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Alles inklusive (2014)

Alles inklusive Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Alles inklusive: Sanft-melancholische Komödie über Mütter und Töchter, bürgerliche und alternative Lebensformen und die Suche nach dem Glück.

Apple hat ihre Mutter nach Torremolinos zur Reha in ein all-inklusive-Hotel geschickt. Während die einstige Hippiefrau mit ihrer Vergangenheit im früheren Fischerdorf konfrontiert wird, fällt die Tochter zu Hause auf einen Tierarzt herein, der ihrem Mops namens Dr. Sigmund Freud eine neue Hüfte einsetzt. An Spaniens Küste treffen sich alle wieder, die Mama und ihr einstiger Lover, dessen Transen-Sohn und die unsichere Apple, die sich endlich ins Leben traut.

Eine verunsicherte Frau schickt ihre Mutter zur Reha nach Torremolinos, wo sie auf einen jungen Transvestiten trifft. Sanft-melancholische Komödie über Mütter und Töchter und die Suche nach dem Glück.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dem Glück in der Liebe jagen bekanntlich allzu viele Frauen vergeblich nach. Das geht den Charakteren im Roman "Alles inklusive" von Doris Dörrie ("Männer", "Kirschblüten – Hanami") nicht anders. Nun hat die Regisseurin ihr Buch auch verfilmt, zu einer vergnüglichen Komödie über durchwachsene oder verkorkste Beziehungen. Zwei junge Erwachsene taumeln als Opfer einer tristen Kindheit durchs Leben, als wären sie auf schlechte Erfahrungen abonniert. Die Komödie spannt einen Bogen von der Gegenwart zurück in die Flower-Power-Zeit und bietet Hannelore Elsner eine Paraderolle als attraktive, reife Frau, die sich ein Stück ihrer früheren Hippiewildheit bewahrt hat.

    Die Gedanken und Ängste der Figuren, die Dörrie porträtiert, haben einen hohen Wiedererkennungswert. Apples Selbstzweifel und ihr Talent dafür, sich die falschen Männer auszusuchen, werden sehr authentisch geschildert. Auch Ingrids Urlaubserlebnisse wirken wie aus dem Leben gegriffen. Tatsächlich hat Dörrie in einem All-inclusive-Hotel unter echten Gästen gedreht. Von ihre Nähe zur Realität profitiert die Komödie sowohl visuell, als auch inhaltlich, weil nichts geschönt wirkt.

    Die raffiniert konstruierte Inszenierung erzählt abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven. Die egozentrische, unbeschwerte Ingrid sieht wie früher mit einem milden Lächeln über die Ängste ihrer Tochter hinweg. Diese versteht man jedoch besser, wenn man Apple in kurzen Rückblenden als das Mädchen erlebt, das seine flippige Mutter ständig nervös im Auge behielt. Tim trägt in seinem Inneren immer noch die Mutter mit sich herum, die sich als betrogene Ehefrau umbrachte. So unvollkommen ihr Leben auch sein mag, die Charaktere strengen sich an, mehr daraus zu machen. So durchzieht die Komödie ein luftiger Optimismus.

    Das einzige, was in der Filmversion ein wenig stört, ist der gelegentliche Flirt mit dem Comedystil. Dann münden Szenen ins Groteske, orientieren sich stärker am Effekt als an der Glaubwürdigkeit. Dennoch hat die Komödie insgesamt genug Substanz für einen Unterhaltungsstoff, der zwar leicht, aber nicht seicht sein will.

    Fazit: Die witzige und wirklichkeitsnahe Komödie "Alles inklusive" von Doris Dörrie kreist um liebeshungrige Individuen, deren Probleme einem recht vertraut vorkommen.
  • Dr. Freud heißt der Mops, und er ist die wichtigste Bezugsperson im Leben von Apple. Die Männer erweisen sich regelmäßig als Fehlgriff, auch Dr. Freuds neuer Tierarzt. Schuld an all dem Wirrwarr in ihrem (Liebes)leben ist Apples Meinung nach die Frau, die ihr den albernen Namen gegeben hat, ihre Mutter Ingrid. Nie wieder will Apple so chaotisch leben wie damals in ihrer Kindheit, als Ingrid am Strand von Torremolinos ihr Hippie-Dasein und die wilde Affäre mit Karl genoss. Nach einer Hüftoperation hat es Ingrid jetzt auf Reha wieder in den spanischen Touristenort verschlagen, in einen all-inklusive-Bunker – aber was ist aus dem Paradies von einst geworden??Während Ingrid versucht, dem Animationsprogramm des Hotels zu entfliehen, holt die Vergangenheit sie wieder ein — und nicht nur sie. Mit leiser, skurriler Komik, mit viel Herz und auch etwas Schmerz suchen die Figuren aus Doris Dörries gleichnamigem Erfolgsroman jetzt auf der Leinwand ihr Glück. Ihr Leben ist durch ein schicksalhaftes Ereignis in der Vergangenheit verbunden, sie testen Lebensentwürfe, erleben Liebeslust und -frust und die Absurditäten modernen Reisens. Kann man Glück wie einen Urlaub buchen, alles inklusive?

    Fazit: Die ewige Sehnsucht nach Süden und Glück. Deutsche Starbesetzung in einer melancholischen Liebes-Komödie.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Alles inklusive": Erster Trailer zu Doris Dörries Bestseller-Komödie

    Regisseurin Doris Dörrie hat ihren Bestseller-Roman "Alles inklusive" verfilmt. Passend zum baldigen Kinostart im März 2014 ist nun der erste Trailer eingetroffen, der einen witzigen Blick auf die Beziehung zwischen einer biederen Tochter und ihrer Hippie-Mutter wirft - gespielt von Nadja Uhl und Hannelore Elsner.

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