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Antarctica - Gefangen im Eis (2005) Film merken

Originaltitel: Eight Below
Antarctica - Gefangen im Eis Poster
 

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Filmhandlung und Hintergrund

Antarctica - Gefangen im Eis: Abenteuerfilm über den Überlebenskampf einer in der Antarktis verschollenen Expedition.

Amerika in den späten 50er Jahren. Drei Freunde und Geschäftspartner (Paul Walker, Jason Biggs und Bruce Greenwood) planen eine Expedition zum Südpol. Dabei geht trotz bester Vorbereitungen schief, was schief gehen kann. Nach einem Unfall sieht sich die Schicksalsgemeinschaft in der weißen Wüste gar gezwungen, ohne ihre Schlittenhunde weiter zu ziehen. Für beide Gruppen, Hunde wie Herrchen, beginnt ein gnadenloser Überlebenskampf gegen den arktischen Winter.

Einst floppte sich der Regisseur und Abenteuerfilmspezialist Frank Marshall mit “Congo” ins Aus. Jetzt kehrt er zurück mit einem Drama, das seinem größten Erfolg “Überleben!” nicht ganz unähnlich ist.

Jerry Shepard, sein bester Freund Cooper und ein amerikanischer Geologe finden sich zusammen, um auf Antarktis-Expedition zu gehen. Nach einem Unfall gerät das Trio bei sich verschlechterndem Wetter in eine lebensbedrohende Notlage. Die Männer sehen sich gezwungen, die geliebten Schneehunde zurückzulassen, um sich retten zu können. Damit beginnt für die Männer ein verzweifelter Überlebenskampf.

Für eine Antarktisexpedition wagen sich Jerry Shepard, dessen bester Freund Cooper und der Geologe Davis McClaren mit dem Hundeschlitten tief in die Eiswüste vor. Aus wissenschaftlicher Neugier wird nach einem tragischen Unfall ein harter Überlebenskampf. Als dann auch noch ein katastrophaler Sturm aufzieht, sieht sich das Trio gezwungen, sein Basiscamp zu evakuieren und die treuen Schlittenhunde dort ihrem Schicksal zu überlassen. Fortan sind die Vierbeiner in der weißen Hölle auf sich alleine gestellt.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Überproduzent Frank Marshall meldet sich für seine erste Regiearbeit seit “Congo” (1995) mit einem aufregenden Familienabenteuer über acht in der Antarktis allein gelassene Schlittenhunde zurück.

    Natürlich finden sich bei diesem mitreißenden Überlebensdrama auch menschliche Protagonisten, allen voran Mr. “2 Fast 2 Furious” Paul Walker als Schlittenführer Gerry Shephard. Als eine Expedition mit einem Wissenschaftler gründlich schief läuft, ist Gerry bei der Evakuierung aufgrund eines Sturms gezwungen, sein treues Hundeteam im Basiscamp zurückzulassen. Wegen des extremen Wetters kann Gerrys Exfreundin, die Pilotin Katie (Moon Bloodgood) nicht wie versprochen zurückfliegen, um die draußen angeketteten Huskies zu retten. Zwar versucht Gerry alle Hebel in Bewegung zu setzen, doch der Wintereinbruch verhindert die Rückkehr für die nächsten sechs Monate. Währenddessen warten seine vierbeinigen Freunde zunächst geduldig in der bitteren Kälte, um sich schließlich von ihren Ketten loszureißen und nach Nahrung zu suchen. Wie in “Die Reise der Pinguine” faszinieren die Interaktionen der Tiere und ihr eiserner Willen zum Überleben in harschesten Konditionen. Als Hintergrund fungieren auch hier majestätische Schneelandschaften, die sowohl durch ihre atemberaubende Schönheit als auch frostige Einsamkeit latent einschüchternd wirken. Das ergreifende Schicksal der Hunde wird mit den Rückkehr-Bemühungen von Gerry gegengeschnitten. Für das packende Finale, in dem die getrennten Storystränge wieder konvergieren, wird dann nochmals in die Vollen gegriffen.

    Für die Story ließ man sich vom japanischen Film “Nankyoku Monogatari” (1983) inspirieren, der seinerseits von wahren Ereignissen im Jahr 1958 inspiriert wurde. Dieser in der Realität verankerte Überlebenskampf im Schnee ist für Regisseur Marshall nach seinem Flugzeugabsturzschocker “Überleben!” kein Neuland. Auch in “Antarctica” finden sich wenig zimperliche Sequenzen, wenn’s ums Essen geht, und die Szene mit einer hungrigen Leopardenrobbe könnte für kleinere Kinder verstörend sein. Für den nötigen Humor sorgt in sympathischer Form “American Pie”-Lover Jason Biggs als verängstigter Sidekick. Insgesamt wird also spannende Familienunterhaltung geboten, die sich nicht mit deplatziertem Humor auf geschmackliches Glatteis begibt, sondern mit Gefühlswärme die Herzen schmelzen lässt. ara.

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