22 Jump Street (2014)

22 Jump Street Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

22 Jump Street: Die chaotischen Undercover-Cops Channing Tatum und Jonah Hill ermitteln im zweiten Film zur Kultserie am College.

Die chaotischen Undercover-Cops Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) sind wieder da! Nachdem sie in „21 Jump Street“ erfolgreich undercover an einer Highschool ermittelten und dort für Recht und Ordnung sorgten, steht ihnen jetzt die wohl größte Aufgabe bevor. Zwar kann Deputy Chief Hardy (Nick Offerman) die beiden eigenwilligen Ermittler auf den Tod nicht ausstehen, aber irgendwer muss die Drecksarbeit ja machen und so werden die beiden diesmal in ein College eingeschleust, wo sie einem Drogenring das Handwerk legen sollen.

Zeit sich wieder mit Captain Dickson (Ice Cube) kurz zuschließen, der mit seinem losen Mundwerk jetzt umgezogen ist und sein Hauptquartier in der 22 Jump Street aufgeschlagen hat. Schnell wird ein Plan entwickelt und ehe sich Jenko und Schmidt versehen, sind sie auch schon auf dem College und die Operation kann beginnen. Jenko, der sportliche Frauenschwarm, mischt sich unter das Football-Team um dort seine Fühler nach eventuellen Drogen auszustrecken und Schmidt, der Klügere der beiden, nutzt seinen messerscharfen Verstand, um bei den abgehobenen Kunst-Studenten nach möglichen Informationsquellen Ausschau zu halten.

Doch wie es im College nun einmal so ist, kommt schnell die Freundschaft und auch die Liebe dazwischen, was die tiefe Verbundenheit und Zuneigung der beiden Cops auf eine harte Probe stellt. Entscheidungen müssen getroffen werden, doch wie sollen sie mit den ganzen Problemen fertig werden, wenn da doch eigentlich noch der Fall ist, den sie eigentlich lösen sollen?

„22 Jump Street“ und der Vorgänger „21 Jump Street“ basieren auf der 1980er-Serie „21 Jump Street“, mit der Johnny Depp ganz groß raus kam. Doch im Gegensatz zur ernsteren Krimi-Serie geht es in den Kinofilmen brüllend komisch zu und vor allem das Buddy-Cop Genre wird aufs Korn genommen.

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Kritikerrezensionen

  • Eine zu strikte Wiederholung des liebevollen Vorgängers, die mit erhöhter Gagdichte nicht zwangsläufig auch an Charme gewinnt. Trotzdem noch sehenswert.
  • Auch auf dem College promotet das ungleiche Undercover-Duo das Leben als Partyzone und die Schönheit einer absurd-komischen Männerfreundschaft.

    Dass vermeintlich inkompatible Partnerschaften im Kino noch immer das Fundament für internationalen Erfolg sein können, bewiesen Phil Lord und Chris Miller, zuletzt mit “The Lego Movie” weltweit kommerziell geadelt, nachhaltig mit dem Vorgänger. Dessen Rezeptur klont ihre Fortsetzung mit selbstironischem Selbstbewusstsein und stellt sich damit frontal einer Problematik, die für die Fans des ersten Teils tatsächlich nie eine sein wird. Denn sie werden kommen, weil sie hinter der Variation eben genau das Vertraute erwarten.

    Dass in Komödien wie dieser Plotvakuum nicht als Systemstörung wahrgenommen wird, zeigt auch diese Fortsetzung, die die Ereignisse des Vorgängers mühelos in weniger als einer Minute zusammenfasst und erneut auf die komische Dynamik eines Duos setzt, das dick & doof wie auch albern & absurd gleichwertig propagiert. Obwohl ihre Vorgesetzten immer wieder betonen, dass der neue Fall im Grunde identisch mit dem alten ist, sehen das Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) ganz anders. Ungeachtet dessen geht es wieder um eine neue Designerdroge, die nun den akademischen Nachwuchs Amerikas bedroht, darf Schmidt wieder schönen und klugen Frauen erfolgreich den Hof machen, als hätte sich Shrek im wirklichen Leben verirrt, gibt Jenko erneut das sympathische Hohlhirn, bei dem der Reifeprozess ausschließlich körperlich definiert ist. Mit von der Partie ist auch wieder der von Ice Cub dargestellte giftige Teamchef, dessen Rolle ausgebaut und mit Bezügen zum “Lethal-Weapon”-Franchise explosiv aufgeladen wurde.

    Das Gleichheitsprinzip, ein demokratisches Grundmerkmal, ist in diesem Film sichtbar verwirklicht. Denn nahezu alle Figuren vermitteln hier ein gescheitertes Bildungssystem – kulminierend in der neuen Freundschaft Jenkos mit einem seelenverwandten Dude-Klon. Diese Entwicklung zählt zu den witzigsten Aspekten dieser Komödie – wie auch eine denkwürdige Prügelei zwischen Mann und Frau, die traditionelle Rollenbilder in Frage stellt. Action-Elemente wie diese spiegeln den situationskomischen Schwerpunkt dieses Films wider, der niemanden enttäuschen wird, der bereits den Vorgänger als Spaßparadies erlebte. kob.
  • Wie schon der erste "Jump Street"-Film, der vor zwei Jahren in die Kinos kam, lebt "22 Jump Street" von der Chemie zwischen seinen beiden Hauptdarstellern Jonah Hill ("Superbad", "The Wolf of Wall Street") und Channing Tatum ("Step Up", "White House Down"). Drehbuchautor Michael Bacall ("Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt", "21 Jump Street") hat ihnen erneut gute Dialoge auf den Leib geschrieben, die im englischen Original auch mit viel Wortwitz glänzen können.

    Im Gegensatz zum Vorgänger ist es diese Mal jedoch Jenko, der sich auf dem College sichtlich wohl fühlt. Damit spielt der Film, wie schon der erste Teil, mit den Erwartungen der Zuschauer ebenso wie mit denen der Protagonisten. Damals hatte Schmidt panische Angst vor dem erneuten High School Besuch, und die Überraschung war groß, als er dort, im Gegensatz zu seiner wirklichen Schulzeit, als Nerd zu den coolen Kids zählte. Dieses Mal ist Jenko Bange vor dem Besuch des College, doch letzten Endes hat er wesentlich mehr Spaß daran als sein Partner Schmidt. Er tritt einer Studentenverbindung bei, deren Mitglieder vor allem Football und Partys mögen – die beiden wahrscheinlich größten Talente, die Jenko hat.

    Neben dem eigentlichen Kriminalfall kreist die Handlung von "22 Jump Street" hauptsächlich um die Freundschaft zwischen den beiden Undercover-Cops, die auf dem College auf eine harte Probe gestellt wird. Zwischen den Zeilen kokettiert der Film dabei recht deutlich mit der Homosexualität, und immer wieder verhalten Schmidt und Jenko sich wie ein schwules Ehepaar. Das ist ziemlich witzig und fast schon subversiv, wenn man sich überlegt, wie und für welches Publikum amerikanische Komödien heutzutage gemacht sind.

    Überhaupt beweisen die beiden Regisseure Phil Lord und Christopher Miller ("Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen", "21 Jump Street") – ebenfalls Freunde seit dem College – ein gutes Gespür für feinen, teilweise herrlich selbstreflexiven Humor. Im Büro ihres Captains etwa, einem Glaswürfel auf einem Podest im Zentrum des Reviers, kommen Schmidt und Jenko nicht umhin zu bemerken, dass es aussieht wie ein riesiger "ice cube". Und wenn die drei über das Budget sprechen, das in die neue Jump Street Division geflossen ist, reden sie eigentlich über das Budget des Films.

    Neben den beiden Hauptdarstellern können in "22 Jump Street" auch die Nebendarsteller voll und ganz überzeugen. Peter Stormare ("The Big Lebowski", "Armageddon") gibt einen gewohnt guten Bösewicht, und Nick Offerman ("Parks and Recreation", "21 Jump Street") beweist als mürrischer Deputy Chief Hardy wieder einmal sein großes komödiantisches Talent. Außerdem haben, wie schon in "21 Jump Street", zwei Darsteller aus der Originalserie einen Cameo-Auftritt. Die guten schauspielerischen Leistungen, witzige Dialoge und spaßige Action, die in einem sehenswerten Finale beim Spring Break in Mexiko gipfelt, machen aus "22 Jump Street" einen rundum gelungenen Film.

    Fazit: In "22 Jump Street" überzeugen Jonah Hill und Channing Tatum mit witzigen Dialogen und spaßigen Action bereits zum zweiten Mal als kongeniales Undercover-Ermittlerduo und machen daraus einen rundum gelungenen Film.
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