei einem Rennen ums Leben kommt, setzt Kid alles daran, Smoke seinen Titel streitig zu machen und gründet seine eigene multikulturelle Gang, die Biker Boyz.

Seit sein Vater, der großartige Mechaniker, in Diensten des Motorradchampions “King of Cali” Smoke beim Rennunfall ums Leben kam, ist der junge Kid beseelt von dem Gedanken, Smoke seinen Titel als schnellster Motorradraser Südkaliforniens streitig zu machen. Um aber den Anführer der legendären “Black Knights” überhaupt herausfordern zu dürfen, muss sich Kid erst auf diversen Rennen als würdig erweisen. Kurzerhand gründet Kid mit zwei guten Freunden seine multikulturelle Minigang, die “Biker Boyz”.

Auf nächtlichen kalifornischen Highways liefern sich tagsüber brave Familienväter und manchmal auch ihre Söhne mörderische Wettfahrten. Urbaner Western mit schwarzer Belegschaft.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Gib Gas, ich will Spaß” war schon das Motto von “The Fast and The Furious” und ist auch eines der Gebote des adrenalinhaltigen Actiondramas “Biker Boyz”. Ebenfalls auf einem Artikel basierend wird die Untergrundszene von illegalen Straßenrennen in Südkalifornien ausgeleuchtet, wobei sich hier alles um Motorräder, Miezen und Machismo dreht. In den Hauptrollen des stuntreichen B-Movies finden sich Derek Luke, Neuentdeckung aus Denzel Washingtons Regiedebüt “Antwone Fisher Story”, als hitzköpfiger Jungspund und Laurence Fishburne als souveräner Motorradclub-Präsident und regierender Rennchampion.

    Regisseur und Kodrehbuchautor Reggie Rock Bythewood, dessen Debütfilm “Dancing In September” beim Sundance-Festival 2001 gezeigt wurde und das Skript für den Spike-Lee-Joint “Get On The Bus” verfasste, ist letztendlich mehr an den persönlichen Dramen der Protagonisten interessiert, denn die Motorradstunts mit dem entsprechenden Testosteron-Flair zu versehen. Obwohl sich durchaus trickreiche Stunts finden, vermittelt die Umsetzung nicht den maximalen Thrill. Mit den innovativen Bildeffekten von “The Fast and The Furious”, die die Illusion eines turbogepowerten PS-Pandemoniums kreierten, hält “Biker Boyz” nicht mit. Stattdessen setzt man auf handgehaltene Kamera und geringe Ausleuchtung. Ein Midtempo Soundtrack drosselt die Geschwindigkeit zusätzlich, so dass die Rennszenen nie zu Hochtouren auflaufen.

    Somit liegt der Schwerpunkt auf der Story um den 18-jährigen Kid, dessen Vater der Mechaniker des legendären “King of Cali” Smoke ist. Er ist Chef des afro-amerikanischen Bikerclubs “Black Knights” und seit vielen Jahren unangefochtener Drag Racing Champion. Bei einem Rennen kommt Kids Vaters ums Leben, und eine schwelende (und nicht hundertprozentig verständliche) Rivalität treibt den draufgängerischen Kid an, Smoke nun seinen Titel streitig zu machen. Doch bevor Smoke die Herausforderung akzeptiert, muss Kid sich beweisen und so gründet er seine eigene multikulturelle Gang, die Biker Boyz. Außerdem beginnt er mit einer bildhübschen Tätowiererin eine Liaison. Kurz vor dem finalen Rennen auf abgelegener Landstraße erfahren beide von Kids Mutter ein lange gehütetes Geheimnis, das ihren Konflikt noch persönlicher macht.

    Bythewood wollte das Bikerdrama wie einen kontemporären Western inszenieren, wobei die galoppierenden Vierbeiner durch PS-starke Feuerstühlen ersetzt werden. Das junge Publikum wird sich für Finessen dieser Art jedoch kaum interessieren und mehr Gefallen am Auftritt von Kid Rock (“Joe Dirt”) als Anführer der Strays-Motorradgang finden. Weitere unerwartete Highlights bei der Besetzung sind Orlando Jones (“Drumline”), Lisa Bonet (“Angelheart”) und Djimou Hounson (“Amistad”), die jedoch alle nur in winzigen Parts zu sehen sind. ara.

Darsteller und Crew

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