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"Alice im Wunderland 2": Finaler Trailer veröffentlicht

Sechs Jahre ist es inzwischen her, dass “Alice im Wunderland“ im Frühjahr 2010 die großen Leinwände eroberte. Nun erreicht uns der finale Trailer zu “Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ und verrät, dass die Dinge im Wunderland nicht gerade normaler werden.

Als Disneys Realverfilmung von Lewis Carrolls weltbekannter Kindergeschichte 2010 die Kinos erreichte, hatten wohl die wenigsten einen solchen Erfolg am Box Office erwartet. Tatsächlich spielte der Film mehr als eine Milliarde US-Dollar ein – bei einem Budget von schätzungsweise 200 Mio. US-Dollar. Zum Erfolg an den Kinokassen mögen sowohl die Popularität Tim Burtons als auch der damalige, durch James Camerons “Avatar – Aufbruch nach Pandora“, frisch entbrannte 3D-Hype seine Rolle beigetragen haben.

Der nun veröffentlichte Trailer zu “Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ wirft uns erneut in die kunterbunte, psychedelische Welt, die Burton im Vorgänger detailverliebt aufgebaut hat. Zu einer Neuinterpretation vom Kulthit Jefferson Airplanes, “White Rabbit“, sehen wir unter anderem erneut Johnny Depp als verrückten Hutmacher, Titelfigur Alice (Mia Wasikowska) sowie Helena Bonham Carter als Rote Königin. Dazu hören wir die Stimme Alan Rickmans, der mit der animierten Raupe Absolem ein letztes Mal auf der Kinoleinwand zu hören sein wird, nachdem er im Januar 2016 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.

 

Neuer Regisseur, gewohnter Look

Im neuen Abenteuer muss Alice ihren Freund, den verrückten Hutmacher, vom neuen Bösewicht befreien. Dieser, namentlich als Time (Sacha Baron Cohen) bekannt, ist jedoch niemand, dem man mit einfachen Mitteln entgegenkommen könnte – er ist die Zeit selbst.

In der Fortsetzung “Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ muss der neue Disneystreifen allerdings ohne die leitende Hand Tim Burtons auskommen, der den Regieposten an James Bobin abgab. Bobin inszenierte bereits “Die Muppets“ aus dem Jahr 2011 sowie die Fortsetzung “Muppets Most Wanted“ aus dem Jahr 2014. Auch beim angekündigten Nachfolgerfilm “23 Jump Street“ wird Bobin verantwortlich zeichnen.

Trotz des Wechsels auf dem Regiestuhl wird der visuelle Stil Burtons wohl dennoch bleiben. Die grellen Farben, die skurrilen Charaktere und das nicht allzu sparsam eingesetzte CGI deuten darauf hin, dass Burton, der nurmehr als Produzent in den Credits verortet wird, womöglich mehr Einfluss auf den Film hat, als es für diese Position üblich ist.

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