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Bavaria - Traumreise durch Bayern (2012)

Bavaria - Traumreise durch Bayern Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Bavaria - Traumreise durch Bayern: Dokumentarische Reise zu den schönsten Flecken im Freistaat Bayern aus der Vogelperspektive.

Gemeinsam mit Hans Ostler von HTM, einer Fachfirma für Flugaufnahmen und Heli-Stunts, geht Joseph Vilsmaier in einem Helikopter in die Luft und zeigt mit Hilfe einer halben Million Euro teuren Cineflex-Kamera seine bayerische Heimat aus der Vogelperspektive. Im Minutentakt werden Städte, Flüsse und Wälder ebenso kurz abgehandelt wie Kirchen, Klöster und Schlösser. Bei Zwischenlandungen gibt es Abstecher in Hightechbetriebe, einen Rundgang übers Oktoberfest und weitere Beobachtungen urbayerischen Brauchtums.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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    Joseph Vilsmaier ist ein renommierter deutscher Regisseur, der mit Filmen mit HERBSTMILCH oder RAMA DAMA große Erfolge feierte. Doch Vilsmaier ist auch und vor allem mit Leib und Seele Bayer. Nun hat er sich aufgemacht, dem Freistaat ein filmisches Denkmal zu setzen. Gemeinsam mit dem filmerfahrenen Hubschrauberpiloten Hans Ostler portraitiert er das größte Bundesland Deutschlands mit beeindruckenden Bildern, überwiegend von oben. Ob Chiem- und Tegernsee, München, Franken, Ober- und Niederbayern oder auch das Allgäu und die Grenze zu Österreich: Vilsmaier zeigt die Vielfalt "seines" Bayern und das spannend dynamische Verhältnis von Tradition und Moderne, von Brauchtum und Fortschritt. Als ein ganz persönlicher Reisebegleiter wirft er dabei immer wieder liebevolle Blicke auf die verschiedenen folkloristischen Eigenarten und kommentiert diese stimmungsvoll. Dazu passt auch die Musik der bayerischen Volksmusikgruppe mit Kultfaktor, Haindling, die die Faszination für Vilsmaiers Heimat stimmig unterstreicht. So kann auch jeder Nicht-Bayer verstehen, was der Regisseur an diesem Fleckchen Erde liebt. Eine dokumentarische Liebeserklärung aus der Luft.

    Jurybegründung:

    Joseph Vilsmaier, Urgestein der bayerischen Filmszene, hebt ab und nimmt den Zuschauer auf eine sehr persönliche Traumreise durch sein Bayern. Mit Hilfe einer der arriviertesten Firmen für Kameraflüge und einer der besten Rundum-Kameras, die es derzeit auf dem Markt gibt, geht die Reise los.
    Die Stärken des Films sind nicht die gewählten Motive. Hier reihen sich schier endlose Postkartenmotive aneinander, und auch die Möglichkeiten, die die Kamera bietet, werden viel zu selten ausgereizt. Mitunter wirkt diese Traumreise dadurch etwas langatmig und ermüdend.
    Das Besondere an diesem Werk ist jedoch die persönliche Verbundenheit Vilsmaiers zu seiner Heimat, sein niemals Objektivität vortäuschender Blick auf Land und Leute, damals und heute. ?Mir san mir', von modernen Entwicklungen bis hin zum gelebten Brauchtum. Von Laptop bis Lederhose, von Jung bis Alt. Verbindendes Element ist stets der von Vilsmaier selbst gesprochene Off-Kommentar, der mal informativ, mal anekdotisch daher kommt. BAVARIA streift stets die Grenze zum Tourismusmarketingfilm, aber irgendwie gelingt es dem Regisseur doch, diese Grenze nie vollends zu überschreiten. Das mag an der wirklichen Heimatliebe liegen, die der Film verströmt.
    Man hätte sich als Betrachter mehr Überraschungen von Vilsmaiers Bayern erhofft, kann sich aber der voller Stolz vorgetragenen Liebe zu seiner Heimat auch nicht entziehen. Durch diesen rein persönlichen Blick unterscheidet sich BAVARIA - TRAUMREISE DURCH BAYERN von anderen Luft-Produktionen, die derzeit en vogue sind. Wer Bayern nicht kennt, wird es mit Vilsmaiers Augen nicht wirklich kennen lernen. Fans dieses Freistaates werden auf ihre Kosten kommen.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Mit seiner dokumentarischen Hommage an seine Heimat präsentiert Joseph Vilsmaier atemberaubende Bayern-Bilder aus der Vogelperspektive und eine Kulturlektion im Schnelldurchlauf.

    Er hat schon Heimatfilme gedreht, da drückte Marcus H. Rosenmüller noch die Schulbank. Jetzt hat Joseph Vilsmaier, Schöpfer von “Herbstmilch”, “Rama Dama” oder zuletzt “Die Geschichte vom Brandner Kaspar”, etwas gemacht, wofür der gebürtige Münchner und Wahl-Niederbayer wie geschaffen scheint – einen Dokumentarfilm über seine Heimat. Und es ist mehr als das geworden – eine wunderbare Liebeserklärung, eine großartige Hommage an den Freistaat Bayern, auch jenseits des Weißwurstäquators (die Donau) – von Aschaffenburg bis Berchtesgaden, von Hof bis zum Bodensee. Bei seiner Traumreise nutzt Vilsmaier in erster Linie die Vogelperspektive. Mit Hilfe einer halben Million Euro teuren Cineflex-Kamera, festgeschnallt an einem Helikopter von Hans Ostlers HTM (Fachfirma für Luftaufnahmen und Heli-Stunts), sorgte er für Bilder, gestochen scharf und aus einzigartigen Blickwinkeln, bei deren Entstehung der langjährige Kameramann und Bildgestalter seine geballte Expertise in die Waagschale werfen konnte.

    Bayern in ca. 90 Minuten gerecht zu werden, ist indes ein hoffnungsloses Unterfangen. Also hat Vilsmaier Mut zur Lücke bewiesen und sich entschieden, sein Heimatland im Schnelldurchlauf zu porträtieren. Wenn jedoch im Minutentakt neue Klöster, Schlösser und Kirchen präsentiert werden, führt das zwangsläufig zu einer regelrechten Kultur-Überdosis. Ein wenig davon erholen kann man sich nur in den kurzen Augenblicken, in denen “Bavaria” am Boden bleibt – etwa beim Rundgang über das Oktoberfest, kurzen Abstechern in ein paar High-Tech-Betriebe oder der Beobachtung urbayerischen Brauchtums (Wallfahren, Fingerhakeln, im Biergarten Bier trinken). Zurück in der Luft geht es dann über prächtige Wälder, Wiesen und Auen nach Neuschwanstein, zur Wieskirche, nach Ettal etc. pp… Ortsansässige erfahren indes nicht allzu viel Neues, und auch die Texte, von Vilsmaier selbst in seinem etwas nuschelig, aber sehr sympathischen bayerischen Bariton vorgetragen, können nur an der Oberfläche bleiben (größte Orgel, höchster Turm, längste Burg usw.), wollen sie mit dem stetigen Schauplatzwechsel mithalten. Dennoch besitzt “Bavaria” auch ruhige, fast meditative Momente – dann, wenn Vilsmaier schweigt und Hans-Jürgen Buchners auch im Bereich Filmscore höchst versierte Formation Haindling das Kommando übernimmt – mal mit instrumentellen (Blasmusik-)Klängen, mal mit bajuwarischen Balladen wie “Bayern, des samma mir”, die perfekt als Untermalung für dieses aufwändige Doku-Projekt passen. Auf O-Töne verzichtet der Film vollkommen, nur im Abspann hört man ein paar Stimmen, die ihre Meinung zum Thema Bayern (“fast ein Paradies”, “das Beste, was es überhaupt gibt”) kundtun. lasso.

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