Alien vs. Predator (2004)

Alien vs. Predator Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Alien vs. Predator: Horror-Science-Fiction-Film in Videospiel-Ästhetik um das Zusammentreffen außerirdischer Monster.

Per Privatsatellit entdeckt der Milliardär Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen) 700 Meter tief unter dem Eispanzer der Antarktis verborgen einen massiven Pyramidenbau inklusive möglicherweise künstlicher Wärmequelle und Zugangskanal im 30-Grad-Winkel. Ein aus internationalen Wissenschaftlern und Sicherheitsleuten rekrutiertes Team soll nach dem rechten sehen und findet zwischen eindrucksvollen Zeugnissen archaischer Kulturen zwei sehr lebhafte, einander gar nicht grüne außerirdische Rassen.

Nach “Freddy vs. Jason” ereilt nun die Aliens das Fusionsfieber. Paul W.S. Anderson, mit “Event Horizon” und “Resident Evil” hinreichend erfahren im Metier, serviert klaustrophobische Verfolgungsjagd in bester Videogame-Tradition.

Milliardär Charles Bishop Weyland entdeckt eine Wärmequelle 700 Meter unter dem Eis der Antarktis, die sich als riesiger labyrinthhafter Pyramidenkomplex mit ägyptischen, kambodschanischen und aztekischen Architektureinflüssen entpuppt. Er stellt eine internationale Crew zusammen, die das Geheimnis erkunden soll. Die Crew sieht sich alsbald von Aliens und den sie jagenden Predators bedroht.

Unter dem Eispanzer der Arktis warten Alien-Kulturen auf ein unvorsichtiges Fähnlein von Forschern und Industriesöldnern in dieser effektvollen Paarung zweier traditionsreicher Science-Fiction-Serien.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Wie zuletzt beim Kampf der Horrortitanen “Freddy vs. Jason” ist die grundlegende Motivation für das Tête-à-tête der beiden kultigen Science-Fiction-Ikonen ein lukrativer Wiederbelebungsversuch von zwei nicht mehr taufrischen Franchises. Für die Verabreichung dieser filmischen Botox-Injektion wurde Paul W. S. Anderson verpflichtet, der sein Handwerk zuvor mit “Mortal Kombat”, “Event Horizon” und “Resident Evil” übte. Das vorwiegend im Halbdunkel vorgeführte Ergebnis entspricht Andersons Videospiel-Inszenierungsstil – auf Figurenzeichnung wird bei dem B-Movie ohne namhafte Stars verzichtet. Stattdessen treten schnell geschnittene Actionsequenzen und verschachtelt-klaustrophobische Sets in den Vordergrund.

    Der Kinokrieg der schleimigen Aliens gegen die ebenfalls außerirdischen “Predator”-Krieger war lange im Gespräch (ein erster Drehbuchentwurf existierte bereits 1991). Bevor sie nun erstmals auf der Leinwand aufeinandertreffen, gab es bereits eine gemeinsame Comicbuchreihe, Videospiele und Spielkarten. Reichlich Material also für Anderson, um sich für sein mystisch angehauchtes Drehbuch inspirieren zu lassen. Eine Aufnahme der Erde aus dem All und eines Satelliten eröffnet die atemlose Dauerhatz. Dessen Bilder informieren den Milliardär Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen, der in Ridley Scotts “Alien” vor 25 Jahren den Androiden Bishop gespielt hatte und damit Anlass zu Spekulationen über ein Prequel-Szenario gibt) über eine unidentifizierte Wärmequelle 700 Meter unter dem Eis der Antarktis. Diese entpuppt sich als riesiger labyrinthhafter Pyramidenkomplex mit “ägyptischen, kambodschanischen und aztekischen Architektureinflüssen”. Im Handumdrehen wird eine internationale Crew zusammengestellt, bei der Sanaa Lathan (“Out of Time”) als resolute Gletscherführerin Alexa Wood den Sigourney-Weaver-Part der kühlen Kampfamazone übernimmt. Einen Ersatz für Arnie, der in John McTiernans Original-”Predator” einen kompletten Dschungel einebnen durfte, hält Anderson nicht bereit. So fällt es nicht weiter auf, dass der Großteil des Teams alsbald von den in der Pyramide freigesetzten Aliens und den sie jagenden Predators abgemurkst wird.

    All dies vollzieht sich weitgehend überraschungs- und suspensefrei. Nichts Neues gibt es von der Front der Alien-Parasiten zu vermelden, die nach altem Modus operandi lediglich etwas schneller aus dem Körperinnern ihrer Opfer zu schlüpfen scheinen. Im Gegensatz zum Original sind die Predators hier die meiste Zeit sichtbar, was sich angesichts ihrer etwas unglücklichen Rastafari-Footballer-Aufmachung als dramatischer Dämpfer erweist.

    Das große Finale ist schließlich der Fight zwischen dem Mutter-Alien und einem Predator mit Alexa im Schlepptau, die einen Crashkurs in Alien-Bekämpfung erhalten hat. Diese rudimentäre emotionale Annäherung wird damit erklärt, dass die Predators als mysteriöse “Halbgötter” für die Belehrung der ersten menschlichen Zivilisationen verantwortlich waren. Leider finden sich einfallsreiche Details wie diese eher spärlich, so ist das angestrebte Mega-Face-Off der beiden kultigen SciFi-Monster seinem PG13-Rating entsprechend für eingefleischte Genre-Fans in der Summe womöglich etwas enttäuschend. Das Neupublikum herangewachsener und heranwachsender Fans wird jedoch hinreichend beeindruckt sein, um dem Verleih den erhofften monstermäßigen Reibach zu bescheren. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

Kommentare