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Animal - Das Tier im Manne (2001)

Originaltitel: The Animal
Animal - Das Tier im Manne Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Animal - Das Tier im Manne: Gutmütige Bad-Taste-Komödie mit gelungenem Slapstick, in der ein Weichei dank animalischer Organtransplantate zum richtigen Mann wird.

Polizeibürogehilfe Marvin Mange ist ein Verlierertyp. Das ändert sich nach einem Unfall, als ein Wissenschaftler Marvin mit Tierorganen wieder zusammenflickt. Fortan verfügt Marvin über den Geruchssinn eines Spürhunds und den Sexdrive eines Zuchthengstes. Er verliebt sich in die hübsche Rianna und kann schließlich seinen Traum von der Polizistenkarriere verwirklichen.

Verlierertyp Marvin Mange, der täglich von Hunden, Greisen und Kleinkindern fertiggemacht wird, träumt von einem Job bei der Polizei. Bei deren Aufnahmeprüfung hat er jedoch jedes Mal versagt. Als der Loser nach einem Autounfall im Koma liegt, verpflanzt man ihm tierische Transplantate zur Lebenserhaltung. Mit äffischer Geschicklichkeit, dem Sexdrive eines Hengstes, dem Geruchssinn eines Hundes und der Schwimmkraft eines Seehunds erlebt Marvin nun unerwartete Erfolge. Doch nach und nach nehmen seine tierischen Instinkte überhand…

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Subgenre der Grossout-Komödie konnte in diesem Jahr noch nicht punkten. Die neue Komödie des “Saturday Night Live”-Stars Rob Schneider, der mit “Rent-a-Man” einen überraschenden Sleeperhit verbuchen konnte, sollte das Ruder nun wieder herumreißen. Statt mit hämischen Demütigungen und expliziten sexuellen Gags wartet der gutmütige Spaß über einen Verlierer, der plötzlich allzu tierische Qualitäten an den Tag legt, mit Jovialität und manch gelungenem Gag auf – und einem Hauptdarsteller, der sein Metier versteht und sich für keinen Gag zu schade ist.

    Das Tier im Manne ist von jeher ein verlockender Kinostoff, doch selten wurde das Thema so wörtlich aufgegriffen wie in dem Debütfilm von Luke Greenfield. Protagonist Schneider und “Simpsons”-Autor Tom Brady zeichnen für das gaggespickte Drehbuch verantwortlich, das mit einem geballten Haufen (vor)pubertärer Possenhaftigkeit deutlich auf die Humorbedürfnisse männlicher Teenager zugeschnitten ist. Dabei wird der gute Geschmack vergleichsweise wenig angegriffen. Die Ansicht eines haarigen Hinterns und das Umbalzen einer Ziege stellen bereits die ausuferndsten Anzüglichkeiten dar. Schneider verzichtet als Hauptdarsteller zudem auf jene zynische Ironie, die Kollegen wie David Spade allzu oft naseweis erscheinen lässt, womit Mr. Animal sich automatisch einen Sympathiebonus sichert. Vorgestellt wird er als Polizeibürogehilfe Marvin Mange: ein Verlierertyp, der gleichermaßen von Nachbarhunden, alten Männern und kleinen Kindern terrorisiert wird. Sein Traum ist es, die Polizistenprüfung zu bestehen. Bislang hat er jedoch jedes Mal versagt. Als er einen zufällig von ihm angenommen Hilfeanruf beantworten will, erleidet er einen Autounfall (mit einer beeindruckenden Klippenabsturz-Sequenz). Im Koma erhält er von einem Wissenschaftler (Michael Caton) tierische Organtransplantate, was ihn vom gehänselten Weichei zum wilden Tier (sprich: richtigen Mann) mutieren lässt. Fortan verfügt Marvin über den Geruchssinn eines Spürhunds, die Agilität eines Affen, den Sexdrive und die Schnelligkeit eines Zuchthengstes und der Schwimmkraft eines Seelöwen. So erschnüffelt er Drogen am Körper eines Kolumbianers, rettet den Bürgermeistersohn vorm Ertrinken und kann die hübsche Rianna (Colleen Haskell aus der Reality-TV-Show “Survivor” lächelt sich liebenswürdig durch ihr Filmdebüt) mit dem Apportieren eines Frisbees von seiner animalischen Anziehungskraft überzeugen. Mit den positiven Verbesserungen in seinem Leben gehen auch ebenso fragwürdige wie erheiternde Verhaltensweisen einher. Seine Hormone befinden sich in bestialischer Aufwallung, und er beginnt, sein Territorium (und das seiner Angebeteten) mit Urin zu markieren. Im dritten Akt mündet die Viecherei schließlich in eine Horrorfilmparodie, in der der ausführende Produzent Adam Sandler und der einstige “SNL”-Kollege Norm MacDonald (“Dirty Work”) Cameoauftritte absolvieren. An diesem Punkt findet auch ein höchst amüsante Running Gag über reversen Rassismus (Marvins schwarzer Kumpel bildet sich ein, dass alle Leute nur wegen seiner Hautfarbe nett zu ihm sind) seinen köstlichen Höhepunkt. Der Soundtrack des Spezialeffekte gepolsterten Untier-Ulks offeriert energetische Rocktracks (z.B. The Offspring) und Hiphop-Rhythmen und trifft genau den Geschmack der jungen Fans, was sich auch vom ganzen Film sagen lässt. ara.

Darsteller und Crew

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