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Best Exotic Marigold Hotel 2 (2014)

Originaltitel: The Second Best Exotic Marigold Hotel
Best Exotic Marigold Hotel 2 Poster
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

Best Exotic Marigold Hotel 2: Fortsetzung der erfolgreichen Kulturbegegnungskomödie, in der britische Senioren um die Liebe und ein indischer Jungmanager um die Erweiterung seines Geschäftsmodells kämpfen.

Während der indische Jungmanager Sonny sein erfolgreiches Geschäftsmodell erweitern will und Investoren für den Ankauf eines zweiten Marigold Hotels sucht, vernachlässigt er seine Verlobte und die Vorbereitungen für die bevorstehende Hochzeit. So kann ein möglicher romantischer Konkurrent punkten, der auch geschäftlich in sein Revier eindringt. Parallel dazu versuchen zwei alte, einsame britische Gäste von Sonnys in die Jahre gekommenen, aber charmanten Hotel den Mut aufzubringen, einander das Offensichtliche einzugestehen.

Britische Senioren kämpfen um die Liebe und ein indischer Jungmanager um die Erweiterung seines Geschäftsmodells. Fortsetzung der erfolgreichen Kulturbegegnungskomödie, die das Erfolgsrezept des Originals konsequent fortführt.

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Seitdem das "Best Exotic Marigold Hotel" in Indien so erfolgreich läuft, denkt sich Sonny, dass es nun an der Zeit sei, zu expandieren. Zusammen mit der nie auf den Mund gefallenen Mrs. Donnelly reist er daher in die USA, um einen potenziellen Investor an Land zu ziehen. Dieser verspricht die Aussicht auf Erfolg - aber auch den Besuch eines Hotelinspektors. Von nun an ist Sonny auf der Hut bei jedem Gast, der im Hotel aufschlägt. Dass er und Sunaina nebenbei auch noch ihre Hochzeit planen, passt natürlich ganz schlecht in den Zeitplan. Und auch die anderen Bewohner des Hotels in Indien haben so ihre Sorgen. Evelyn bekommt ein attraktives Jobangebot, wofür sie allerdings quer durch ganz Indien reisen muss. Dadurch wird Douglas klar, wie sehr er Evelyn liebt. Das aber sollte er ihr auch endlich einmal gestehen. Denn wenn die Bewohner des Best Exotic Marigold Hotel eines wissen, dann das: Man wird ja nicht jünger! Und alt sein bedeutet auf keinen Fall auch allein sein. Für das Sequel seines Erfolgsfilms konnte Regisseur John Madden erneut auf sein hochkarätiges Ensemble setzen. Judi Dench, Maggie Smith, Bill Nighy und Celia Imrie - sie alle kehren in ihren Rollen zurück und beleben die zauberhafte Geschichte mit ihrer großen Spielfreude, ihrem Charisma und ihrem Können. Und so ist es erneut ein wahres Vergnügen, den Figuren dabei zuzusehen, wie sie ihre Geschichten durchleben und beweisen, dass Alter nicht nur nicht vor Torheit schützt, sondern auch nicht vor Liebe, Leidenschaft und großen Träumen. Eine große Rolle spielt einmal wieder der Handlungsort. Indien ist eine traumhafte Filmkulisse, die Madden und sein Kameramann Ben Smithard mit der ganzen Kraft und dem Zauber der exotischen Farben einfangen. Dass bei einem so britisch dominierten Cast der trockene Humor nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Und spätestens beim Happy End beweist der Film auf seine ganz eigene verschmitzte Art: Alt mag man werden. Aber jeder hat es selbst in der Hand, sich alt oder jung zu fühlen. Eine würdige und alterlose Feel-Good-Fortsetzung des großen Erfolges von 2012.

    Jurybegründung:

    "Wie oft können wir unser Leben neu beginnen? So oft wir wollen!" Diese Frage stellt einer der Protagonisten des Films und beantwortet sie auch gleich selbst. Das Leben neu beginnen: unter diesem Motto steht das Sequel des Films gleichen Titels, der im Jahr 2012 in den Kinos startete. Das Wiedersehen mit den ebenso prominenten wie beliebten CharakterdarstellerInnen Judy Dench, Maggie Smith und weiteren wird ergänzt durch einen Auftritt von Richard Gere, der sich mit gewohnter Eleganz bewegt und wie immer umgehend als Herzensbrecher agiert.

    Damit ist auch bereits das Thema des Films beschrieben, denn zentral stehen Beziehungsprobleme und ihre Lösungen im Mittelpunkt. Den Rahmen bilden drei Feste: eine Verlobung, ein Familienfest und eine Hochzeit, anzusehen wie orientalische Märchen, die Gelegenheit zu prachtvoller Ausstattung und musikalischer Ausgelassenheit bieten. Die ruhigen Momente gestaltet Regisseur John Madden mit seinen Darstellern teils durch Andeutung von Konflikten innerer oder äußerer Natur. Drehbuch und Dialoge verdienen besondere Erwähnung. Der Subtext spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Krisen werden nicht ausgespielt, eher angedeutet. Im Fokus steht die Lebensgestaltung im Alter. Dass die Rolle der Einheimischen in dieser Fortsetzung des Films gleichbedeutend ist, macht ihn auch für weitere Zielgruppen interessant.

    Die Brillanz des ersten Films wird von Nummer zwei in den Augen der Jury jedoch leider nicht ganz erreicht, weshalb sich die Jury für das Prädikat wertvoll entschied.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Mit der 2012 erschienen Feelgood-Komödie „Best Exotic Marigold Hotel“ gelang Regisseur John Madden („Eine offene Rechnung“) ein waschechter Überraschungserfolg. In den USA spielte die britisch-amerikanische Ko-Produktion ein Mehrfaches ihrer Produktionskosten ein und ließ darüber hinaus äußerst wohlwollende Kritiker zurück. Das Geheimnis hinter dem Publikumsliebling, in welchem die Geschichte mehrerer Rentner erzählt wird, die mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Zielen nach Indien ins Best Exotic Marigold Hotel reisen, lag einst hinter der Neuentdeckung der Bestagers – also des älteren Semesters – als ganz neue Zielgruppe, der im Kino bislang nur wenig Beachtung geschenkt wurde. Nun trommelte Madden dieselben Schauspieler respektive Figuren ein weiteres Mal zusammen, um ihre Schicksale weiterzuerzählen. Eine im Blockbusterkino gängige Methode, doch im Falle von „Best Exotic Marigold Hotel 2“ auch eine wenig durchdachte - denn kaum je lud eine abgeschlossene Geschichte weniger dazu ein, fortgeführt zu werden.

    Es ist die Kunst von Regisseur und Drehbuchautor Ol Parker (schrieb auch schon das Skript zum Vorgänger), dem Sequel einen Mehrwert beizumessen. Erneut formen die beiden ganz unterschiedliche Konflikte, um diese in Form kleinerer Subplots aufzulösen und mit einer kleinen aber feinen Moral zu versehen. An sich ist dieser Vorgehensweise auch nichts vorzuwerfen, doch die Problematiken sind im Falle von „Best Exotic Marigold Hotel 2“ so banal, dass es sich dem nicht bereits mit den Figuren vertrauten Publikum kaum erschließen wird, was am Werdegang der verschiedenen Charaktere so spannend ist. Es ist also einmal mehr das Hotel selbst sowie die handlungsbasierte Einbettung in die indische Kultur, die aus John Maddens Regiearbeit so etwas wie einen Urlaubstrip machen.

    Am traumhaften Cast, dem es einmal mehr sichtbar gefällt, in bester Altersgesellschaft zu agieren, liegt die inhaltlich fehlende Relevanz selbstredend nicht und Madden hat diesen einmal mehr auch hervorragend im Griff. Maggie Smith („Harry Potter“-Reihe), Judi Dench („Philomena“), Bill Nighy („Alles eine Frage der Zeit“), David Strathairn („Lincoln“), aber auch Neuzugang Richard Gere („Darf ich bitten?“) liegt das Spiel mit den Kollegen selbstverständlich im Blut, sodass „Best Exotic Marigold Hotel 2“, wie schon der Vorgänger, von einer authentischen Leichtfüßigkeit getragen wird. Dev Patel („Chappie“) frischt dieses Ensemble mit moderner Attitüde auf und wickelt darüber hinaus auch das ältere Publikum charmant um den Finger.

    Fazit: „Best Exotic Marigold Hotel 2“ ist die nicht notwendige Fortsetzung eines Urlaubsfilms, der sich bevorzugt an reifere Generationen richtet. Gerade diese dürfte nun auch an diesem Film ihren Spaß haben, doch aufgrund einer gewissen Einfältigkeit ist der mit über zwei Stunden deutlich zu lang geratene Streifen schlussendlich nicht mehr als die nett gemeinte Idee, das Publikum noch einmal mit den Verwicklungen der altbekannten Charaktere zu betrauen. Das ist weder ärgerlich, noch nervig und schon gar nicht schlecht. Doch insgesamt hätte man von der Geschichte einfach ein wenig mehr erwarten können, als das übliche, sonnengetränkte Urlaubsflair des Vorgängers.
  • In der Fortsetzung der Seniorenerfolgskomödie werden Herzen und Häuser saniert wie auch Generationen und Kulturen verbunden.

    Mit zwei Neuzugängen, der britischen Komödiantin Tamsin Greig und dem amerikanischen Silberfuchs Richard Gere, eröffnet das “Best Exotic Marigold Hotel” ein weiteres Mal mit der vertrauten Truppe aus brillanten Charakterdarstellern und der optimistischen Botschaft, dass sich europäische Pensionäre im indischen Alterssitz nicht zum Sterben versammeln, sondern die Möglichkeiten, die das Leben auch jetzt noch bietet, umarmen.

    Nachdem der Vorgänger schwerpunktmäßig noch die Eingliederung in eine fremde Kultur und das Auftauen distanzierter Figuren thematisierte, fehlt dem Nachfolger dieser erzählerische Impuls, tut er sich anfangs schwer, neue dramaturgische Brennpunkte zu finden. Zentraler Konflikt ist jetzt die Erweiterung des erfolgreichen Geschäftsmodells, der Ankauf eines zweiten in die Jahre gekommenen indischen Hotels, das zum letzten Refugium westlicher Oldtimer werden kann. Das zumindest ist der Plan des erneut überschwänglich euphorischen Hotelmanagers Sonny, bis ein alter Freund seiner Verlobten zum geschäftlichen und romantischen Konkurrenten wird. Das Drama um Sonnys bevorstehende Hochzeit köchelt allerdings auf kleiner Flamme – wie überhaupt alle Brennpunkte hier, die am Ende problemlos gelöscht werden können. Im Unterschied zum Vorgänger gibt der Tod kein Gastspiel, ist Sterben vor allem ein Motivator, noch einmal richtig zu leben.

    “Wie war Amerika”, wird Maggie Smiths erneut bissig-herzliche alte Dame nach ihrer Geschäftsmission in den Staaten gefragt. “Der Tod wurde dadurch noch reizvoller”, ist einer von vielen knackigen Einzeilern, mit denen Smith die Verführungs- und Versöhnungsatmosphäre des Films nüchtern erdet, der zwei junge Liebende in die Ehe führen und zwei alte einsame Herzen endlich vereinen will. Letztere, gespielt von Judi Dench und Bill Nighy, dominieren die romantische Betriebsamkeit des Films auf charmant-authentische Weise, während Richard Geres Eroberung einer indischen Matriarchin etwas konstruiert und forciert wirkt. Wie schon im Vorgänger sind die britischen Bühnen- und Filmveteranen die besten Werbeträger für das Hotel – wie auch die Dialoge, die Witz mit klugen Beobachtungen und Kommentaren zum Leben paaren. kob.
  • Im Jahre 2012 kam die Komödie von dem Best Exotic Marigold Hotel das erste Mal in die Kinos. Nachdem der Film überaus erfolgreich in aller Welt lief, fangen die Mühlen der Filmindustrie an zu mahlen. Will heißen. Da muss ein zweiter Film her, um noch einmal Geld mit dieser Idee zu verdienen. Gleiche Besetzung, gleicher Drehbuchautor und Regisseur.
    Sonny (Dev Patel) muss handeln. Sein Hotel ist mit Dauergästen voll belegt. Es muss ein zweites Hotel dringend eröffnen, aber woher das Geld dafür nehmen. Er reist mit Muriel (Maggie Smith), mittlerweile Ko-Managerin des Hotels, nach Los Angeles um einen Investor zu überzeugen, dass es sich lohnt, zu investieren.
    Doch vor einer Zusage will er einen Fachmann schicken, der sich vor Ort umsieht. Sonny hat aber noch andere Sorgen. Die Arbeit für das zweite Hotel lässt ihn fast vergessen, dass seine Hochzeit mit Sunaina (Tina Desal) kurz bevorsteht. Die Dauergäste Evelyn und Douglas (Dame Judy Dench und Bill Nighy) haben sich prima in Jaipur eingelebt.
    Allerdings können sie sich noch immer nicht füreinander entscheiden. Norman und Carol (RonaldPickup und Diana Hardcastle) leiden immer noch an ihrer gegenseitigen Eifersucht und Madge (Celia Imrie) kann sich nicht zwischen zwei indischen Verehren entscheiden.
    Kompliziert wird es für Sonny erst, als plötzlich zwei neue Gäste eintreffen, die nicht in das Angebot des Hotels für ältere Gäste passen. Lavina (Tasmin Greig) gibt vor das Hotel für ihre alte Mutter zu testen und Guy (Richard Gere) trägt sich als Romancier ein, der sein Buch zu Ende schreiben möchte.
    Sonny aber vermutet mit sicherem Instinkt, dass es sich hier um den vom Investor angekündigten Tester handeln könnte. Hat er recht? Doch wichtiger ist für ihn erstmal seine Hochzeit. Und er vertaut seiner Lebensphilosophie: „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, dann kann das noch nicht das Ende sein“!
    Eine farbenprächtige Fortsetzung, die wieder sehr viel indisches Flair, vor allem musikalisch enthält. Doch ganz so frisch und unbekümmert wie der erste Teil kommt die Geschichte nicht daher. Es fehlt ein bisschen der im ersten Film enthaltene typisch britische Humor.
    124 Minuten – Unterhaltung für die etwas reifere Jugend.
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