Bad Boys II (2003)

Bad Boys II Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Bad Boys II: Explosives Sequel des Action-Megablockbusters, in dem die Bad Boys Will Smith und Martin Lawrence als Cops einer Spezialeinheit Miami drogenfrei sehen wollen.

Die befreundeten Miami-Cops Marcus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowry (Will Smith) haben sich gerade wegen Mikes Affäre mit Marcus\’ Schwester Sydney (Gabrielle Union) mächtig in der Wolle. Da versucht der aus Cuba herbei gereiste Drogenbaron Tapia (Jordi Molla) den kompletten Extasymarkt Floridas unter seine Kontrolle zu bringen – das bringt natürlich sofort alle auf andere Gedanken. Als Tapia dann noch den Fehler begeht, Sydney zu entführen, nehmen die bösen Buben vom Spezialkommando ihren Job höchst persönlich.

Violent Fun ist die Message und Kopfschuss die Antwort auf alle Fragen in diesem ultrazynischen, perfekt geölten Hochoktan-Actionthriller aus dem für derartige Knallbonbons zuständigen Hause Jerry Bruckheimer (\”The Rock\”, \”Pearl Harbor\”).

Drogenfahnder Mike Lowrey und Marcus Burnett sollen als Mitglieder einer High-Tech-Spezial-Einheit Miamis gefährlichstem Drogenbaron das Handwerk legen. Doch als sich Mike in Marcus\’ Schwester verknallt, steht dies nicht nur ihrer Freundschaft, sondern auch ihrem lebensgefährlichen Job im Weg.

Die Drogenfahnder Mike Lowrey und Marcus Burnett haben ja schon einiges erlebt, doch als Marcus\’ Schwester, die Undercover-Agentin Syd, zwischen die Fronten eines Drogenkriegs gerät, fliegen die Fetzen. Denn Unterwelt-Mufti Johnny Tapia will sich die Kontrolle über den Rauschgifthandel in Miami sichern und nimmt Syd als Geisel. Da können die \”Bad Boys\”, die auch in aussichtslosen Situationen nie den Humor verlieren, natürlich nicht untätig zusehen. Nicht zuletzt, weil Lowrey mehr als nur berufliches Interesse an der Lady hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Getreu ihrem erfolgreich erprobten Bigger-is-better-Motto liefern Regisseur Michael Bay und Produzent Jerry Bruckheimer acht Jahre nach ihrer ersten Zusammenarbeit bei “Harte Jungs – Bad Boys” nun mit dem Sequel erneut augen- und ohrenbetäubenden Actionbombast aus ihrer Hitschmiede. Nicht nur Bay ist seither mit Blockbustern wie “Armageddon” und “Pearl Harbor” in den Kommerzolymp Hollywoods aufgestiegen, auch für die beiden Protagonisten Will Smith (“Independence Day”) und Martin Lawrence (“Big Mamas Haus”) – damals beide TV-Stars – war das Original Sprungbrett für ihre lukrativen Filmkarrieren. Dieser Status-Upgrade spiegelte sich auch im Startwochenendeinspiel von 46,7 Mio. Dollar dieser gnadenlos auf Turbo geschraubten Fortsetzung wieder, das eine Verdreifachung des Starts des ersten Teils darstellt.

    Musste Bay bei seinem Debüt noch einen Teil seines eigenen Honorars beisteuern, um eine verpatzte Explosion des Finales nochmals filmen zu können, hat er seither weitgehend freie Hand und mächtige Budgets im Rücken, um seine patentierten Overkill-Actionsequenzen im hektischen Hochglanzlook inklusive Zeitlupenstandards bis zum Exzess auszureizen. So kommt das Publikum dieses Jahr nach “Matrix Reloaded” und “Terminator 3″ erneut in den Geschmack, blechverbiegendes Vergnügen bei einer weiteren spektakulären Autoverfolgungsjagd zu erleben.

    In diesem Fall sind die beiden Drogenfahnder Mike Lowrey (Smith) und Marcus Burnett (Lawrence) einer Gang von Rastafari-Gangstern dicht auf den Felgen – im wahrsten Sinne des Wortes. Aus einem entführten Autolader lassen sie den Cops bei voller Geschwindigkeit ein Fahrzeug nach dem nächsten auf dem Freeway entgegenpurzeln, während Lowrey seinen Ferrari mit videospielversierter Finesse um die explodierenden Hindernisse manövriert. Der verursachte Millionenschaden bringt ihnen die Schelte ihres Captains (Joe Pantoliano) ein, der seinen aufgestauten Ärger mit buddhistischen Meditationstechniken zu managen versucht.

    Diesen Gag wob Drehbuchautor Ron Shelton, zuletzt auch schon in seinem thematisch nicht unähnlichen Buddycopmovie “Hollywood Cops” ein, während Koskripter Jerry Stahl seine bei der TV-Hitserie “C.S.I.” gesammelte Expertise über Leichenforensik einbringt. Denn der brutale Bösewicht der aggressiv adrenalinaufgeputschten Actionkomödie im steten Vorwärtsgang ist ein kubanischer Drogendealer (Jordi Molla wiederholt seinen Part aus “Blow” und lässt Tony Montana aus “Scarface” harmlos wirken), der seine Ware in ausgehöhlten Leichen transportiert.

    Zwischen den ausgedehnten Ballereien, standesgemäßen Explosionen und Verfolgungsjadgen sind die beiden Partner Mike und Martin unentwegt am zanken – nicht zuletzt, weil Lowrey seinem Buddy in der Anfangsszene bei einem Gefecht mit Drogendealern des Ku Klux Klan versehentlich eine Kugel in den Hintern verpasst hat und obendrein eine heimliche Beziehung mit seiner sexy Schwester Syd (Gabrielle Union aus “Born 2 Die” als obligatorische Augenweide) hat. Die Humorpalette umfasst die volle Bandbreite von Witzchen über Homosexuelle, kopulierenden Ratten, einem versehentlichen Ecstasytrip Burnetts, auseinanderfallenden Leichen und – in einer der witzigeren Szenen – die gemeinsame Einschüchterung des jungen Verehrers von Burnetts Tochter.

    Überhaupt ist die treffliche komische Chemie zwischen den beiden Leads – Smith cool und geleckt, Lawrence als entfesseltes Nervenbündel – wieder die größte Stärke der ins Maßlose übersteigerten Buddykomödie – doch bei 147 Minuten Filmlänge geht selbst ihr Gag-Treibstoff irgendwann der Neige zu. Denn entsprechend eines weiteren Bay-Markenzeichens werden mehrere potentielle finale Showdowns aufeinander gehäuft. Der endgültige findet schließlich auf Kuba (!) statt, wo der Bösewicht, in einer fragwürdigen politischen Handlungsvignette für eingefleischte US-Patrioten, seine Drogengeschäfte mit Hilfe Castros abwickelt. Dabei wird nochmals ausgiebig pyrotechnisch auf den Putz gehauen und eine Riesenvilla plus ein gesamtes Slum in Schutt und Asche gelegt. Eine hyperkinetische Zerstörungsorgie, angereichert mit Kurven, Kugelfeuer und Kichereien, also, die vor allem großen und kleinen Jungs (vermutlich diesseits des 18. Lebensjahres) Spaß bereiten wird. ara.

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