32 A - It's a Girl Thing (2007)

Originaltitel: 32A
32 A - It's a Girl Thing Poster
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Kritikerrezensionen

  • „32 A“ ist endlich wieder eine Coming-of-Age-Geschichte aus weiblicher Sicht und zeigt auf äußerst liebevolle Weise, dass Stimmbruch und die erste Morgenlatte nicht die einzigen Hindernisse sind, die es als Teenager zu überwinden gilt. Regisseurin und Drehbuchautorin Marian Quinn gelingt es, mit der Geschichte um Maeve Brennan sehr gefühlvoll ganz viele Erinnerungen – natürlich hauptsächlich beim weiblichen Publikum – hervorzurufen: Der Kauf des ersten BHs, hat man ihm entgegengefiebert oder sich dagegen gewehrt? Das aufregende Gefühl der ersten Schmetterlinge im Bauch und wie schmerzlich es war, als man überall die Spuren der ersten Liebe entfernen musste... Und gleichzeitig dürfte dies der erste Film sein, der dauernd – ohne, dass es plump wirkt – aus weiblicher Sicht auf den verhüllten Busen einer Frau im Detail blickt.

    Das Beeindruckende an „32 A“ ist vor allem die Erzählweise: Marian Quinn hat sich dafür entschieden, den Beginn des Erwachsenwerdens – neben allen Schwierigkeiten, die diese Phase durchaus mit sich bringt – mit großer Leichtigkeit zu erzählen, ohne dabei jemals oberflächlich zu werden oder die Figuren der Lächerlichkeit preiszugeben. Dabei stellt sie genaue Beobachtungen bis ins kleinste Detail an.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Maeve – bezaubernd gespielt von der hoffentlich nicht mehr lang unbekannten Ailish McCarthy. Dennoch bekommt der Zuschauer einen Einblick in das Leben der restlichen Mädchenclique. Mutig, wenn auch nicht unbedingt subtil, zeigt Quinn, dass Claire nicht nur den BH für ein Symbol der Unterdrückung der Frau hält – wie es sich für eine Feministin gehört –, sondern wahrscheinlich auch nicht genau so viel Interesse am anderen Geschlecht hat, wie ihre Freundinnen. Ein wenig blass bleibt lediglich die Figur der Orla, da sie innerhalb der Clique eher als Mitläuferin fungiert.

    Natürlich lebt dieses Feel-Good-Movie der qualitativ hochwertigen Art von Standardsituationen. Standardsituationen einer turbulenten Familie, einer Heranwachsenden mit alleinerziehender Mutter, der ersten Liebe und der Schwierigkeiten, die eine Mädchenfreundschaft nun mal mit sich bringt. Hier und da streift Quinn – übrigens die Schwester von Frank-Brennan-Darsteller Aidan Quinn – dabei ein Klischee, aber so hinreißend, dass man sich eines Schmunzlers nicht erwehren kann.

    „32 A“ ist – wie man so schön sagt – ein Film für Jung und Alt. Die einen befinden sich im gleichen Lebensabschnitt und die anderen erinnern sich – beide entdecken Parallelen. Und am Ende erkennt auch Maeve: Das ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang!

    Fazit: Endlich wieder ein Film, durch den man den Kinosaal mit einem Lächeln verlässt!

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