Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel (2011)

Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel: Trickreicher Mix aus turbulentem Fantasy-Abenteuer und warmherzigem Familien-Drama von Kinderfilmpäpstin Uschi Reich nach einer Vorlage von Cornelia Funke produziert.

Kurz vor Weihnachten muss der neunjährige Ben nicht nur den Umzug in eine Kleinstadt verkraften. Sein Vater hat auch noch den Job verloren, die Mutter ist mit der Eröffnung ihres Schokoladen-Ladens beschäftigt, und in der Schule wird der Neue von allen gemieden. Doch Bens Leben ändert sich, als mit Niklas Julebukk plötzlich der leibhaftige Weihnachtsmann vor ihm steht. Dem wiederum sitzt nicht nur der böse Waldemar Wichteltod im Nacken, er sucht auch nach seinem verschollenen Rentier. Und dafür benötigt er dringend Bens Hilfe.

Ein Junge muss sich mit einem neuen Umfeld anfreunden und erlebt das Abenteuer seines Lebens, als der Weihnachtsmann seine Hilfe benötigt. Mix aus Fantasyabenteuer und Familiendrama nach einer Vorlage von Cornelia Funke.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Es gibt die Filme mit dem guten Weihnachtsmann, die Satiren mit dem bösen Weihnachtsmann und die Varianten, in denen Zyniker und andere Ungläubige bekehrt werden. „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ setzt auf martialische Dramatik: In der Weihnachtswelt hat ein Diktator die Macht an sich gerissen, so ähnlich wie 2002 in „Santa Clause 2“, nur düsterer und konfliktreicher. Schwarz gekleidete falsche Weihnachtsmänner, deren Anführer Waldemar Wichteltod heißt, haben über den Wolken schon jeden widerspenstigen Kollegen, der noch ein Herz für die Wünsche der Kinder übrig hatte, in eine Eisfigur verwandelt – bis auf einen.

    Die guten mythischen Figuren widersprechen den Erwartungen an ihr Aussehen und Benehmen: Der letzte echte Weihnachtsmann ist ein junger Alternativer, seine beiden Engel zu Winzlingen geschrumpfte Durchschnittstypen jenseits der 30, in Menschengestalt. Die kleinen guten Kobolde Fliegenbart und Kleckerbart und die bösen Nussknacker-Roboter bereichern den Realfilm um Trickfiguren. Die Familienfantasy von Regisseur Oliver Dieckmann basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke aus dem Jahr 1994.

    In seiner ersten Filmrolle spielt Noah Kraus den Jungen Ben, der mit seinen Eltern aus München in eine Kleinstadt gezogen ist. In der neuen Schule ärgern ihn gleich ein paar Mitschüler und die immer lieb lächelnden Eltern – gespielt von Fritz Karl und Jessica Schwarz - plagen sich mit Arbeitslosigkeit und der Eröffnung einer Konditorei. Gut, dass der einsame Ben den Weihnachtsmann kennen lernt, der in seinem Bauwagen am Ortsrand gastiert. Niklas Julebukk und seine Helfer heißen Ben in ihrem Heim willkommen und servieren Kakao und Plätzchen. Alles wäre so harmonisch, wenn es nur nicht diese weiße Tür hinten gäbe, die nie geöffnet werden darf und an die manchmal die furchterregenden Nussknacker hämmern. Ben erfährt die bittere Vorgeschichte von Julebukk. Als seine neuen Helfer werden Ben und seine Nachbarin Charlotte Freunde. Die rothaarige Charlotte wird von Mercedes Jadea Diaz gespielt, diesem fröhlichen Ausbund an Charme aus der Puddingwerbung und den beiden „Wickie“-Filmen.

    Pädagogisch wertvoll steckt hinter dem Krieg der Weihnachtsmänner die Botschaft, dass das Fest nicht so kommerziell gefeiert werden soll, also nicht mit vielen und teuren Geschenken, sondern mit wenigen, handgefertigten Sachen und der Zuwendung, die sich die Kinder wünschen. Wichteltod, der von Volker Lechtenbrink gespielte böse Weihnachtsmann und seine schwarz gekleideten Kollegen, sind nur am finanziellen Umsatz des Festes interessiert. Ben und Charlotte aber wünschen sich tatsächlich Immaterielles wie Freundschaft, Familienglück und verschneite Landschaften. Es geht in diesem Abenteuer handfest zur Sache, wenn die riesigen Nussknacker mit ihren rot funkelnden Augen anrücken, der gute Weihnachtsmann eine Art Granate wirft und im Wald der Weihnachtswelt um den entscheidenden Sieg gerauft wird.

    Die Frage, ob auf diese Weise der Weihnachtsmythos nicht entzaubert wird, den die Geschichte dann wiederum hochhalten will, betrifft auch die Person von Niklas Julebukk. Mit seiner Alles-Easy-Mentalität, der schlaksigen Erscheinung und dem lässig offenen roten Mantel wirkt der von Alexander Scheer Gespielte wie ein reformatorischer Charakter und Kumpel für die beiden Kinder. Ein wenig erinnert er, auch mit seinem Bauwagen, an Fritz Fuchs aus der TV-Serie „Löwenzahn“. Die altertümlichen Kobolde und die beiden hausbackenen Engel machen diese Weihnachtscrew zum Sammelsurium wenig kompatibler Figuren.

    Fazit: Es gibt viele Weihnachtsmänner, aber der einzige Echte hat keinen Bart und ist jung: Unkonventionelle Einfälle prägen diesen Film nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke.
  • Ein spannendes und lustiges Weihnachtsabenteuer nach der wunderbaren Geschichte von Kinderbuch-Königin Cornelia Funke.

    Ben ist neun Jahre alt und gerade erst mit seinen Eltern in eine neue Stadt gezogen. Es ist Anfang Dezember, und seine Mutter will die Adventszeit nutzen und ein Schokoladengeschäft eröffnen. Dumm nur:?es regnet in Strömen, und deshalb ist von Weihnachtsstimmung keine Spur. Dabei braucht die Familie diese Chance auf einen Neubeginn, denn Bens Vater hat seinen Job verloren. Nicht leicht für Ben, der sich in der fremden Umgebung einleben muss, während seine Mutter nur noch für die Eröffnung ihres Ladens arbeitet und sein Vater erfolglos Bewerbungsgespräche führt. Als er auch noch in der neuen Schule blöd angemacht wird und Charlotte von nebenan sich als richtige Zicke erweist, hat Ben endgültig die Nase voll. Genau da passiert das Unglaubliche: Mitten in der Nacht fällt der Weihnachtsmann Niklas Julebukk mit seinem Schlitten vom Himmel und purzelt in Bens Leben. Julebukk, der letzte echte Weihnachtsmann, ist auf der Flucht, weil er sich mit dem mächtigen Waldemar Wichteltod angelegt hat. Der hat einen Trupp von Hilfsweihnachtsmännern und riesigen Nussknackern um sich geschart, um seine Idee eines total kommerziellen Weihnachtsfests durchzusetzen. Nur Julebukk stellt sich ihm in den Weg. Um Weihnachten zu retten, braucht er nicht nur Bens Hilfe, sondern auch die von Charlotte und ihrem Hund Wutz. Die wunderbare Geschichte von Kinder-Bestseller-Autorin Cornelia Funke stand Pate bei diesem zauberhaften, fantasievollen Familienabenteuer mit einem großartigen Cast um Jessica Schwarz und Alexander Scheer (“Carlos – Der Schakal“). Ein Familienfilm, der ganz im Geist der Weihnacht steht …

Darsteller und Crew

News und Stories

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