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Akte X - Der Film (1998)

Originaltitel: The X-Files: Fight the Future
Akte X - Der Film Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Akte X - Der Film: Agenten Mulder und Scully versuchen die X-Akten in Spielfilmlänge zu lösen.

Nachdem ein Junge von einem Virus befallen wird und sich seine Augen mit dem schwarzen Öl überziehen, werden Scully und Mulder in einen Strudel der Ereignisse gezogen, in dem allerhand Verschwörungen und Vertuschungen ihre Arbeit erschweren. Als das FBI die beiden auch noch als Sündenböcke für einen terroristischen Anschlag hinstellt, gerät das Duo zunehmend unter Druck und in Todesgefahr.

In Dallas wird ein Bürogebäude in die Luft gesprengt. Die FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully – nach Schließung der X-Akten zur Anti-Terror-Einheit versetzt – versuchen, den Fall aufzuklären. Im Zuge der Ermittlungen lernen sie den Schriftsteller Dr. Kurtzweil kennen, der ihnen von einer großangelegten Verschwörung erzählt: Außerirdische planen gemeinsam mit der einflußreichen Organisation “Das Syndikat” die Übernahme der Erde. Und die Kolonisation, die sich mittels eines mutierten Virus ausbreitet, schreitet schon rapide voran…

Scully und Mulder werden in einen Strudel der Ereignisse gezogen, in dem allerhand Verschwörungen und Vertuschungen ihre Arbeit erschweren. Erstes Leinwandabenteuer der Serienhelden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Captain Kirk und Mr. Spock fungierten mit der Star Trek-Reihe als Pioniere und nun muten sich Agent Scully und Agent Mulder der paranoiageschwängerten SciFi-Hitserie “Akte X” ebenfalls an, den erfolgreichen Sprung von der Fernseh- in die Filmdimension anzutreten. Dabei galt es für Chris Carter, Schöpfer der Serie und Drehbuchautor, eine äußerst schwierige Gratwanderung zu begehen. Zum einen mußten die treuen TV-Fans zufrieden gestellt und zum anderen den Nicht-Initiierten eine nahtlose Einstiegsmöglichkeit geboten werden. Das Unterfangen dürfte als gelungen bezeichnet werden, denn das Fazit ist ein atmosphärischer SciFi-Thriller, mit genügend typischen Plotzutaten von Außerirdischen, UFOs, Konspirationstheorien, geheimen Regierungsexperimenten, Verdunkelungsmanövern, dubiosen Machtfiguren, Mißtrauen und wenig verhohlener sexueller Spannung, um eine ganze Seriensaison anzufüllen.

    Die einzelnen Episoden der seit fünf Jahren laufenden Fernsehserie hatten von je her den hohen Qualitätsanspruch eines Films, und auf der großen Leinwand muß das Ambiente von Abnormalität, Angst und Argwohn keine Einbußen hinnehmen. Im Gegenteil – weitläufige Locations, wie ein nächtliches Kornfeld oder ein Metropolis-inspirierter Alptraum einer Aliens-Inkubationsstätte in der Antarktis, und beachtliche Effekte, wie die Sprengung eines Wolkenkratzers, kommen im Kino umso besser zur Geltung. Ebenso wie die zahlreichen symbolischen Hinweise und Schlüssel im Filmformat noch reizvoller zum Tragen kommen. Geboten werden des weiteren unterhaltsame Dialogabtausche und ein Wiedersehen mit einer Vielzahl von bekannten Figuren und neuen Mitspielern, die Blythe Danner, Armin Mueller-Stahl und Martin Landau umfassen. Der Prolog wurde 35000 v. Chr. im Gebiet des heutigen Texas angesiedelt und

    zeigt zwei Höhlenmenschen im tödlichen Clinch mit einer extraterrestrischen Lebensform. In der Gegenwart fällt ein kleiner Junge just in jene Höhle und wird vom tödlichen Virus befallen, der seine Auge mit dem altbekannten schwarzen Öl überzieht. FBI-Agentin Scully (Gillian Anderson transferiert mühelos ihren TV-Charakter, der von vielen aufgrund der Kombination von analytischer Denkfähigkeit und äußerlicher Attraktivität als eine der besten Frauenrollen angesehen wird) und ihr Partner Fox Mulder (David Duchovny als emotionaler Gegenpol zur sachlichen Denkerin) – zunächst auf Terroristenfang, da die X-Akten vorübergehend geschlossen wurden – werden alsbald in einen schwindelerregenden Strudel von Ereignissen, die Viren, Verschwörung und Vertuschung involvieren, gezogen. Alldieweil wurde die unterkühlte latente sexuelle Spannung der beiden Protagonisten hier um etliche Gefühlsgrade angeheizt und sie mehrfach in verfängliche Situationen bugsiert, die jedoch immer wieder entschärft werden. Auf etliche von der Serie gestellten Fragen werden Antworten geliefert – die Existenz von Außerirdischen wird bestätigt – aber es werden auch neue Fragen aufgeworfen, so daß die Serie kein Spannungsvakuum zu befürchten hat. ara.

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