American Ultra (2015)

American Ultra Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (10)
  1. Ø 4.3
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

American Ultra: Actionkomödie und Romanze, die die Jason-Bourne-Filme mit "Ananas Express" kreuzt.

In einem kleinen, friedlichen Städtchen der USA führen Mike Howell (Jesse Eisenberg) und seine Freundin Pheobe (Kristen Stewart) ein eher überschaubares Leben. Mike arbeitet in einem Kiosk und erlebt auch sonst keine spannenden Geschichten oder Abenteuer. Diesen alltäglichen Trott versüßen er und seine Freundin sich mit ihrem größten und einzigem Hobby: Dem Kiffen. Klingt alles in allem eigentlich nach einem trostlosen Leben, das keinerlei Besonderheiten und Entwicklung erkennen lässt. Für den außenstehenden Beobachter mag dies auch zutreffen, doch Mike und Pheobe sind damit zufrieden, von einem Hoch zum nächsten zu schlendern. Sogar so zufrieden, dass Mike seiner Freundin einen Heiratsantrag machen will, um mit ihr bis zu seinem Lebensende einen Joint nach dem anderen zu rauchen. Dieses idyllische Glück wird jedoch jäh unterbrochen, als Mike erkennen muss, dass er ein Schläfer-Agent der US-Regierung ist. Und als wäre die Entdeckung nicht schlimm genug, dass es sich bei dem harmlos wirkenden Kiffer um eine Tötungsmaschine wider Willen handelt,  hat es nun auch noch sein ursprünglicher Auftraggeber auf ihn abgesehen. Die US-Regierung sieht in Mike nämlich eine potentielle Bedrohung, die ausgeschaltet werden muss. Mike und Pheobe sind nun gezwungen, die drohende Gefahr abzuwehren, wenn sie ihr Glück in der Kleinstadt zurückgewinnen wollen. Drei Jahre nach dem finanziell erfolgreichen Party-Hit „Project X“, versucht sich der iranisch-britische Regisseur Nima Nourizadeh erneut an einer Komödie, die den übermäßigen Verzehr von Drogen thematisiert. Als Schauspieler konnte er dafür unter anderem Jesse Eisenberg und Kristin Stewart gewinnen, die nach ihrer Zusammenarbeit in „Adventureland“ (2009) erneut gemeinsam vor der Kamera stehen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wen interessiert es schon, was der Rest der Welt sagt? American Ultra ist super. Äh. Ultra. Äh. Gut. Sehr gut. Ja.
  • Cartoonhafte Actionromanze mit “Twilight”-Star Kristen Stewart und “Social Network”(er) Jesse Eisenberg als vom CIA verfolgtes Kifferpärchen.

    Bereits 2008 mimten Stewart und Eisenberg in der Coming-of-Age-Comedy “Adventureland” ein Paar, und ihre romantische Chemie ist erneut unverkennbar. Dies kommt der an ein vernebeltes Gebräu aus “Ananas Express“, “Der Manchurian Kandidat” und den “Bourne”-Filmen erinnernden Actionkomödie sehr zugute. Denn Regisseur Nima Nourizadeh (gab sein Debüt mit der ausufernden Partyklamotte “Project X”) setzt bei seiner Inszenierung außer auf ausgiebige Action stark auf die emotionale Komponente, wobei der Humor etwas in den Hintergrund tritt. Nicht unbedingt spannungssteigerernd wirkt sich aus, dass das Skript von Max Landis (“Chronicle”) mit dem Ende beginnt und in der Folge eine Flashbackschlaufe schlägt.

    Eisenberg spielt den verschlafenen Stoner Mike, der in einem Minimarkt jobbt. Seine Freundin Phoebe (Stewart) bestärkt den talentierten Zeichner, einen Comicroman zu kreieren. Phoebe ist Mikes Ein und Alles oder wie der örtliche Sheriff trocken feststellt, seine “Freundin, Mutter, Putzfrau und Vermieterin”. Eines Abends wird Mike aus heiterem Himmel von zwei schwarzgekleideten Männern angegriffen, denen er in bester Jason-Bourne-Manier mit Esslöffel und Plastiktasse wüst den Garaus macht. Denn tatsächlich ist Mike ein hochtrainierter Sleeper-Agent des CIA, dessen Gedächtnis gelöscht wurde und der nun unvermittelt reaktiviert worden ist. Deshalb will ihn CIA-Manager Adrian Yates (Topher Grace als schnöseliger Giftzwerg) ausschalten lassen, was zu einer Reihe von blutigen Verwicklungen führt. Das explosive Grand Finale erstrahlt schließlich mit viel Feuer(werks)power im nächtlichen Supermarkt.

    Zwar rauchen die beiden Protagonisten gerne mal ein Tütchen, doch bleibt ihr Drogengenuss moderat und ohne großen Einfluss auf den Lachquotienten. Der Humorfaktor ergibt sich vorrangig aus Mikes kontrastierenden Persönlichkeitsfacetten und skurrilen Nebenfiguren wie John Leguizamo als paranoiden Drogendealer und einem psychopathischen Killeragenten. Die Actio ist recht souverän umgesetzt, die Produktionswerte sind guter Standard und die beiden Hauptdarsteller geben sich launig-locker. Kurzweiliges Entertainment ist garantiert. ara.
  • Die Grundidee zu American Ultra ist ambitioniert und originell. Leider ist die Umsetzung nur streckenweise gelungen. Man bekommt den Eindruck, dass die Szenen zwischen Mike und Phoebe für Drehbuchautor Landis die Kür waren und alles dazwischen die Pflicht. Die subtile Liebesgeschichte zwischen Mike und Phoebe funktioniert besser als die Haupthandlung. Alles in allem hat American Ultra durchaus einen Unterhaltungswert, aber leider auch seine Längen.
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