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Bauer unser: Billige Nahrung - teuer erkauft (2016) Film merken

Originaltitel: Bauer unser
Bauer unser: Billige Nahrung - teuer erkauft Poster
 

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Filmhandlung und Hintergrund

Bauer unser: Billige Nahrung - teuer erkauft: Die Lage der Landwirtschaft ist prekär: Bauern müssen Quantität liefern, schnell und billig - darunter leidet die Qualität des Essens, aber auch des Lebens.

Die Lage der Landwirtschaft ist prekär: Bauern müssen Quantität liefern, schnell und billig – darunter leidet die Qualität des Essens, aber auch des Lebens. Der Dokumentarfilm von den Produzenten der gefeierten investigativen Filme “We Feed the World” und “More than Honey” wirft ein kritisches Licht auf die heutige Lage der Bauern in Industrieländern und lässt kleine, regionale Betriebe ebenso zu Wort kommen wie große Produktions- und Vertriebskonzerne (z.B. Österreichs größte Molkereigenossenschaft Berglandmilch), oder auch EU-Politiker. Dabei zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab: Auf der Jagd nach den besten Schnäppchen wird die Massenproduktion beinah schon zum Diktat für alle Bauern. Dabei leidet die Qualität des Essens und auch die Bauern selbst können kaum mehr profitabel wirtschaften – zum Beweis: Erschreckende 600 Bauern nehmen sich in Frankreich pro Jahr das Leben. Wo ist der Ausweg aus der Sackgasse Neoliberalismus? Einige Bauern trotzen dem Trend weiterhin und schöpfen Kraft aus dem persönlichen Kontakt mit ihren Kunden und der täglichen (Hand-)Arbeit mit ihren Produkten. Der Österreichische Sozial-Dokumentarfilmer Robert Schabus nimmt sich in seinem Film bewusst zurück und überlässt den Betroffenen und Fachkundigen das Wort. Dennoch ist der Film nicht unparteiisch, denn der O-Ton der befragten Landwirte lässt keinen Zweifel an der Untragbarkeit der Situation. Doch wie soll es stattdessen weitergehen? Wie sollen in der Zukunft 10 Milliarden Menschen auf der Welt ernährt werden?

Hintergründe

“Bauer Unser” ist ein aufklärender Film und wird durch die einfache Beobachtung der Lage allein zum Appell: “So kann es nicht weitergehen”. Die Filmproduktionsfirma hinter dem Projekt, AllegroFilm, produzierte bereits “We Feed the World”, der 2006 den Österreichischen Filmpreis erhielt, und “More than Honey”, der 2013 den Deutschen, Schweizer und Österreichischen Filmpreis gewann. Alle drei Filme stammen von verschiedenen Regisseuren, doch verbindet sie ein Thema: Missstände in der Nahrungsmittelherstellung und ihre Auswirkungen auf Natur und Mensch kritisch aufzeigen.

Kritiken und Bewertungen

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