Alles ist Liebe (2014)

Alles ist Liebe Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Alles ist Liebe: Prominent besetzter Lebens- und Liebesreigen über Paare und Familien, die kurz vor Weihnachten in Frankfurt Krisen erleben, sie aber auch lösen.

„Tatsächlich Liebe“ lässt grüßen: In der Ensemble-Romanze „Alles ist Liebe“ begeben sich deutsche Schauspiel-Stars wie Nora Tschirner, Christian Ulmen und viele andere während der hektischen Adventszeit auf die Suche nach der Liebe und erleben dabei die unterschiedlichsten romantischen Abenteuer.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und zwischen Verwandtschaft, Weihnachtsmann und dem großen Mahl spielen die Gefühle in Frankfurt komplett verrückt. Das mit der Liebe wird eben auch zur Weihnachtszeit nicht einfacher, sondern noch viel komplizierter.

Martin hat einst seine Frau sitzen lassen. Auch jetzt hält er es einfach nicht mehr aus, bekommt einen Rappel und läuft vor Alice (Inez Bjørg David) davon, der er eigentlich schon sein Herz geschenkt hat. Das kann Hannes (Wotan Wilke Möhring) ein wenig nachvollziehen, denn er setzt alles daran, seine Frau Clara (Heike Makatsch) wieder zurück zuerobern, nachdem ihm mit einer Grundschullehrerin leider ein kleiner Ausrutscher passiert ist.

Kiki (Nora Tschirner) hat ganz andere Probleme, denn sie träumt immer noch von dem perfekten Mann, doch als er dann endlich in Form von Jan (Tom Beck) vor ihr steht, kann sie den irgendwie gar nicht sonderlich leiden. Wo sie also noch auf der Suche ist, hat Klaus (Friedrich Mücke) in Viktor (Christian Ulmen) schon den perfekten Mann gefunden, doch ist eine Ehe wirklich das richtige für sie?

Für Kerem (Fahri Yardim) steht sogar das Weihnachtsfest auf dem Spiel, denn er muss alles dafür geben, seine finanzielle Situation zu verbessern, sonst fällt das Fest für ihn und seine Familie ins Wasser. Mitten im Trubel der Weihnachtszeit treffen all diese Menschen irgendwie aufeinander und jeder von ihnen ist doch eigentlich nur auf der Suche nach eins: Der Liebe.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alle Jahre wieder wird man nicht nur von der Weihnachtsdeko in den Einkaufsstraßen auf das große Familienfest eingestimmt, sondern auch von dem einen oder anderen Film. Dabei wirkt die romantische Komödie "Alles ist Liebe", ein Remake eines gleichnamigen niederländischen Films aus dem Jahr 2007, wie eine Fortsetzung des Christmas-Song-Gedudels in den Kaufhäusern. Unter der Regie von Markus Goller ("Frau Ella", "Friendship!") treibt sie nämlich ein seichtes und abgedroschenes Spiel mit dem jahreszeitlich auf Sehnsucht geeichten Gemüt.

    Elmar Wepper stößt in seiner Verkleidung als Weihnachtsmann die Kinder der Stadt mit seinen Enthüllungen, dass er diesen Job nur wegen des Geldes mache, vor den Kopf. Oder nur beinahe, denn die Kleinen rennen ihm, kaum dass er mal im Fernsehen zu sehen war, unbeirrt nach wie dem Rattenfänger von Hameln. Das ist durchaus im Sinne des Films, der sein Thema aus zwei konträren Richtungen angeht: Die verschiedenen, im flotten Hin und Her aufgeblätterten Episoden nehmen den Kommerz- und Gefühlsrummel gerne ironisch aufs Korn, um ihm doch auch hemmungslos zu huldigen. So findet auch dieser störrische Weihnachtsmann Gefallen daran, Freude zu schenken und der jungen Alice (Inez Bjørg David) zu ihrer ersten TV-Moderation zu verhelfen, ohne dass sie dafür mit dem Chef ins Bett muss.

    Vor allem das nervige Tingeltangel mit der fernsehübertragenen Christmas-Show zeigt, dass der Weihnachtsstress in Frankfurt nur ein ödes Luxusproblem ist. Wenn die brave Simone, im übrigen von Katharina Schüttler ernst und bewegend gespielt, jammert, weil es kein Geld für Kindergeschenke gibt, wundert man sich nur, denn dafür lebt diese Familie dann doch zu gut. Das beeindruckende Defilee namhafter Schauspieler macht nur begrenzt Sinn, denn die Rollen sind funktional oberflächlich. Nora Tschirner setzt ihren Charme dennoch wirksam ein und Wotan Wilke Möhring spielt seine Rolle als einer der wenigen völlig ironiefrei und dabei sympathisch. Das Kino ist für dieses durchwachsene Weihnachtsvergnügen vielleicht aber doch eine Nummer zu groß.

    Fazit: Die romantische Weihnachtskomödie "Alles ist Liebe" motzt belanglose Beziehungsgeschichten mit bekannten Darstellern und üppiger Deko auf, aber der Wechsel zwischen Ironie und Sentimentalität schadet der Glaubwürdigkeit.
  • “Alles ist Liebe”, so wünscht man sich das Weihnachtsfest. Aber wie soll das gehen, wenn es Familienstreit gab, das Beziehungskarussell außer Kontrolle geraten ist oder einfach das Geld fehlt. Davon handelt Markus Gollers romantische Komödie um fünf Paare im Advent. Der Regisseur begeisterte schon mit “Friendship!“, “Eine ganz heiße Nummer” und “Frau Ella” ein Millionenpublikum. Bei seinem neuen Kinofest ist die Crème de la Crème der deutschen Schauspielzunft dabei: Nora Tschirner, Tom Beck, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler, Fahri Yardim, Christian Ulmen, Friedrich Mücke, Inez Bjørg David und Elmar Wepper. In Frankfurt trifft Kiki (Tschirner) ihre erste große Liebe Jan (Beck) wieder, der nun ein Filmstar ist. Clara (Makatsch) und Hannes (Möhring) stehen vor den Trümmern ihrer Ehe, die Klaus (Mücke) und Viktor (Ulmen) eingehen wollen, während Kerem (Yardim) seiner Frau (Schüttler) verheimlicht, dass er seinen Job verloren hat. Und ein Mann im Weihnachtskostüm (Wepper) ist ständig auf der Flucht. Fünf miteinander verwobene Episoden um Liebes-Chaos im ganz normalen Vorweihnachts-Wahnsinn, turbulent und wild-romantisch.

    Fazit: Liebe ist alles, Alles ist Liebe, und alle haben Ärger mit der Liebe: Das Film-Geschenk zum Fest der Liebe.

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