Megasuche
Kinosuche
COMMUNITY
Nick oder E-Mail Passwort    Passwort vergessen
Login auf diesem Rechner speichern
BEITRAG
Antworten Neues Thema Per E-Mail verfolgen Empfehlen
AUTOR BEITRAG
THEMA: Die Vorfreude ist grenzenlos
865 mal gelesen
Knurrunkulus
01.10.2005 21:35 Uhr
Status: Filmexperte
geschrieben: 2484
Mitglied seit 07.09.2004
Ich hatte schon vor ein paar Monaten mal von diesem Filmprojekt gehört und nun bei "Wetten dass...?" das erste Mal einen Ausschnitt aus dem Trailer gesehen. Und aus unerklärlichen Gründen bin ich hin und weg. Weder Heike Makatsch noch Jürgen Vogel gehören zu der Riege meiner bevorzugten Darsteller, aber ein großer Vorteil der Produktion, mit dem sie mich als Kinogänger schon mal sicher hat, ist die Tatsache, das alles aus reiner Improvisation besteht. Und mitspielen tun in der Band, um die sich in dem Film alles dreht, unter anderem auch Mitglieder von Tomte und Kettcar, als ich das erfahren habe, bin ich fast ausgeflippt.

Insofern ist die Vorfreude dann gar nicht mehr so mysteriös, denn drei Gründe wären ja damit schon gefunden:

1. die Improvisation

2. zwei Bands der Extraklasse von einem Label der Extraklasse, die mich daran erinnern, das ich erst vor kurzem ein grandioses Livekonzert von Kettcar erleben durfte und alleine schon das Gehen in den Film lohnen werden

3. ein Trailer, der mich voll überzeugen konnte in Sachen Atmosphäre, Darstellerleistung und Soundtrack

Bleibt nur die Frage: Wer aus der Community vorfreut sich mit mir? Denn auch Vorfreude kann man ja teilen. grin
fasteddie
03.10.05 - 22:10 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 4674
Mitglied seit 19.03.02
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Ich teile und zwar schon lange.

Ich hätte den Film ja schon gerne auf der Berlinale gesehen. Leider lagen alle Termine jedoch außerhalb meiner Möglichkeiten.

Schon lange vor Premiere und auch lange bevor überhaupt der Titel publik wurde, munkelte man von "dem Grand Hotel van Cleef Film". Nun ist es endlich bald soweit und ich bin tatsächlich sehr gespannt. Einersiets natürlich, was den Film und die Umsetzung des Improvisationsansatzes angeht, vor allem aber bin ich gespannt, was Uhlmann und Wiebusch an Songmaterial aufzubieten haben. Die vorläufige Tracklist des Albums der "Hansen Band" umfaßt 9 Songs.

(Es waren mal 10:

01. Baby Melancholie
02. Junger Hund
03. Frankreich
04. Alles teilen
05. Keine Lieder
06. Strand
07. 18. Stock
08. Sinkflug
09. Kreisen
10. Kamera,

aber "18. Stock" ist jetzt anscheinend wieder runtergeflogen).
hannibal-der_Lektor
03.10.05 - 22:30 Uhr
Status: Citizen Kane
geschrieben: 10254
Mitglied seit 23.03.01
Ziemliche Zustimmung. Ist ein in der Tat sehr interessantes Projekt und der Trailer macht auch keinen üblen Eindruck. Bin mal gespannt ob ich den im November nach Rückkehr auch zu sehen bekomme, aber auf der anderen Seite ist das ja auch mal ne Fahrt nach Köln wert. =) Teile also eure Vorfreude in Maßen. =)
bonus
19.10.05 - 16:28 Uhr
Status: Neuling
geschrieben: 3
Mitglied seit 26.08.04
naja, hab ihn in der sneak gesehen und fand ihn blöd... sind dann irgendwann gegangen
fasteddie
19.10.05 - 19:57 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 4674
Mitglied seit 19.03.02
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Was genau war denn so grausam, als daß man keine 101 Minuten hätte durchhalten können?

Gemäß der ersten Kritiken bzgl. des Albums der Hansen Band (kommt am Freitag!!!) dürfte es eigentlich nicht an der Musik gelegen haben, auch, wenn es wie oben vermerkt nur noch 9 Songs sind, von denen einer noch aus der Kettcar-Schublade stammt.
fasteddie
20.10.05 - 20:13 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 4674
Mitglied seit 19.03.02
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Ich hatte auch das Glück (oder so) "keine Lieder..." in der Sneak zu sehen.
Vom Film hatte ich mir mehr versprochen, würde aber auch nicht von riesiger Enttäuschung reden wollen.
Das haben nur wieder die Spackos hinbekommen, mit denen das Kino zu teilen, ich gezwungen war. Klar - wenn's einem nicht gefällt kann man - sollte man - gehen. Aber vielleicht könnte man sich dazu auch entschließen, ohne vorher anderen den halben Film zu zerquatschen. Zudem hätte ich es für so eine Art Minimumrespekt erfunden, den Saal ausnamsweise mal nicht unter großem Gegröhle zu verlassen - aber was will man schon von dieser Sean Paul-Klientel halten?
Interessant ist nur, daß die den Saal bei Stolz und Vorurteil weit weniger fluchtartig und auch deutlich weniger zahlreich verlassen haben. Offenbar ist deren Interesse für Frauenschicksale des frühen 19. Jahrhunderts größer als für hamburger Indierock unserer Tage.
Knurrunkulus
20.10.05 - 20:34 Uhr
Status: Filmexperte
geschrieben: 2484
Mitglied seit 07.09.04
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Ich war heute auf der Website der Hansen Band, habe mir die beiden Singles angehört, kann den Film jetzt schon gar nicht mehr erwarten, habe mir dann zu allem Übel noch die "CINEMA" gekauft mit einem Daumen schräg nach oben und einer sehr guten Bewertung der Machart und der Schauspieler und jetzt befürchte ich, das ich einen Nervenkollaps kriege, wenn nicht ganz schnell der 27.10. ins Lande kommt.

Und natürlich die bange Frage: Kauf ich die CD?

@fasteddie:

Das mit deinem unschönen Kinoerlebnis ist mal wieder so typisch. Kein Wunder das immer weniger Leute ins Kino gehen, bei der Klientel die da rumhaust ist das ja teilweise kein Wunder.
fasteddie
21.10.05 - 20:14 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 4674
Mitglied seit 19.03.02
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Sie liegt vor mir: GHvC 023

Es sind nun doch 10 Songs geworden - 18. Stock ist also doch drauf - und ich habe erst einmal das kleine "von wem stammt welcher Song?"-Spielchen gespielt, das einem mal mehr mal weniger leicht fällt. "18. Stock" klingt sehr nach Wiebusch, "Strand" kennen Kettcar-Fans schon unter dem Titel "Hippie" und "Frankreich" hätte sich auch auf "Hinter all diesen Fenstern" gut gemacht.
Vier Songs Stammen von Marcus Wiebusch, zwei von Thees Uhlmann, drei von Max Martin Schröder (aka der Hund Marie) und einer von Reimer Bustorff, dessen Part am Bass bei der Hansen Band allerdings von Felix Gebhard (Home of the Lame) übernommen wird.

Zunächst fällt der Gesangspart von Jürgen Vogel sehr positiv auf. Daß er das nicht hauptberuflich macht, merkt man dem Ergebnis nicht an, ebenso wie man nicht bemerken würde, daß es sich bei der Hansen Band mehr um einen bunt zusammengewürfelten Haufen Gleichgesinnter denn um ein seit Jahren gewachsenes Bandgefüge handelt.

Das Album als solches wirkt ziemlich geschlossen - keine Spur von Soundtrack oder Compilation-Patchwork. Spätestens ab dem dritten Hören kommen einem die meisten Songs wie alte Bekannte, die man nicht mehr missen möchte, vor. Für mich persönlich dürfte die Musik nachhaltiger wirken als der Film. Daher ist es auch etwas schade, daß die Musik sich im Film zu wenig als vierter Hauptdarsteller etablieren kann.
Was jedoch das Album angeht, kann man festhalten, daß der größte Wermutstropfen wohl darin besteht, daß 34:23 viel zu schnell vorbei sind. Man darf gespannt sein, ob es bei einem einmaligen Projekt bleibt oder ob die Beteiligten vielleicht Lust auf mehr bekommen haben.
Knurrunkulus
22.10.05 - 01:33 Uhr
Status: Filmexperte
geschrieben: 2484
Mitglied seit 07.09.04
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Sie haben Lust auf mehr bekommen, denn in sämtlichen Shows in denen die Band bis jetzt zu PR-Zwecken war und auch auf der bandeigenen Website wird eindeutig von einer Zukunft der Kombo gesprochen. Da scheinen Leute Spaß am Zusammen-Musizieren gefunden zu haben.

Das liest sich übrigens ganz so, also ob ich mir die CD kaufen müsste. Hach, kann mal bitte jemand Geld scheissen? lol
Knurrunkulus
24.10.05 - 21:34 Uhr
Status: Filmexperte
geschrieben: 2484
Mitglied seit 07.09.04
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Wer seine Vorfreude nochmal weiter steigern möchte, der sollte heute um 23 Uhr die ARD einschalten: Jürgen Vogel und Heike Makatsch sind zu Gast bei "Beckmann".

Und ansonsten empfehle ich die Homepage der "Hansen Band". Da hüpft das Herz des Indie-Fans vor lauter Freude.

Außerdem die Überraschung: Jürgen Vogel kann singen!
Knurrunkulus
27.10.05 - 19:00 Uhr
Status: Filmexperte
geschrieben: 2484
Mitglied seit 07.09.04
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
Ich wende mich heute an euch mit der Bitte um eine extragroße Dosis Mitleid. Bitte verwehrt mir diese nicht.

Nun habe ich sooo lange auf den heutigen Tag gewartet und tatsächlich zeigt ein kleines Oldenburger Kino den Film auch (zwischendrin hatte ich schon die Sorge, das er hier eventuell gar nicht anlaufen würde), und dann kann ich ganz plötzlich nicht hingehen weil ich erstens noch dringend etwas für die Uni tun muss und weil zweitens meine eigentlich eingeplante Begleiterin unter Kopfweh leidet und wir deswegen schweren Herzens den Kinobesuch verlegen mussten.

Jetzt kann ich den Film erst am Montag sehen. Da liegt ein ganzes Wochenende zwischen, wie soll ich das bloß durchstehen? Wahrscheinlich landen hier heute oder morgen schon die ersten Kritiken zu dem Film, landen im Logbuch, lassen sich nicht übersehen, grinsen mich heimtückisch an und erinnern mich somit jede einzelne Sekunde daran, das ich den Film noch nicht gesehen habe und andere Leute schon. Das ist ja so grausam und fies.

Kann es sein, das ich unter leichter Paranoia leide? lol
Tomi88
02.11.05 - 11:13 Uhr
Status: Neuling
geschrieben: 2
Mitglied seit 11.08.03
Ich muss folgendes unbedingt loswerden: Der Film waere sehenswert gewesen, wenn nicht die unruhige Handkamerafuehrung und die schnellen Schnitte gewesen waeren. Aber so war meiner Freundin und mir schon nach der Haelfte des Films kotzuebel und wir mussten uns bis zum Ende des Filmes zusammenreißen. Wer also empfindlich auf solcherlei Videoschnipseleien ala MTV reagiert, sollte im Kino in der letzten Reihe sitzen oder besser um diesen Film einen Riesenbogen machen.
fasteddie
03.11.05 - 01:45 Uhr
Status: Insider
geschrieben: 4674
Mitglied seit 19.03.02
E-Mail-Verfolgung eingeschaltet
@Tomi:

In dem Fall mein Tip:
Meide Dogma-Filme!
Antworten Neues Thema Per E-Mail verfolgen Empfehlen
Eclipse - Biss zum Abendrot: Erster Trailer zum neuen Twilight-Film! » mehr
Eclipse - Biss zum Abendrot: Erster Trailer zum neuen Twilight-Film! » mehr
FOTOSHOW