2 Guns (2013)

2 Guns Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (3)
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Filmhandlung und Hintergrund

2 Guns: Furiose Buddy-Action-Komödie mit Denzel Washington und Mark Wahlberg als Partner wider Willen im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.

Die Undercover-Agenten Bobby und Marcus Stigman wollen dem mexikanischen Drogenkartellboss Papi Greco das Handwerk legen. Sie arbeiten jedoch für verschiedene Dienste, Bobby für die Drogenbehörde DEA und Stig fürs Militär. Zudem halten sie jeweils den anderen für einen echten Kriminellen. Als sie Papis Bank ausrauben, um ihm Geldwäscherei nachzuweisen, finden sie wesentlich mehr Geld als erwartet. Sie stechen in ein Wespennest aus Korruption und den Streithähnen bleibt nichts anderes übrig als gemeinsame Sache zu machen, um zu überleben.

Zwei grundverschiedene Cops müssen sich bei der Jagd nach einem Drogenboss zusammenraufen. Furiose Buddy-Action-Komödie mit Denzel Washington und Mark Wahlberg als Partner wider Willen im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Buddy-Movie-Funktionen bemühender Film, der Dank gut aufgelegter Darsteller, schön choreographierter Action und ein paar coolen Sprüchen auf ganzer Linie punkten kann.
  • Temporeich-furiose Actionkomödie im Drogenkartell-Milieu, die sich durch die vortreffliche Buddychemie von Denzel Washington und Mark Wahlberg auszeichnet.

    Ungleiche Buddies, deren Charakter (ebenso wie ihre Hautfarbe) im schwarz-weiß Kontrast stehen, sind seit “48 Stunden” (Eddie Murphy und Nick Nolte) und “Lethal Weapon” (Mel Gibson und Danny Glover) ein (zumeist) sicheres Erfolgsrezept. Das Team Washington und Wahlberg tritt nun für den atemlosen Actionfilm des isländischen Regisseurs Balthasar Kormakur (inszenierte Wahlberg bereits 2012 im Sleeperhit “Contraband“) zum Doppelpackdienst an. Dafür legt ihnen Blake Masters in seiner auf der Boom! Studios-Comic-Roman-Reihe basierenden Drehbuchadaption für ihre kratzbürstigen Kumpel-Kapriolen allerhand scherz- und schmerzhafte Sticheleien in den Mund. D.h. die schlagfertigen Dialoge sind mindestens ebenso unterhaltsam wie die schlagkräftige Action. Die serviert Multitalent Kormakur in solider Oldschool-Manier – sprich es wird knallhart geballert, geprügelt und gesprengt was das Zeug hält, ohne dabei mit zu viel CGI-Effekten zu mogeln. Visuelle Pluspunkte sammelt die Produktion auch mit der ästhetisch-stilvollen Kameraarbeit, so dass optisch gewisse Parallelen zu Oliver Stones South-of-the-Border-Thriller “Savages” auszumachen sind.

    Die verschachtelte Story dreht sich um die zwei Undercover-Agenten Bobby Trench (Washington) und Marcus “Stig” Stigman (Wahlberg), die dem mexikanischen Drogenkartellboss Papi Greco (Edward James Olmos) das schmutzige Handwerk legen wollen. Beide arbeiten jedoch für verschiedene Dienste, Bobby für die Drogenbehörde DEA und Stig fürs Militär. Zu allem Überfluss halten sie jeweils den anderen für einen echten Kriminellen. Als das zänkische Duo Papis Bank ausraubt, um ihm Geldwäsche nachweisen zu können, sind sie erstaunt statt der erwarteten drei Millionen Dollar 43 zu finden. Die wahren ultragefährlichen Besitzer treten alsbald auf den Plan und verlangen ihr Geld zurück, Papi ist wütend und rachelustig, und gleichzeitig befinden sich Bobby und Stig mit ihren jeweiligen Vorgesetzten im Clinch. Um zu überleben, bleibt den Streithähnen letztlich nichts anderes übrig als gemeinsame Sache zu machen.

    Fast alle Beteiligten sind in ein doppeltes (und zum Teil dreifaches) Spiel verwickelt, was den Plot in recht verwegene Schlenker leitet. Diverse Figuren sind nicht wer sie zu sein scheinen, darunter (natürlich!) auch Bobbys Freundin und Kollegin (Paula Patton spielt die einzige Frauenrolle von Relevanz). Weitere Mitspieler sind James Marsden und Bill Paxton, die das Figurenpanoptikum abrunden. Die Hauptattraktion sind jedoch zweifellos die beiden Protagonisten, die zunächst lässig-locker versuchen sich gegenseitig auszutricksen und schließlich als Testosteron-gesteuertes Team die Fetzen fliegen lassen. Der teils hartgesottene Actionspaß erfindet das Genre zwar nicht neu, doch das kombinierte Charisma der Hauptdarsteller beweist, dass zwei Knarren(-Helden) im Kombopack besser sind als einer. ara.
  • "2 Guns", der neue Film des isländischen Regisseurs Baltasar Komákur ("101 Reykjavik", "Contraband"), basiert auf einer Comicreihe aus der Feder des "Punisher"-Autors Steven Grant, die ab 2008 bei den BOOM! Studios erschienen ist. Ihr Verfasser bezeichnet "2 Guns" als "Anti-Buddy-Geschichte": Die beiden Hauptfiguren arbeiten nur gezwungenermaßen zusammen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt, um nicht vom System zerrieben zu werden. In der zynischen Welt, wie sie auch Komákurs Film zeichnet, gibt es nicht "die Guten" oder "die Bösen", man kann niemandem trauen und alle sind korrupt. Organisationen wie die CIA oder die US-Navy unterscheiden sich in ihrem Vorgehen kaum vom mexikanischen Drogenkartell, jeder verfolgt seine eigene Agenda und ist dabei bereit, über Leichen zu gehen.

    Dennoch macht der Film gute Laune. "Ich neige dazu, mein Material nicht als dramatische Stoffe zu betrachten", sagt Grant, "sondern eher als Situationskomik, wo jeder in der Geschichte glaubt, er hätte den Durchblick – und tatsächlich ist es so, dass keiner so richtig begreift, was wirklich abgeht." Diese Haltung der Comic-Vorlage transportiert "2 Guns" ausgezeichnet. Mit Denzel Washington ("Philadelphia", "American Gangster") und Mark Wahlberg ("Departed - Unter Feinden", "Pain & Gain") hat Baltasar Komákur zwei Hauptdarsteller gefunden, die in ihren Rollen ebenso lakonisch wie selbstbewusst zur Sache gehen. Und natürlich erfahren beide erst von der wahren Identität des anderen, nachdem sie bereits ein gutes Jahr gemeinsam gegen Papi Greco und seinen mexikanischen Drogenring ermittelt haben – sowas strapaziert jede Partnerschaft.

    Ihnen gegenüber stehen gleich drei prägnante Antagonisten: ein aalglatter Navy-Offizier, gespielt von einem aalglatten James Marsden ("X-Men", "Superman Returns"); ein großartiger Edward James Olmos ("Blade Runner", "Battlestar Galactica") als Papi Greco, der sich gerne mal selbst bepinkelt, ehe er seine Gefangenen foltert, weil schon sein Vater wusste, dass das die Hände stählt; und schließlich der an Boshaftigkeit kaum zu übertreffende, von Bill Paxton ("Aliens", "Titanic") dargestellte CIA-Mann Earl, bei dessen Auftritten grundsätzlich jemand verletzt wird oder ums Leben kommt.

    Die überzeichneten Charaktere und der witzig bis aberwitzige Plot machen aus "2 Guns" einen Spaß nicht gerade für die ganze Familie, aber doch für alle cineastisch Versierten darin. Derb und laut, aber auch ausgestattet mit zwei wirklich guten Hauptdarstellern, unterhaltsamen Dialogen und Situationskomik, zählt "2 Guns" zu den stilvolleren Action-Filmen in diesem Jahr.

    Fazit: Mit der Adaption eines Comics von "Punisher"-Autor Steven Grant wandelt Regisseur Baltasar Kormákur auf den Spuren von Quentin Tarantino. Er inszeniert mit "2 Guns" einen streckenweise hundsgemeinen Action-Film, in dem die Hauptfiguren immer einen coolen Spruch auf den Lippen haben, die Musik groovt und die Verfolgungsjagden und Schießereien knallhart sind.
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Darsteller und Crew

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