2002 - Durchgeknallt im All (2000)

Originaltitel: 2001: A Space Travesty
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Filmhandlung und Hintergrund

2002 - Durchgeknallt im All: Kalauermischung aus "Die nackte Kanine" und "Men in Black" mit Leslie Nielsen als ahnungslosem Spacecop.

Als sich die Nachrichten verdichten, der US-Präsident könnte auf einer Mondstation festgehalten und auf der Erde durch einen Klon ersetzt worden sein, lassen die US-Marshalls ihren besten Spürhund von der Kette: Dick Dix (Leslie Nielsen) – und wo der hinlangt, steht kein Stein mehr auf dem andern.

Durchgeknallte Gag-Parade von Allan Goldstein mit Ophélie Winter, Alexandra Kamp und Verona Feldbusch als Blickfänger.

Als sich Nachrichten verdichten, der amerikanische Präsident könne auf einer Mondstation festgehalten werden und auf der Erde von einem Klon ersetzt worden sein, schalten die US Marshalls ihren besten Mann ein: Dick Dix befreit den Präsidenten und schaltet den Klon aus – ohne zu wissen, dass er damit einem gemeinen Plan durchtriebener Außerirdischer aufgesessen ist.

Richard “Dick” Dix, US-Marshall für besonders schwierige Fälle hat einen neuen, kniffligen Auftrag. Er soll auf die Mondbasis Vegan reisen und den US-Präsidenten, der dort angeblich gefangen gehalten wird, befreien. Das Ganze erweist sich als äußerst schwierig, weil Dix sich zum einen besonders tölpelhaft anstellt, zum anderen einige ausnehmend hübsche Exemplare der Spezies Frau – neben Kollegin Cassandra auch die Wissenschaftlerinnen Mrs. Pustle und Uschi Künstler – ihn stets vom Wesentlichen ablenken…

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Kritikerrezensionen

  • Jim Carrey ist dumm, Jeff Daniels dümmer und Leslie Nielsen am dümmsten. Der Beweis: Sein jüngster Auftritt als gleichermaßen heldenhafter wie unterbelichteter Space Cowboy in Allan A. Goldsteins gnadenlos schräger Sci-fi-Parodie, in der er in altbewährter “Nackte Kanone”-Manier von einem Fettnäppfchen ins Nächste stolpert und dabei den Begriff Blödheit neu definiert.

    76 Jahre hat der ungekrönte König des Slapsticks bereits auf dem Buckel und dennoch, so scheint es, den Zenit seiner Leinwandkarriere längst nicht überschritten. Das liegt vielleicht daran, dass dem Kanadier Nielsen, Veteran des “goldenen” TV-Zeitalters und bereits seit den fünfziger Jahren im Filmgeschäft tätig, der ganz große Durchbruch erst 1988 gelang – als schusseliger Polizeileutnant Frank Drebin im höchst erfolgreichen Gag-Feuerwerk “Die nackte Kanone”. Und diesen Erfolgspart variiert Nielsen seit damals immer wieder – mal ist er “Sehr verdächtig”, mal die “Römische Kanone” und mal als Mel Brooks’ unsterblicher Graf Dracula “Tot aber glücklich”.

    In Allan A. Goldsteins “2002 – Durchgeknallt im All” schlüpft das nimmermüde Bewegungstalent mit gewohnt bierernster Miene in die Rolle des Richard “Dick” Dix, US-Marshall für besonders schwierige Fälle. Sein Auftrag: Auf die Mondbasis Vegan reisen und den US-Präsidenten (Bill-Clinton-Doppelgänger Damian Mason), der dort angeblich gefangen gehalten wird, befreien. Das Ganze erweist sich natürlich als äußerst schwierig, weil Dix sich zum einen besonders tölpelhaft anstellt, zum anderen weil einige ausnehmend hübsche Exemplare der Spezies Frau – neben Kollegin Cassandra (Ophélie Winter aus “Männer & Frauen – Die Gebrauchsanleitung”) auch die Wissenschaftlerinnen Mrs. Pustle (Verona Feldbusch absolviert fröhlich piepsend einen etwas längeren Gastauftritt) und Uschi Künstler (Alexandra Kamp) ihn stets vom Wesentlichen ablenken.

    Drei Jahre nach den Dreharbeiten – gefilmt wurde unter anderem in den Münchner Georg-Elser-Hallen – kommt diese kanadisch-deutsche Koproduktion nun in unsere Kinos. Sicherlich kein Meilenstein in Sachen Regie- und Schauspielkunst sowie handwerklich eher unausgereift, kann man sich bei diesem kruden Mix aus “Die nackte Kanone” und “Men in Black” dennoch – auf etwas niedrigem Niveau – recht kurzweilig unterhalten. Nielsen, der hier neben Alan Shearman auch als Koautor des episodenhaften – um nicht zu sagen konfusen – Drehbuchs verantwortlich zeichnet, zieht einmal mehr alle Register seines komödiantischen Könnens, wobei er auch vor keinem noch so geschmacklosem Scherz zurückschreckt. Und dass bei dieser respektlosen Persiflage Klassiker wie Kubricks “2001 – Odyssee im Weltraum”, George Lucas’ “Star Wars”-Reihe oder Jim Abrahams’ “Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug” gnadenlos durch den Kakao gezogen werden, versteht sich von selbst. Das Zielpublikum, Tiefschlag-erprobte Fans von Bully, Didi, Erkan, Stefan und Co., ausgestattet mit eisernem Zwerchfell und ebensolchem Magen, werden sich diese stellenweise vulgäre und derbe Juxrevue wohl nicht entgehen lassen. geh.

Darsteller und Crew

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