Apocalypse Now Redux (2001)

Apocalypse Now Redux Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Apocalypse Now Redux: Um 49 Minuten ergänzte Neufassung von Francis Ford Coppolas Meisterwerk.

“Ich wollte eine Mission, und all meiner Sünden wegen, gaben sie mir eine”, erzählt Captain Willard und treibt mit seiner Crew die Flußadern Vietnams hinab, um den gefallenen Militärhelden Colonel Kurtz zu töten. Auf der Reise in die Abgründe der menschlichen Seele begegnen ihm das Chaos, die surrealen Exzesse des Kriegs und ein Monstrum, das von sich selbst erlöst werden will.

Captain Willard, der in einer tiefen Lebenskrise steckt, erhält während des Vietnam-Kriegs einen gefährlichen Auftrag: Er soll zusammen mit einer Handvoll Männer den unkontrollierbar gewordenen und offenbar durchgedrehten Colonel Kurtz, der sich tief im kambodschanischen Dschungel verborgen hält, ausfindig machen und liquidieren. An Bord eines kleinen Patrouillenbootes begeben sich Willard und sein vierköpfiges Team auf eine gefährliche Odyssee, die sie bis tief ins Herz der Finsternis bringt…

Während des Vietnam-Kriegs soll Captain Willard mit einer Handvoll Männer den unkontrollierbar gewordenen und offenbar durchgedrehten Colonel Kurtz tief im kambodschanischen Dschungel ausfindig machen und liquidieren. Der zeitlose Klassiker in einer durch Regisseur Coppola um 50 Minuten erweiterten Fassung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • 22 Jahre nach seiner Premiere findet Francis Ford Coppolas episches Gemälde über den Wahnsinn des Kriegs und die animalische Natur des Menschen ins Kino zurück. Mit 49 zusätzlichen Minuten korrigieren der kalifornische Kinopatriarch und sein Cutter Walter Murch die seinerzeit von den chaotischen Produktionsbedingungen erzwungenen Kompromisse der Erstfassung. Eine einmalige Chance für Cineasten, eine große Liebe wieder am richtigen Ort zu feiern, noch mehr aber für Neueinsteiger, die diese Cinemascopeschönheit bisher gar nicht oder im Fernsehen nur als Tesafilm oder Vollbildsünde kennen gelernt haben.

    Die Qualitäten dieses surrealen, ästhetisch wunderschönen Albtraums, die ihm wohl einen Platz unter den zehn besten Filmen aller Zeiten sichern, bleiben auch in der nun 203 Minuten langen Fassung unverändert, sind als Superlativ im Grunde nicht steigerungsfähig. Somit sind die Ergänzungen, die nach Neusichtung des kompletten Materials vorgenommen wurden, nicht zwangsläufig alle eine Verbesserung, immer aber zumindest ein willkommener Bonus. Sie variieren von minimal und unmerklich bis zu auffallend und diskussionswürdig. Der gravierendste Eingriff umfasst die Plantagensequenz, die es dank Eleanor Coppolas Tagebuch und der Dokumentation “Hearts of Darkness” zu legendärem Ruf gebracht hat. Ihre Integration erfolgt nach dem bestürzenden Tod von Larry Fishburnes Jungsoldaten, lässt die Crew von Captain Willard, die nächste große Sequenz im Lager von Marlon Brandos Colonel Kurtz vorwegnehmend, auf französische Plantagenbesitzer treffen, die wie Geister aus dem Nebel auftauchen und, von der Zeit überholt, auch wie lebende Tote wirken. Die Konfrontation von Alt- und Neo-Kolonialisten nutzt Coppola für eine recht plakative Geschichtslektion über die Rolle Amerikas in der Genese des Indochinaproblems, dient aber auch als atmosphärisch perfekte Vorbereitung für die folgende Sequenz, die zu Colonel Kurtz’ Armee, den animalischen erwachsenen Kindern des Dschungels führt. Die Playmate-Sequenz, die Willards Crew nun Sex mit zwei Bunnies haben lässt, ist eine weitere Ergänzung zur Erstfassung, funktioniert sowohl als komisches Intermezzo wie auch entlarvender Kommentar, wenn Frauen für Benzin verschachert werden. Ein sehr markanter Eingriff erfolgt schließlich am Abspann, der nun ohne Napalmzerstörung über die Leinwand flimmert und Willards Waffenverzicht nach der Erlösung von Kurtz konsequent weiterführt. Mit unverändertem Staunen begleitet man als Zuschauer diese Reise ins Herz der Finsternis, die nun durch den Zusatztitel “Redux” als das markiert ist, was sie cineastisch erst jetzt darstellt, entwicklungsgeschichtlich aber schon immer war: eine Rückkehr zu den Anfängen. So wartet dieser geheimnisvolle shape shifter, der immer neue Facetten zeigt und auch mit dieser Fassung längst nicht seine ganze Gestalt offenbart, auf eine neue Generation von Zuschauern, die hier provokatives, philosophisches und nicht nur visuell aufregendes Monumentalkino in Perfektion erleben können. kob.

Darsteller und Crew

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