Atemlos - Gefährliche Wahrheit (2011)

Originaltitel: Abduction
Atemlos - Gefährliche Wahrheit Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 4.8
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Atemlos - Gefährliche Wahrheit: Actionthriller mit "Twilight"-Star Taylor Lautner als Schüler, der eine schockierende Entdeckung über seine Vergangenheit macht und so ins Visier von Killern gerät.

Auf einer Website über vermisste Kinder macht Nathan eine schockierende Entdeckung, erkennt sich im Foto eines 1994 verschwundenen Jungen wieder. Wenige Klicks Nathans im Netz reichen, um Killer zu alarmieren, die den 18-Jährigen schon lange suchen. Kurz darauf wird die Welt des Schülers zerstört, werden seine Eltern getötet. Nathan kann im letzten Moment mit Nachbarstochter Lily entkommen. Bedroht von Phantomen, sucht er nach Antworten, wer er wirklich ist und warum er von Unbekannten unerbittlich gejagt wird.

Ein einfacher Junge muss entdecken, dass sein bisheriges Leben eine Lüge ist, und wird fortan von Killern gejagt. Dauerverfolgungsjagd von John Singleton, der “Twilight”-Jungstar Taylor Lautner zum Actionhelden reifen lässt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem ihn die Rolle des Werwolfs Jacob in den „Twilight“-Filmen zum Mädchenschwarm und Shooting-Star machte, hat Taylor Lautner jetzt seine erste Hauptrolle in einem Film bekommen. Er spielt den jugendlichen Gejagten Nathan, der seine Verfolger alt aussehen lässt, in diesem Actionthriller von Regisseur John Singleton. Dabei muss er vor allem den muskulösen, harten Kämpfer geben, aber auch ein starkes Interesse daran zeigen, seine von Lily Collins gespielte Filmfreundin Karen zu küssen.

    Die Actionszenen sind kantig, wie man sie bei Singleton erwartet. Das geht schon los, als Nathan noch mit dem Mann, den er für seinen Vater hält, im Garten boxt. Der Zweikampf wird schonungsloser ausgetragen, als es sich für eine normale Vater-Sohn-Beziehung gehört, und die vermeintliche Mutter, gespielt von Maria Bello, schaut lange Zeit nur lächelnd zu. Der mörderische Überfall der Gangster in dieses Haus wird nicht ohne Brutalität inszeniert und und auf der anschließenden, filmlangen Flucht bekommt Lautner weitere Gelegenheit für ein paar selbst durchgeführte Stunts. Namhafte Darsteller wie Sigourney Weaver als Therapeutin Dr. Bennett, Alfred Molina als CIA-Mann Frank Burton und der Schwede Michael Nyqvist in der Rolle des Verbrechers Kozlow begleiten seinen Auftritt.

    Dennoch legt das Drehbuch von Shawn Christensen nicht ausreichend Wert darauf, die Spannung aufzubauen und zu halten, die ein wirklich packender Thriller braucht. Die Konstruktion mit dem ahnungslosen Jungen, der ins Visier von Agenten mit der Lizenz zum Töten gerät, hat ihre logischen Fragezeichen. Aber das Problem der Geschichte ist in erster Linie, dass es die von Lautner gespielte Figur groß herausbringen will, und dabei unvorteilhaft dick aufträgt. Nathan ist noch Highschool-Schüler, aber er verwandelt sich in wenigen Stunden in einen erwachsenen Actionhelden.

    Ein Jugendlicher aber müsste sich gar nicht so viel älter und reifer geben, um für das Publikum seiner Altersgruppe attraktiv zu sein. In einem Film, der an Charakterdarstellung interessiert ist, könnte er die Unsicherheit seiner jungen Jahre durchaus vorteilhaft zeigen, indem er sie mit Witz, Elan und einem neuen Zugang zu den Themen paart. Das alles aber darf Nathan nicht. Er ist so ernst und blickt so finster, als schuldete er seinen enormen Muskeln das Macho-Gehabe eines 40-jährigen Rockers. Seine Begleiterin Karen, die er anfangs in der Schule kaum zu grüßen wagte, setzt er sich im Rausch der Leidenschaft bald schon routiniert auf den Schoß, als habe in ihm schon immer ein Sexprotz geschlummert.

    Nathan also bewegt sich durch die Action so vorbildlich konventionell, als wäre er der Wunschnachwuchs des Genres mit seinen etablierten Rollenklischees. Dafür erhält er viel Lob von den erwachsenen Figuren der Geschichte – was auch nicht gerade förderlich für das Image eines Jugendlichen ist. Lautner kann schauspielerisch vermutlich noch viel mehr, wenn Hollywood ihn seinen eigenen Weg finden lässt.

    Fazit: Auf Mädchenschwarm Taylor Lautner zugeschnittener, sehr konventionell geratener Actionfilm.
  • Traumzeit für “Twilight”-Fans: In seinem ersten großen Soloprojekt kämpft Taylor Lautner als Actionheld mit Herz gegen brutale Killer ums Überleben.

    Atemlos hat Lautner Karriere gemacht. Mit 19 ist er Teil des berühmtesten romantischen Dreiecks der Filmwelt, hat als Bewunderer Bellas und explosiver Werwolf über Team Jacob hinaus die Fans erobert. Im neuen Film John Singletons (“2 Fast 2 Furious”) meistert der Jungstar seine Reifeprüfung – als athletischer Actionheld und Beschützer wahrer Schönheit. Hochtourig führt er als Schüler Nathan sein Leben, zeigt seine Qualitäten als Draufgänger und Partyboy, aber Nachbarstochter Karen gegenüber, die er heimlich verehrt, eine scheue Seite. Bei einem Schulprojekt kommen sich die Freunde aus Kindertagen wieder näher, machen eine Entdeckung, die Nathans Leben als Lüge enttarnen und völlig verändern wird. Auf einer Website über vermisste Kinder erkennt sich Nathan mit Hilfe einer Software, die Alterung digital simulieren kann, im Foto eines Jungen wieder, der 1994 verschwand. Bevor er seine Eltern zu der ungeheuerlichen?Entdeckung befragen kann, gerät er unter Beschuss eines tödlichen Kommandos. Und schon ist er zusammen mit Karen auf der Flucht vor skrupellosen Killern, die er mit wenigen Clicks auf seine Spur brachte. Er wird erfahren, wer er wirklich ist, warum ihn Albträume quälten und sein Vater ihn ein Leben lang körperlich knallhart trainierte. Ein Hauch von Bourne und auch Bond (die Zugsequenz) zieht sich durch diesen prominent besetzten Hochdruck-Actionthriller, bei dem auch der Zuschauer Entdeckungen machen kann. Taylor Lautner hat nicht nur Body, sondern auch Soul und seine attraktive Partnerin Lily Collins sichtbar “Face Value” – wie schon ein Album ihres berühmten Musikervaters Phil hieß.

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