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Alle Batman-Filme in zeitlicher Reihenfolge: Seht hier die Entwicklung des Superhelden

Am 24. März 2016 startet in Deutschland der Superhelden-Film „Batman v Superman: Dawn of Justice“. Wie der Titel bereits vermuten lässt, wird darin einmal mehr der dunkle Rächer aus Gotham zu sehen sein, der uns bereits einige Male auf der Kinoleinwand unterhielt. Wir nehmen den Kinostart seines neuesten Auftritts zum Anlass und nennen euch alle Filme, mit denen Batman es ins Kino geschafft hat.

Die Figur Batman ist längst ein fester Bestandteil der Popkultur geworden. Jeder kennt seine Geschichte; die Ermordung der Eltern, der Wunsch, das Verbrechen aus Gotham zu vertreiben und seine wiederkehrenden Kämpfe mit dem Joker, Mr. Freeze und Co. Batman zählt zu den beliebtesten Comic-Helden, was sicherlich auch an den zahlreichen Kinofilmen liegt – wobei einige massive Fehlgriffe dabei waren.

Seit 1943 hat es Batman elfmal in den Kinosaal geschafft und wir verraten euch, in welcher Reihenfolge welcher Film erschien und enthüllen einige interessante Anekdoten. Das Bemerkenswerte in der folgenden Liste ist aber, welche Entwicklung die Figur in seinen Leinwandauftritten durchgemacht hat, aber lest selbst.

Liste der 11 Batman-Filme in zeitlicher Reihenfolge

Batman und Robin (1943)

Der erste Ausflug ins Kino von Batman, der von Lewis Wilson gespielt wurde, besteht aus 15 einzelnen Abenteuern, die man letztlich zu zwei Filmen zusammengefasst hat. „Batman und Robin“ entstand in der Hochphase des Zweiten Weltkriegs und enthält zu Propagandazwecken einige rassistische und anti-japanische Kommentare. Der Film litt unter einem schmalen Budget, Batman wurde aufgrund der Zensur zu einem Undercover-Agenten des FBI gemacht, da man keinen Verfechter der Selbstjustiz duldete und doch prägte er einige entscheidende Elemente. Beispielsweise übernahmen die folgenden Comics vom Film die Bathöhle und auch das Aussehen vom Butler Alfred wurde durch „Batman und Robin“ geprägt.

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Batman and Robin (1949)

Sechs Jahre nach dem ersten Abenteuer-Serial erschien der nächste Kinoauftritt von Batman – diesmal übernahm Robert Lowery die Hauptrolle – der erneut aus 15 Einzel-Geschichten bestand. Weiterhin litt die Comic-Verfilmung unter einem geringen Budget, was zu zahlreichen kuriosen Entscheidungen führte. Statt der Limousine aus dem Vorgänger mussten Batman und sein Gehilfe nun in einem schwarzen Mercury Eight herumbrausen, was ein wahrlich groteskes Bild abgab. Allerdings war auch dieser Film maßgeblich an einigen festen Bestandteilen des heutigen Batman-Kosmos beteiligt. So kam erstmals das Batsignal zum Einsatz (sogar im Tageslicht, aber das nur am Rande) und Vicky Vale spielte nach ihrem Auftritt in “Batman and Robin” häufiger in den Comics eine Rolle.

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Batman hält die Welt in Atem (1966)

Der erste richtige Spielfilm konnte mit dem berühmten Batman-Darsteller Adam West in der Hauptrolle aufwarten. Um die Welt zu retten, musste der Meisterdetektiv diesmal gleich vier seiner Erzfeinde besiegen, die sich zu einer Allianz der Superschurken verbündet haben. Der Joker (Cesar Romero), Catwoman (Lee Meriwether), der Riddler (Frank Gorshin) und der Pinguin (Burgess Meredith) stellten sich hier Batman und Robin (Burt Ward) in den Weg und wollten dem Sicherheitsrat der Vereinigten Welt ans Leder. Ursprünglich war “Batman hält die Welt in Atem” als Pilotfilm der Serie mit Adam West gedacht, allerdings wurde er verschoben und zwischen der ersten und zweiten Staffel ausgestrahlt. Absolutes Highlight ist die kultige Hafenszene mit einer Bombe.

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Batman (1989)

Über 20 Jahre dauerte es, bis mit Tim Burton wieder jemand den Dunklen Ritter ins Kino brachte. Michael Keaton spielte einen wesentlich geheimnisvolleren Batman und ohnehin wirkte das Setting düsterer, als es in den ersten drei Filmen der Fall war. In “Batman” musste der Titelheld ohne seinen berühmten Gehilfen Robin auskommen und es mit dem Joker aufnehmen, den auf unterhaltsame und zugleich bedrohliche Art Jack Nicholson verkörperte. Der Film profitierte von einem wesentlich höheren Budget als seine Vorgänger und konnte deswegen den Superhelden und seine technischen Spielzeuge anschaulich darstellen. Das Risiko für das Studio Warner Bros. lohnte sich, denn “Batman” war ein finanzieller Erfolg, der einige Nachfolger ermöglichte.

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Batmans Rückkehr (1992)

Zum zweiten Mal taten sich Tim Burton und Michael Keaton zusammen und wurden erneut auf der Seite der Bösewichte prominent unterstützt. Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguin schafften es dabei auf unterschiedliche Art ihre ikonischen Rollen mit beeindruckenden Darstellungen zu porträtieren und schließen sich im Film zu einem Bündnis gegen Batman zusammen. Auch “Batmans Rückkehr” besticht wie bereits seit Vorgänger durch einen äußerst ernsten und dunklen Anstrich, der einmal mehr von Tim Burton mit aufwendigen Mitteln visualisiert wurde. Die Fortsetzung litt allerdings unter negativer Presse, da die Tierschutzorganisation PETA den Verantwortlichen nicht-artgerechte Haltung von Pinguinen vorwarf. Gemischte Kritiken und starke Konkurrenz trugen ebenfalls dazu bei, dass er finanziell seine Erwartungen nicht erfüllen konnte.

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Batman Forever (1995)

Auf Burton folgte Joel Schuhmacher und damit einher ging das, was einige als Abstieg des Superhelden-Kinos überhaupt bezeichnen. Val Kilmer bekam als Batman zwar endlich seinen Robin (Chris O’Donnell), aber das Kinopublikum musste einen Schritt zurück in die kunterbunte Vor-Burton-Ära hinnehmen. “Batman Forever” sollte sich wohl mehr an den Comics orientieren, griff dabei aber etwas daneben und stattdessen ordentlich in die Trash-Kiste. Zwar war er finanziell erfolgreicher als “Batmans Rückkehr”, wirkliche Freunde machte er sich mit seinem grellen Flair aber nicht. Selbst der Cast mit Tommy Lee Jones als Two-Face und Jim Carrey als Riddler konnte nicht darüber hinwegtrösten, dass der Stil sich in der Zeit vertan hatte.

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Batman & Robin (1997)

Dass es immer noch schlimmer geht, wurde uns zwei Jahre später bewiesen. Die Trash-Kiste hatte offensichtlich eine zweite, größere Schublade, in der sich diesmal George Clooney als Dunkler Ritter suhlen musste. Arnold Schwarzenegger reihte als Mr. Freeze einen Wortwitz an den anderen und Chris O’Donnell gab den wahrscheinlich nervigsten Robin aller Zeiten. Auch Uma Thurman als Poison Ivy konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es hier mit einem neuen Tiefpunkt zu tun hatten, der durch Bat-Kreditkarte und Bat-Nippel deutlich als solcher zu erkennen war. Auf eine masochistische Art kann “Batman & Robin” mit etwas Abstand aber durchaus unterhaltsam wirken.

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Batman Begins (2005)

Für eine gelungene Wiederbelebung sorgte Christopher Nolan acht Jahre später. Er wählte wieder den von Burton eingeschlagenen Weg und zeigte uns einen düsteren, gepeinigten Batman. Christian Bale verstand es als solcher, auch die Probleme des Rächers emotional einzufangen und sorgte dadurch für eine neue Komponente; zusätzlich zu den philosophischen Gedankenspielen, die man bei einem Nolan-Film erwarten kann. Für den fulminanten Neubeginn stand eine Besetzung zur Verfügung, die sich wahrlich sehen lassen kann: Gary Oldman als Sergeant Gordon, Michael Caine als Alfred, Liam Neeson als Ra’s al Ghul und Morgan Freeman als Lucius Fox. Bei der Action war vielleicht Luft nach oben vorhanden, aber der realistische Anstrich sorgte dafür, dass man Batman wieder ernst nehmen konnte.

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The Dark Knight (2008)

Die Fortsetzung bot uns das, was viele als den besten Superhelden-Film aller Zeiten bezeichnen. Heath Ledger spielte als Joker die Rolle seines viel zu kurzen Lebens und wurde postum sogar mit einem Oscar bedacht. Es gelang ihm, den Part des psychopathischen Jokers auf eine neue Ebene zu hieven und damit die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Der Film selbst taugt als Parabel auf die Bedrohung des Terrorismus und wie man im Angesicht des Chaos seine Menschlichkeit behalten kann. Neben der Botschaft harmonieren diesmal Dialoge und Action auf beeindruckende Art und Aaron Eckhart als Harvey Dent, sowie Maggie Gyllenhaal als Rachel Daws erwiesen sich als stimmige Neuzugänge des Cast.

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The Dark Knight Rises (2012)

Der Tod von Heath Ledger sorgte leider dafür, dass es keine Fortsetzung mit dem Joker gab, aber dennoch hielt “The Dark Knight Rises” einen beeindruckenden Bösewicht bereit. Tom Hardy bestach als Bane vor allem durch seine Präsenz, allerdings hatte der Muskelberg auch eine Agenda, die durchaus zum Nachdenken anregen kann. Bei seiner Stimme scheiden sich allerdings noch heute die Geister. Der Abschluss der “Dark Knight”-Trilogie konnte bei den hohen Erwartungen nur verlieren und tat dies aufgrund einiger eklatanter Logiklöcher. Dennoch war es ein actionreicher Blockbuster, der einmal mehr nicht mit emotionalen Szenen geizte und auch um gute Dialoge nicht verlegen war, zumal Anne Hathaway als Catwoman mit einer ambivalenten Darstellung überzeugen konnte.

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Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)

Der neueste Eintrag in die Batman-Chronologie erfolgt dieses Jahr an der Seite von Superman (Henry Cavill). Ben Affleck darf sich nach seinem mäßigen Versuch an Daredevil nun als DC-Rächer probieren und fügt der Rolle eine neue Seite hinzu. In Zack Snyders zweitem Superman-Film sehen wir einen alten Bruce Wayne, der von seinem jahrelangen Kampf gegen das Verbrechen merklich gezeichnet ist. Das hindert ihn jedoch nicht daran, es mit dem übermächtigen Sohn Kryptons aufzunehmen, da er sich diesmal auf einem persönlichen Rachefeldzug befindet. Dafür kann er erneut auf eine beeindruckende Anzahl von technischen Spielereien zurückgreifen und hat als besonderes Highlight sogar einen eingebauten Stimmenverzerrer, wodurch Affleck zumindest nicht selbst die Stimme verstellen muss, wie es noch Christian Bale auf teils ungewollt komische Art getan hat.

 

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