Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit (2005)

Originaltitel: Be Cool
Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit: Fortsetzung von "Schnappt Shorty", in der John Travolta den neuen Player in der Musikszene gibt.

Chili Palmer (John Travolta), coolster Gangster aus Miami und deshalb prädestinierter Hecht im Entertainmentteich, lässt das Filmbusiness hinter sich und sucht neue Herausforderungen in der Musikindustrie. Dort macht er die Erfahrung, kaum der einzige Outlaw auf weiter Flur zu sein: Russische Mobster und Gangster-Rapper, denen der Finger am Abzug erschreckend locker sitzt, machen ihm mächtig Konkurrenz beim Versuch, eine schöne und talentierte Nachwuchskraft namens Linda Moon (Christina Milian) an die Chartsspitze zu führen.

Der Hitman wird zum Hitproduzenten im Sequel zu Kriminalkomödien-Kulthit “Get Shorty”. Promis von Vince Vaughn und Harvey Keitel über André Benjamin und Steven Tyler bis zu ”The Rock” und Travoltas “Pulp Fiction”-Tanzpartnerin Uma Thurman ließen sich da nicht lange bitten. Danny DeVito produzierte.

Weil die Filmbranche keine Inspiration mehr darstellt, drängt Ex-Gangster Chili Palmer ins Musikgeschäft. Als neuer Manager des Talents Linda Moon hat er die richtige Eintrittskarte, aber auch viele Feinde. Lindas Ex-Manager fühlt sich gelinkt, will seine Rache. Russische Mafiosi wollen Chili als Mordzeugen ausschalten, und ein Musikproduzent fordert mit seiner Gangsta-Gang die Begleichung von Altschulden.

Den Ex-Geldeintreiber Chili Palmer zieht’s ins Musikbusiness. Zusammen mit der jüngst verwitweten Edie, Betreiberin eines Independent-Plattenlabels, will er die knackige Jung-Sängerin Linda Moon groß rausbringen. Doch das ist kein leichtes Unterfangen, hat Chili doch jede Menge Ärger am Hals. Russische Gangster ebenso wie gemeingefährliche Promo-Gurus, vor allem aber einen Musikproduzenten namens Sin LaSalle, der mit seiner unterbelichteten Gangsta-Sippe stets aufs Begleichen offener Rechnungen pocht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Produzenten von „Get Shorty“, allen voran Danny DeVito, haben sich auf einen zweiten Teil mit dem coolen Chili Palmer gestürzt. Elmore Leonhard schrieb wieder das Buch, diesmal allein und erneut bringt ein Aufgebot an Stars die Leinwand zum Beben.

    Schon bei „Get Shorty“ hat man auf Stars gesetzt und diese auch bekommen. Gene Hackman, Rene Russo, James Gandolfini und natürlich John Travolta haben dem Film nicht nur einen eigenen Charakter gegeben sondern auch noch ein Sahnehäubchen Witz draufgesetzt. Dies versuchen die Produzenten diesmal erneut und bringen neben John Travolta Stars wie Uma Thurman, Harvey Keitel und Vince Vaughn auf die Leinwand. Mit der nötigen Portion trockenen Humors und der dazu passenden Coolness funktioniert das bekannte Schema sehr gut, jedenfalls im Original. Wie die deutsche Übersetzung sein wird, schwer zu sagen...

    Regie führt dieses Mal F. Gary Gray, der vielleicht ein Begriff ist als Regisseur von Filmen wie „Set it off“, „The Negotiator“ oder „The Italian Job“. Seine Art, Filme in Szene zu setzen ist sehr herkömmlich, nicht wirklich überraschend oder fesselnd. Für eine Komödie reicht es und es sind wahrlich die Schauspieler, die diesen Film zu einem Genuss werden lassen.

    Allein die Tanzszene von John Travolta und Uma Thurman lässt den Zuschauer an Pulp Fiction denken und erneut feststellen, dass die zwei einfach perfekt miteinander harmonieren. So ist es auch in diesem Film. Die Szenen, in denen sowohl John Travolta als auch Uma Thurman auftreten sind eindeutig die besten. Sie verwachsen mit ihren Charakteren.

    Aber nicht zu vergessen sind Harvey Keitel und Vince Vaughn, die eindeutig Spaß gehabt haben müssen an den Typen, die sie in „Be Cool“ darstellen. Beide sind würdige Vertreter als Stereotype für diese Branche. Dazu sind auch die diversen Afroamerikaner aus der amerikanischen Rap- und Musikszene wirklich witzig.

    Fazit: Sehen- und Lachenswert im Original / Staraufgebot, das Spaß macht!
    Unvergessen: John Travolta und Uma Thurman tanzend!
  • Was dem Spin-off (“Out of Sight”-TV-Ableger “Karen Sisco”) aus dem Elmore-Leonard-Fundus nicht gelang, nämlich vom Publikum angenommen zu werden, soll und wird eine Fortsetzung jetzt richten. Zehn Jahre nach “Schnappt Shorty” ist John Travolta auf der Basis einer weiteren Romanvorlage Leonards wieder als Ex-Geldeintreiber und Meistermanipulator Chili Palmer aktiv, besetzt nun im Musikgeschäft ein neues Revier und hat mit Uma Thurman eine alte Partnerin im Arm, mit der er zuletzt in “Pulp Fiction” kultgeprüft über das Parkett fegte. Weil die Produktion darüber hinaus auch noch VIP’s aus der Musik-, Comedy- und Actionfilmszene als zusätzliche Fanköder verpflichtete, ergibt sich eine Reizkonstellation, die hitverdächtig ist.

    Natürlich ist “Be Cool” zunächst einmal ein Remix, der die vertrauten Zutaten des erfolgreichen Vorgängers variiert. Wieder gibt es einen Prügelknaben (russischer Mafioso übernimmt Dennis Farinas Rolle), einen Bodyguard, den es zum Film zieht (The Rock ersetzt James Gandolfini), harte Typen, die für Komik sorgen, Figuren mit Charakterticks und darüber hinaus Humor im Angesicht des Todes. Obwohl es auch hier Leichen gibt, wird blutarm gestorben, wirkt die Gewalt, die in “Schnappt Shorty” noch die Realität ins Illusionsmilieu holte, sehr reduziert. Mehr noch als im Vorgänger ist der Plot nicht mehr als Rahmenprogramm, konzentriert sich der Film auf seine skurrilen Figuren, auf Personality-Shows und Humorvignetten.

    Vince Vaughn hat seine Momente als Raji, als weißer Manager, der sich als Schwarzer fühlt und in Szenetalk und Szeneoutfit die Karikatur eines Ghettofürsten abgibt. Komisch auch Actionstar The Rock als schwuler Bodyguard, der Dialoge aus Cheerleader-Filmen zitieren und seinen Modellkörper in hellblaue Knackhosen zwängen kann. Mit am besten der amerikanische Comedystar Cedric the Entertainer als Produzentenguru Sin LaSalle, der zuhause, im porentief reinen Los-Angeles-Vorort, den pummeligen Sonnenschein gibt, aber ständig von einer Entourage schwer bewaffneter Hip-Hop-Gangsta, darunter OutKast-Star André 3000, umgeben ist.

    Der Plot, der diese Charaktere und andere Parteien lose zusammenhält, führt Chili Palmer dieses Mal in die Musikszene – zermürbt von Hollywoods Fortsetzungskrankheit Sequelitis und dem Kampf gegen das R-Rating, das “Be Cool” im Unterschied zum Vorgänger vermeiden konnte. Innerhalb kürzester Zeit hat Szeneneuling Chili mit Linda Moon (Popstar Christina Milian) ein Gesangstalent an der Angel und dank seiner alten Freundin Edie (Uma Thurman) eine Plattenfirma im Rücken. Während das “Pulp-Fiction”-Duo mit Hilfe von Rock-Veteran Steven Tyler Linda blitzpromoten will und in einer Szene relativ unmotiviert und wenig inspiriert inszeniert tanzend aufs Parkett zurückfindet, kommt Gegenwind aus allen Richtungen. Russische Gangster, die vor Chilis Augen Edies Mann ausgeknipst haben, wollen auch dem Mordzeugen an den Kragen. Chili soll auch abdanken, wenn es nach Raji und dem Promo-Guru Nick geht, weil der Ex-Geldeintreiber deren Vertrag mit Linda schlichtweg ignoriert. Und schließlich setzt auch Sin LaSalle und seine Gangsta-Sippe Chili unter Druck, der die Schulden von Edies Mann Tommy begleichen soll.

    Wie dieses Problemknäuel schließlich von Travolta mit der bereits im Vorgänger patentierten Coolness entwirrt wird, ist sekundär. Bedeutend wichtiger ist “Be Cool” der entspannte Ton, die Szenesatire, an der sich auch Insider wie André 3000 selbstironisch beteiligen. Im Nachspann treten alle Beteiligten zum Improvisationstanz an, womit man in den seltenen Genuss kommt, sogar Veteran Harvey Keitel herumhampeln zu sehen. In dieser Hinsicht ist dieses Sequel ein Unikat. kob.

Darsteller und Crew

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