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THEMA: what matters is inside
744 mal gelesen
- 1 mal empfohlen
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Marcus Cohen
Filmkritik:
Empfohlen:
07.11.2004 22:32 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 3930
Mitglied seit 31.03.2004 |
Die siebzehnjährige Maria geht einer monotonen und kräftezerrenden Tätigkeit in einer kolumbianischen Blumengroßhandlung nach. Ein Arbeitsplatz ohne jegliche Perspektive. Nicht unerhebliche Teile ihres Lohns muss sie zum Unterhalt ihrer auf engstem Raum lebenden Großfamilie beisteuern. Ein Gefühl der Bevormundung und des Ausgenutzt Werdens beherrschen Maria nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ihre ältere allein stehende Schwester dem Nichtstun nachgeht -obwohl die Großmutter ihr Baby tagsüber versorgen könnte- und von Maria wie selbstverständlich Geld fordert.
Von ihrem durch Tristesse dominierten Alltag versucht sich Maria durch eine Affäre mit einem jungen Automechaniker abzulenken, von dem sie kurz darauf ungewollt schwanger wird. Aufgrund der in diesem katholischen Land fest etablierten Moralvorstellungen wird heimlich eine Heirat diskutiert. Dieser Plan scheitert allerdings bereits in der Entstehungsphase, da er –wohl aus männlichem Ehrgefühl heraus- nicht bereit ist, gewisse Kompromisse einzugehen. Also beteuert man sich gegenseitig die mangelnde Liebe und beendet die Beziehung trotz offensichtlicher wechselseitiger Gefühle; vielmehr scheint hier einfach nur ein Kommunikationsproblem vorzuliegen.
Als die heimlich Schwangere nach einer Schikane durch den Vorarbeiter ihre Arbeitsstelle schmeißt und ihre Familie entsprechend reagiert, nimmt Maria das Angebot ihres flüchtigen Bekannten Franklin an, für einen Drogenring als „Mule“ Heroin in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln. Instruiert wird sie von einer gewissen Lucy, der sie ausgiebig Fragen nach dem Leben in den USA stellt. Schnell wird offensichtlich, mit welchem weiteren Gedanken Maria spielt.
Die Frage, was eine werdende Mutter dazu veranlasst, ihr eigenes Leben und das des Ungeborenen auf verantwortungslose Weise zu riskieren, ist mit einem Verweis auf den finanziellen Aspekt nicht hinreichend beantwortet. Zusätzlich spielen gewisse gesellschaftliche und familiäre Funktionsweisen, denen sie sich ausgesetzt fühlt, eine entscheidende Rolle.
Dies ist keine Geschichte über das Wesen des organisierten Drogenschmuggels, es findet noch nicht einmal eine Moralisierung statt. Vielmehr geht es hier um das Coming of Age einer jungen, verzweifelten, aber willensstarken Frau. Die Verlagerung der Handlung in eine lateinamerikanische Enklave New York Citys in der zweiten Filmhälfte offenbart geschickt Parallelen und Unterschiede der beiden Systeme. In dieser Geschichte wird Maria eine sichtliche Veränderung durchmachen und im Nachhinein gewisse Dinge mit anderen Augen betrachten. Verschiedene Menschen werden sie auf ihrem Weg prägen, und es sind weniger die Menschen, denen sie nahe steht.
Catalina Sandino Moreno ist die perfekte Besetzung für die in sich gekehrte Maria, die ihre Emotionen nie offen zur Schau stellt. Mit einer auf vorbildlicher Subtilität basierenden Ausdrucksstärke spielt die junge Darstellerin ihre Rolle, lebt sie beinahe.
MARIA FULL OF GRACE ist ein in jeder Hinsicht unaufdringliches Werk. Joshua Marston richtet nie den (moralischen) Zeigefinger auf seine Figuren oder ihr Tun, sondern lässt sie einfach „leben“. Und Dinge geschehen, weil sie einfach geschehen. Auch wird hier nicht der Fokus nicht verstärkt auf einzelne Aspekte oder Vorgänge gelegt. Vielmehr ergibt die Geschichte einen natürlich wirkenden Fluss der Ereignisse, in dem aber erstaunlicherweise eine inszenatorische Monotonie nicht zu konstatieren ist. Dies ist ein emotionaler und nachdenklich stimmender Film, der den Zuschauer sicherlich noch lange nach der Betrachtung beschäftigen wird und den ein oder anderen Gedanken, oder die ein oder andere Diskussion, wert ist. Ob es sich beim Ende dieser Geschichte tatsächlich um ein Happy End handelt, ist die erste Frage, die sich stellt. |
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EbertistheBest
08.11.04 - 14:26 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 5852 Mitglied seit 14.12.03
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marcus, schon wieder eine äußerst positive stimme zu diesem kleinen film. darf ich fragen, bei welcher gelegenheit Du ihn gesehen hast? leider fliege ich erst ende nov nach london. denn der film wurde bereits ende okt auf dem dortigen filmfestival gezeigt. immerhin gibt es mittlerweile einen deutschen starttermin, das lässt doch hoffen! |
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Marcus Cohen
08.11.04 - 15:01 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 3930 Mitglied seit 31.03.04
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dann wirst du ihn wohl verpassen. einen starttermin für uk gibt es laut imdb noch nicht. ich habe ihn auf der berlinale gesehen (allerings nicht anlässlich eines community-treffens, dass, wie der homerj.simpson später erfuhr, dort stattgefunden haben soll). ein filmboard für eine kritik gab es bis vor kurzem ja noch nicht. deon hat mich durch seinen text daran erinnert, dass man mal eine kritik hierzu schreiben könnte. in der tat ein guter film, der einem nach so langer zeit erschreckend detailliert im gedächtnis bleibt, was an sich schon die 90% rechtfertigt. solltest sich dir mal die gelegenheit bieten, unbedingt ansehen! es ist zwar nichts großes, aber was sehr beeindruckendes. und catalina sandino moreno wirst du lieben. wer würde das nicht? |
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EbertistheBest
08.11.04 - 15:12 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 5852 Mitglied seit 14.12.03
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ich denke, es ist noch keine cineastische wissenslücke, wenn ich von catalina sandino moreno noch nichts gehört habe. pul war bislang als einziger etwas reserviert, dachte an sich, so ein stoff wäre was für ihn. die bewertung bei imdb ist jedenfalls auch sehr vielversprechend.
in london sehe ich mir vielleicht "the incredibles" an, da der bei uns erst zwei wochen später startet und es für UK eine um rund 5 min längere fassung gibt. warum, weiß ich allerdings noch nicht. |
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Marcus Cohen
08.11.04 - 15:34 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 3930 Mitglied seit 31.03.04
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wissenslücke sicherlich nicht. die frau hat ja ansonsten nichts gemacht, worin man sie hätte bei uns sehen können -zumindest meines wissens nach nicht.
und ja, wie der godfather of community zu seinen unterschiedlichen verdikten bei qualitativ ähnlichen filmen kommt, das ist ein echtes faszinosum. |
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Pul
08.11.04 - 16:19 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 10651 Mitglied seit 23.03.01
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Dann lass das den GfoC malk aufklären. Auch ich habe ihn damals auf der Berlinale gesehen (vielleicht in der gleichen Vorstellung, Marcus? Ich war im Royalpalast), übrigens außerhalb des Community-Treffens, das nur am Startwochenende stattfand. Ich hatte mir auch in der Woche zumindest vormittags von Arbeit und Familie frei genommen, un meine letzte Berlinale als Berliner zu genießen, und 14 Filme gesehen. Und das mag womöglich schon einen Teil dieses Phänomens erklären. Denn wenn man einen Film nach dem anderen sieht, kann sich halt keiner richtig entfalten, wenn er nicht grade das Zeug hat, durch all die anderen Eindrücke durchzusetzen, wie es z.B. GEGEN DIE WAND tat, der deshalb für mich zurecht der Sieger war.
Immerhin kann ich mich noch daran erinnern, dass mir die nicht großartig moralisierende Inszenierung schon gefallen hat und sich der Film in diesem Punkt wohltuend ausnahm. Auch ist mir die Maria noch als gut in Erinnerung. Aber irgendwie ist da nichts, was mich im Rückblick auf eine wirklich begeisterte Wertung kommen ließe. That's all. Und mehr habe ich "drüben" auch nicht ausdrücken wollen. |
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Marcus Cohen
08.11.04 - 18:27 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 3930 Mitglied seit 31.03.04
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freut mich doch, dass du meinen kollegialen seitenhieb mit humor nimmst (zumindest suggeriert das dein smiley neben dem beitrag). ich habe zwar keine ahnung, in wie vielen kinos und wie oft der film lief, aber falls du mit royal palast dieses faszinierende ding im europacenter meinst, dann war ich dort. habe eine verwandte in berlin besucht, die mich mitgenommen hat. das war ziemlich exakt mitte februar und in der wochenmitte. mit filmauswahl und karten hatte ich nichts zu tun, umso größer die freudige überraschung. "maria" war auch mein einziger berinale-film ever, weil ich ja nicht der filmfestspiele wegen in der stadt war.
schade, dass dir der film nicht mehr so in erinnerung ist, aber bei so einem filmmarathon, den du da wohl absolviert hast, ist das nicht weiter verwunderlich. vielleicht riskierst du mal bei sich bietender gelegenheit eine zweite betrachtung. SPOILER sehr gut gefallen hat mir maria's ernüchternde feststellung, dass das leben der immigranten gar nicht so rosig ist wie sie sich das wohl vorher vorgestellt hat. besonders diese räumliche enge bei lucy's familie in NY lässt doch starke parallelen zum leben in kolumbien erkennen. man merkt doch, dass sie in der fremde sehnsucht nach ihrer familie entwickelt und diese das erste mal richtig zu schätzen weiß. auch merkt sie, dass sie lateinamerikaner in den usa eine ziemlich isolierte gruppe bilden. leicht rätselhaft bleibt der grund für maria's verbleib in den usa. es findet bei ihr letztendlich eine besinning auf gewisse werte statt (sehr gelungen in dem zusammenhang der zweideutige abschlussgag "what matters is inside" auf einer wand des jfk-fughafens) und man fragt sich doch, ob sie nicht nach hause geflogen wäre, wenn sie ihr geld aus dem drogentrip nicht lucy's schwester überlassen hätte und sich somit jegliche perspektive auf ein leben in ihrer heimat genommen hätte. aber so muss sie letztendlich das dasein eines "illegalen" fristen. das ende war für meine begriffe ein recht trauriges, obwohl maria's ehemaliger wunsch, ihres kindes wegen in den usa zu leben, wahr geworden ist. oder sehe ich das zu pessimistisch? wie, sofern erinnerung vorhanden, hast du denn das ende aufgefasst? |
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Pul
09.11.04 - 09:43 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 10651 Mitglied seit 23.03.01
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Natürlich habe ich Deinen Seitenhieb mit Humor aufgenommen, etwas anderes ist mir gar nicht gegeben.
Ja, dann dürften wir tatsächlich in der gleichen Vorstellung gewesen sein, der Royal-Palast ist ja auch nicht grade klein. Dort habe ich übrigens die legendäre Titanic-Oscar-Verleihung live erlebt. War auch was nettes, so mit zwei großen Fraktionen (eine für und eine gegen Camerons Film).
Ja, stressig war das schon, zumal ich ja kein Profi bin und es somit ungewohnt ist, jeden Morgen 2,3 Filme am Stück zu sehen. War aber toll, einfach noch mal die Stimmung dieses Festivals (das ja das A-Festival mit dem größten Publikumsanteil ist) aufzuschnappen in dieser Stadt, die – noch erkennbar – eine große Kinotradition hat, bevor ich dann in die cineastische Diaspora verschlagen wurde, wo ich 30 km zum einzigen OV-Kino fahren muss.
Wie gesagt, der Film erschien mir schon angemessen und ich würde mich einer zweiten Ansicht gewiss nicht widersetzen. Vor allem fand ich angenehm, dass er im Gegensatz zu z.B. Peter Mullans unsäglichen MAGDALENE SISTERS auf Schwarz-weiß-Zeichnung und moralische Zeigefinger verzichtet, die bei einem Thema, das von sich aus betroffen machen sollte, auch überflüssig sind.
SPOILER
Ja, was Du zur Desillusionierung bzgl. des Alltagslebens in Amerika schilderst, ist mir noch angenehm in Erinnerung. Und in GEGEN DIE WAND, den ich zwei Tage später sah und der ja dann auch der überaus verdiente Wettbewerbssieger wurde, macht ja Sibel Kekkili die entgegengesetzte Erfahrung, als sie - nach Budapest kommend – feststellen muss, dass das Leben dort viel westlicher ist als in ihrer türkischen Enklave in Hamburg.
Woran ich mich noch erinnere ist, dass einer der Rauschgiftbeutel im Magen von Marias Freundin platzte und diese elendig krepiert ist. Ich meine mich dunkel zu entsinnen, dass der Film an der Stelle einen kleinen Bruch erlitt, bin mir da aber nicht mehr sicher.
Ich kann mich leider nicht mehr exakt an den Schluss des Films erinnern, auch kein gutes Zeichen. Vielleicht kannst Du mein Gedächtnis ein wenig auffrischen?
Ja, der Schlussgag ist gut, zumal er den wunderbaren, an die Bibel gemahnenden Titel aufnimmt und mit der Doppelbedeutung Schwangerschaft/Kokainschmuggel spielt. Und wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass Themen, die vom Verlust des Potentials handeln, den eine Folgegeneration darstellt (unabhängig ob man das nun als Gottesgnade sieht oder nicht), mich gut erreichen. Das können so verschiedene Filme wie JUDE oder CITY OF GOD sein. Und MARIA LLENA ERES DE GRACIA mag auch dazugehören, wenn einmal als Solitär betrachtet. |
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Deon Richmond
09.11.04 - 20:04 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 7272 Mitglied seit 10.11.02
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Dies ist keine Geschichte über das Wesen des organisierten Drogenschmuggels, es findet noch nicht einmal eine Moralisierung statt. Vielmehr geht es hier um das Coming of Age einer jungen, verzweifelten, aber willensstarken Frau.
Das habe ich wie in meiner Kritik schon angesprochen nicht einmal all zu sehr ins Augenmerk gelegt. Aber es ist eine wirklich sehr passende Berschreibung über die Ansprüche, die sich der Film stellt. Schöne Kritik! |
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Marcus Cohen
09.11.04 - 21:59 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 3930 Mitglied seit 31.03.04
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-= Achtung SPOILER: dieser Beitrag verrät etwas über den Inhalt des Films! =-
@pul:
ja, es war in der tat so, dass in lucy's magen einer der beutel ein leck hatte. sie wurde von den kontaktmännern heimlich aus maria's hotelzimmer entfernt, aufgeschlitzt und die restlichen rauschgiftkondome wurden entnommen (wie man aber erst später erfährt). als maria und ihre freundin lucy's verschwinden bemerken, flüchten sie zu lucy's schwester, die in new york lebt, quartieren sich unter falschem vorwand dort ein, usw.
der schluss war so: maria hat ihr drogengeld lucy's schwester für die überführungs- und beerdigungskosten überlassen. ihr flugticket hatte sie aber noch. am flughafen macht sie im letzten moment einen rückzieher und bleibt in den staaten. sie scheint mit dieser entscheidung aber nicht glücklich zu sein. mir scheint hier eine ambivalenz der gefühle vorzuliegen, denn einerseits hat sie in der ferne eine starke sehnsucht nach ihrer familie entwickelt (wie man u.a. am telefonat sieht) und andererseits hatte lucy's schwester ihr aus eigener erfahrung erzählt, dass es jedes opfer wert sei, seinem kind ein leben in den staaten zu ermöglichen, da hier die perspektiven trotz allem besser seien. wahrscheinlich spielt es auch noch eine rolle, dass sie mit leeren händen (also ohne das geld) hätte nach kolumbien zurückkehren müssen. ihre entscheidung fiel übrigens, als sie am flughafen zufällig den terminzettel der frauenärtztin (wo sie ultraschall machen ließ und sich hat einen neuen termin aufschwatzen lassen) aus der tasche zog als sie nach ihrem flugticket greifen wollte. ich hoffe, dass beantwortet deine frage nach dem schluss.
deine meinung ist ja in der tat besser als es sich im thread nebenan liest :-) und deine gedächtnislücken halten sich den umständen entsprechend auch in grenzen.
@deon:
danke für die blumen. |
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Pul
10.11.04 - 09:30 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 10651 Mitglied seit 23.03.01
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@Marcus
Ja, danke für die Auffrischung, jetzt erinnere ich mich, selbst an das Detail mit dem Frauenarzt-Terminzettel als Memento für ihr ungeborenes Kind. Scheinbar ist der Film doch besser gewesen, als ich ihn bei der ersten Erwähnung durch Deon in Erinnerung hatte. Es ist ja auch so, dass man sich hier regelmäßig Filme durch die anschließende Diskussion nicht grade schönredet, aber zumindest so erschließt, dass sie in der Wertung tendentiell steigen. Und es ist natürlich unfair, MARIA abzuwerten, bloß weil er diese Chance der Vertiefung im Berlinale-Trubel nicht hatte. |
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